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Das Projekt Arbeit und Lebensqualität

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Wesen und Sinn der Lebensqualitäts-Profile von spirit.ch

spirit.ch ist eine Plattform, die sich die Schaffung und Verbreitung von Wissen rund um Lebensqualität zum Ziel gesetzt hat, weil sie auf Grund langjähriger Studien davon ausgeht, dass Nachhaltige Lebensqualität zum Leitwert des 21. Jahrhunderts wird.

Kernstück von spirit.ch bilden Online-Befragungen rund um das Thema Lebensqualität. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind nicht repräsentativ im klassischen Sinne, sondern bilden das Meinungsspektrum jener meinungsbildenden Menschen ab, die am Thema besonders interessiert sind und sich dafür engagieren wollen.

Dahinter steht ein Modell mit sechzehn so genannten Lebensqualitäts-Sphären. Gefragt wird nach der subjektiven Bedeutung jeder Sphäre für die eigene generelle Lebensqualität sowie nach der Zufriedenheit in jeder Sphäre.

Am augenfälligsten ist die Beziehung zwischen Lebensqualität und Arbeit sicher bei der Sphäre „Tun“, doch ist leicht ersichtlich, dass alle Sphären einen Bezug zur eigenen Arbeit haben können. Deshalb ist die Frage, wie die Lebensqualitäts-Profile (Bedeutung und Zufriedenheit) Ihres Personals aussehen, von grossem Interesse. Zum einen erlauben diese Profile interne (zwischen verschiedenen Mitarbeiter-Gruppen) und externe (mit Gesamtwerten und anderen Unternehmen) Vergleiche, zum anderen Antworten auf die Frage, ob und wie sich unterschiedliche Profile auf Faktoren wie Motivation oder Loyalität auswirken.

Jede der sechzehn hauptsächlichen Lebensqualitäts-Sphären wird ihrerseits differenziert in weitere sechzehn einzelne Aspekte oder Werte. Da deren vollständige Erhebung jede Befragung sprengen würde, konzentrieren wir uns aus nahe liegenden Gründen auf die differenzierte Erfassung der Sphäre „Tun“ – jeweils ebenfalls mit den beiden Dimensionen Bedeutung und Zufriedenheit. Erfasst werden dabei diese sechzehn Werte:

  • dass ich eine Arbeit habe, die mich ausfüllt
  • dass meine Arbeit möglichst viel Geld einbringt
  • dass ich möglichst viel leisten kann
  • dass ich für meine Leistung Annerkennung finde
  • dass sich in unserer Gesellschaft Leistung lohnt
  • dass ich das tun kann, was mir am besten liegt
  • dass ich jene Tätigkeiten ausübe, in denen ich am besten bin
  • dass ich ganz in meinem Tun aufgehen, „im Fluss“ sein kann
  • dass ich kreativ bin und Neues schaffe
  • dass ich etwas bewegen und verändern kann
  • dass mein Leben viele Herausforderungen bereithält
  • dass ich für mein Tun immer genügend Selbstdisziplin aufbringe
  • dass mein Tun sinnvoll ist
  • dass ich in spannenden Teams arbeiten kann
  • dass ich mit meinen Tätigkeiten Menschen Gutes tue
  • dass ich mit meinem Tun die Welt ein kleines bisschen besser mache

Solche Profile zu erheben und zu vergleichen, bedeutet sowohl für die MitarbeiterInnen selbst als auch für die Personal-Verantwortlichen ein Stück Selbsterkenntnis: Was sind unsere Vorstellungen von Lebensqualität? Worin unterscheiden wir uns dabei von anderen – und wo sind wir gleich? Gibt es Sphären, in denen wir besonders zufrieden oder unzufrieden sind?

Dabei geht es nicht um eine bierernste Erforschung der Meinungen zur Personalpolitik, die ja leicht einen schwer zu erfüllenden Erwartungsdruck produziert, sondern um eine lockere, fast spielerische Art, sich selbst einen Spiegel vorzuhalten. Gerade deswegen erzeugt das Projekt Selbsterkenntnis und liefert Gesprächsstoff.

Das Projekt Lebensqualität und Arbeit ist zunächst eine einmalige Aktion. Es kann jedoch auch die Keimzelle für den Aufbau einer eigentlichen „Mitarbeiter-Resonanzgruppe“ sein, in der die Unternehmens-Verantwortlichen in einen fortgesetzten virtuellen Dialog mit interessierten und engagierten MitarbeiterInnen treten, um mit ihnen die Optimierung von Nachhaltiger Lebensqualität im Unternehmen zu diskutieren.

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