Sind Sie ein Tun-Fisch?

Exklusive Tests für LQO-Studierende: Sind Sie ein Tun-Fisch?
Hier finden die Studierenden von „Besser leben – LebensQualitäts-Optimierung durch Selbst-Studium“ künftig die exklusiv ihnen zur Verfügung stehenden Tests zur Selbsterkenntnis in den einzelnen Lebensqualitäts-Sphären.
Im folgenden finden Sie ein zweites Beispiel dafür, wie solche Tests aussehen werden. In diesem Fall wird von Ihnen noch Handarbeit verlangt, das heisst, Sie müssen die Gesamt-Punktzahl Ihrer Antworten selber errechnen. In der Endversion wird Ihnen das Testprogramm diese Antwort abnehmen und gleich die richtige Einstufung ausspucken.
Test: Sind Sie ein Tun-Fisch?
(Bitte übertragen Sie den Zahlenwert Ihrer jeweiligen Antwort auf ein Blatt Papier und addieren Sie diese Zahlen. Die Auflösung finden Sie am Schluss des Tests.)
1. Was ist Ihnen grundsätzlich sympathischer: das Tun oder das Nichtstun?
(4) eindeutig das Tun
(3) eher das Tun
(2) beide gleich
(1) eher das Nichtstun
(0) eindeutig das Nichtstun
2. Was gilt für Sie: Ich arbeite, um zu leben. Oder: Ich lebe, um zu arbeiten.
(0) eindeutig ersteres
(1) eher ersteres
(2) kann mich nicht entscheiden
(3) eher zweiteres
(4) eindeutig zweiteres
3. Wenn Sie im Lotto so viel gewännen, dass Sie nicht mehr arbeiten müssten – was täten Sie dann?
(4) würde mich selbständig machen
(3) würde weiter arbeiten wie bisher
(2) würde neunen Job suchen
(1) würde nur noch Teilzeit arbeiten
(0) würde gar nicht mehr arbeiten
4. Wie gross ist für Sie der Unterschied zwischen bezahlter und unbezahlter Tätigkeit?
(0) riesig, denn für mich sind nur bezahlte Tätigkeiten interessant
(2) es gibt schon Unterschiede, aber ich übe auch unbezahlte Tätigkeiten aus
(4) gar kein Unterschied, wichtig ist allein, ob die Tätigkeit spannend ist
5. Wo liegt die hauptsächliche Antriebsquelle für Ihre Tätigkeiten: ausserhalb oder innerhalb von Ihnen?
(0) eindeutig ausserhalb von mir
(1) eher ausserhalb von mir
(2) mal so, mal so
(3) eher in mir
(4) eindeutig in mir
6. Wenn Sie die Qualität Ihres Tuns beurteilen: Worauf verlassen Sie sich da mehr?
(4) weitestgehend auf mich selbst
(3) eher auf mich selbst
(2) sowohl auf mich als auch auf andere
(3) eher auf das Urteil anderer
(4) eindeutig auf das Urteil anderer
7. Ist Ihre hauptsächliche Tätigkeit (Ihr „Beruf“) zugleich Ihre Berufung?
(0) nein
(2) teilweise
(4) ja
8. Würden Sie gerne Ihr Hobby zu Ihrem Beruf machen?
(0) nein, das trenne ich lieber strikt
(3) ja, das würde ich gerne
(4) das habe ich schon gemacht…
9. Möchten Sie in Ihren Aktivitätsfeldern insgesamt mehr schöpferisch und kreativ tätig sein?
(4) ist nicht nötig, bin für meinen Bedarf genügend schöpferisch
(2) ja, das wäre mir wirklich ein Bedürfnis
(0) nein, das interessiert mich weniger
10. Fällt es Ihnen schwer, vom Aktivitäts-Modus auf den Entspannungs-Modus umzuschalten?
(0) ja, das fällt mir schwer
(2) mal so, mal so…
(4) nein, das kann ich ganz leicht
11. Wie wirkt die Vorstellung von dauerhaftem süssem Nichtstun auf Sie?
(4) als der reinste Horror
(2) nur für kürzere Zeiträume geeignet
(0) tatsächlich süss
12. Wann erbringen Sie Höchstleistungen?
(0) wenn ich dafür belohnt werde (mit Geld, Anerkennung, Applaus etc.)
