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KonsumentInnen-Umfrage

Selbstbezeichnung

Selbstbezeichnung strategischer KonsumentInnen

Um mit dieser doch recht anspruchsvollen Zielgruppe kommunizieren zu können, wurde erfragt, wie sehr sich die Befragten mit verschiedenen Konsumententypen identifizieren.

konsumentenbezeichnungen

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Sowohl strategische wie nicht-strategische KonsumentInnen bezeichnen sich bei dieser Frage erstaunlicherweise übereinstimmend als primär qualitätsbewusst und kritisch. Die Gesamt-Mittelwerte liegen bei den beiden auf 7.99 bzw. 7.61.

Anhand der Antwort „0=> verstehe den Begriff  nicht“ zeigt sich, dass die Begriffe „LOHAS“ und „LOVOS“ bei den meisten KonsumentInnen noch nicht angekommen sind. Die beiden belegen bei beiden Teilgruppen die letzten Plätze.

Hier ist allerdings zu bemerken, dass die Antwort „0=>verstehe den Begriff nicht“ in den Mittelwert einberechnet wurde. Als Wert 0 gibt er einen Zusatz-Indikator, inwiefern der Begriff in der Kommunikation verwendet werden sollte.

Würde man die Antworten mit 0 weglassen, also nur die Antworten zählen, die den Begriff kennen, ergäbe dies bei den LOHAS einen etwas höheren Wert von 6.40 und bei den LOVOS von 4.78. Bei den strategischen Konsumenten ergäbe sich auch ein leicht höherer Wert von 5.92. Bei allen anderen wäre die Veränderung marginal. Damit würden diese drei in der Tabelle etwas nach oben rutschen. Trotzdem auffällig ist aber, dass die LOHAS, die ja von vielen Studien als neue Trend-Zielgruppe auserkoren wurden, selbst bei den strategischen KonsumentInnen einen nicht besonders guten Wert erzielen.

Weniger verwundert, dass preissensibel, spontan und Schnäppchenjäger bei den nicht-strategischen Konsumenten Platz 3-5 belegen, währendem nachhaltig, gesundheitsbewusst und regionalorientiert bei den strategischen Konsumenten Platz 3-5 belegen.

Auffällig bei den Unterschieden der Mittelwerte zwischen strategischen Konsumenten und nicht-strategischen Konsumenten ist der Wert bei ökologisch / grün, der mehr als 3.5 Punkte zwischen den Teilgruppen aufweist, das heisst, dass dieser Begriff bei nicht-strategische Konsumenten absolut nicht beliebt ist und die Begriffe daher nicht verwendet werden sollten.

Der Begriff der strategischen Konsumenten, den der Verfasser für diese Arbeit verwendet, wird von der Zielgruppe selber ebenfalls wenig verwendet. Mit einem Mittelwert von nur 6.1 selbst bei den strategischen Konsumenten ist er also für die Konsumentenansprache wenig geeignet. Dazu ist aber zu bemerken, dass die Definition, was strategischer Konsum aus Sicht des Verfassers bedeutet, bewusst erst nach dieser Frage vor der Frage „Wie oft konsumieren Sie gemäss dieser Definition strategisch“ platziert wurde, d.h. zum Zeitpunkt dieser Frage einigen nicht bewusst war, was mit strategischem Konsum gemeint ist. Daher hätte dieser Begriff danach nochmals abgefragt werden müssen, was aber aufgrund der Länge des Fragebogens nicht möglich war.

Dass alle möglichen Begriffe geprüft wurden, zeigt die Freitext-Auswertung der Frage „Gibt es andere Bezeichnungen für Konsumenten-Typen, die besonders gut zu Ihnen passen?“. Gerade ein Begriff (verantwortungsbewusster Konsument) wurde dreimal genannt, alle anderen Begriffe nur zweimal oder weniger.

Aus welchen Gründen und in welchen Bereichen wird vor allem strategisch konsumiert? Diesen Fragen gehen wir im nächsten Kapitel nach.

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