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Von Thailand und anderen Abenteuern

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Was tun? oder Wohin denken?

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Gibt es also gar keine Hoffnung, dass wir von anderen etwas für unsere eigene LebensQualitäts-Optimierung lernen können? Doch. Und zwar dann, wenn wir die einengende Vorstellung aufgeben, es ginge dabei darum zu lernen, wie man etwas tut.

Diese Überzeugung, es ginge, beim Lernen und sonst wo im Leben, immer primär um Tun, um aktives Handeln, ist tief in unserer Kultur verwurzelt. Die Lenin zugeschriebene geflügelte Frage Was tun? ist deshalb immer auch unsere Frage. Wenn wir ein Ziel ins Auge gefasst haben, planen wir unser Tun. Wir sehen vor unserem geistigen Auge schon die Schritte, die wir tun werden, um das Ziel zu erreichen. Und denken dabei an Schritte aus Knochen und Muskeln und Nerven, die uns daran erinnern, dass wir uns in der äußeren Zone des sicht- und spürbaren Handelns befinden.

Diese Beschränkung der Aufmerksamkeit auf die Ebene des Tuns führt zwar zu viel Bewegung. Doch das ist nicht automatisch gut. Auch hektisches, ebenso plan- wie sinnloses Herumgerenne ist Bewegung. Und führt doch nirgendwo hin. Erst wenn wir, freiwillig oder nicht, eine Zeit lang aus der Tretmühle unseres Aktivismus austreten, werden wir gewahr, dass es noch andere Ebenen unseres Lebenswegs geben muss als jene der aktiven Schritte.

Diese Ebene liegt ganz nah. Zwar nicht direkt vor unseren Augen, aber dafür direkt dahinter. Dort befindet sich bekanntlich unser Gehirn, und das haben wir von der Evolution oder von wem auch immer für eine Menge nützlicher Zwecke geschenkt bekommen. Darunter auch zum Denken.

Die Fähigkeit zu denken ist, so weit wir das beurteilen können, ein exklusives Geschenk an die Menschheit. Ob wir das verdient haben, ist eine andere Frage, doch darum geht es auch gar nicht, wenn man ein Geschenk bekommt. Die Frage ist vielmehr, ob sich die Beschenkten des Geschenks würdig erweisen. Also das Beste daraus machen. Davon kann im Falle des Geschenks des Denkens bisher keine Rede sein. Wir nutzen dessen Potenziale alles andere als optimal. Von den vielen Übeln dieser Welt ist Dummheit eines der schlimmsten.

Dummheit ist nichts anderes als eingeschränktes Denken in den immer gleichen fest getrampelten Pfaden. Was uns darauf bringt, dass unsere Sprache das Bild des Weges sehr wohl auch für das Denken benutzt: Es gibt Denkpfade und Denkschritte. Und wir kennen auch die Verbindung zwischen den Wegen in der äußeren Welt und jenen unseres Denkens: Wenn wir uns auf eine Reise begeben, bereiten wir sie gedanklich vor, um nicht gedankenlos durch Neuland torkeln zu müssen.

Bevor wir die Reise der LebensQualitäts-Optimierung antreten, empfiehlt sich also genau das: eine intensive gedankliche Vorbereitung. Was erwartet mich da? Welche Risiken gibt es, vor allem aber auch welche Chancen und Potenziale? Welche Denkmuster könnten sich als destruktiv erweisen, und welche als nützlich und konstruktiv? Gibt es Denkfallen? Und welche geistige Nahrung könnte sich auf dem Weg der LebensQualitäts-Optimierung als bekömmlich und stärkend erweisen?

Mit solchen Fragen beschäftigen sich die Besser Leben-Lern-Angebote, aufbauend auf der ebenso einfachen wie radikalen Überzeugung, dass wir an der Realität nichts ändern können, wohl aber an deren Interpretation. Und die ist eine Frage des Denkens. Wie wir über unsere Lebensqualität und deren Optimierung denken, bestimmt unsere Realität entscheidend mit.

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