(2) wenn mir die Tätigkeit Sinn macht und ich zugleich dafür belohnt werde
(4) wenn mir die Tätigkeit Sinn macht, unabhängig von der Belohnung
13. Was halten Sie von der Redewendung „Arbeit ist das halbe Leben“?
(4) stimmt nicht, Arbeit ist das ganze Leben…
(2) stimmt für mich ungefähr
(0) stimmt nicht, Arbeit ist weniger als das halbe Leben…
14. Was meinen Sie zur Redewendung „Der Mensch ist, was er tut“?
(0) das ist Quatsch, der Mensch ist, was er ist
(2) stimmt schon zum Teil
(4) da stimme ich voll und ganz zu
15. Bestehen Ihre Tätigkeitsfelder mehr aus Pflicht oder mehr aus Kür?
(0) eindeutig mehr aus Pflicht
(1) eher mehr aus Pflicht
(2) gleichermassen aus Pflicht und Kür
(3) eher mehr aus Kür
(5) eindeutig mehr aus Kür
16. Möchten Sie, dass auf Ihrem Grabstein etwas über Ihre berufliche Tätigkeit steht?
(4) unbedingt!
(2) vielleicht
(0) um Himmels Willen!
Auflösung:
0 bis 20 Punkte: Arbeit, Aktivität und Leistung sind nun wirklich nicht Ihr Ding. Ihre Traumvorstellung ist jene vom Schlaraffenland, in dem Sie den ganzen Tag in der Hängematte liegen und auf die gebratenen Tauben warten können. Zoologisch gehören Sie am ehesten zur Gattung der Faultiere. Dagegen ist nichts einzuwenden, so lange Sie es sich leisten können. Doch denken Sie während Ihrer ausgiebigen Musse auch mal daran, dass sinnvolle Aktivitäten ungemein zur Lebensqualität beitragen können…
21 bis 38 Punkte: Tja, auch der König der Tiere, also der Löwe, schläft zwanzig Stunden am Tag. Und der aktive Rest genügt ihm, um sich zu ernähren und sich fortzupflanzen. Also reicht der Pflichtteil an Tun und Leistungen durchaus aus. Wenn diese eher geringe Bedeutung der Sphäre Tun für Sie stimmt, ist alles in Ordnung. Falls Sie aber in Ihrem Leben gelegentliche Sinn-Lücken verspüren, könnte es ein guter Tipp sein, Sinn-Quellen auch beim schöpferischen Tun zu suchen…
39 bis 54 Punkte: Gratulation! Sie haben erkannt, dass der Sinn für Balance und das richtige Mass für Ihre Lebensqualität ungemein förderlich ist – gerade auch, wenn es um das Thema Tun geht. Für Sie sind schöpferische Aktivitäten wichtig, aber Sie hängen nicht Ihr ganzes Leben an Ihre Arbeit. Im Tierreich wären Sie also am ehesten mit der weisen Eule zu vergleichen, die eine ausgewogene Balance zwischen aktivem und kontemplativem Leben zu schätzen und zu pflegen weiss…
55 bis 64 Punkte: Sie sind ein wahrer Tun-Fisch, denn bei Ihnen dreht sich alles um Ihre Arbeit, um Leistung und Aktivität. Sich so intensiv und ausschliesslich um die Arbeit zu kümmern, wird dann ungesund, wenn kein Raum mehr für alle anderen wunderbaren und spannenden Facetten von Lebensqualität bleibt. Dann ist weniger wirklich mehr. Denken Sie daran: Zum Tun gehört immer auch das Lassen, und zur Aktivität die Musse…