{"id":507,"date":"2014-11-12T16:40:55","date_gmt":"2014-11-12T16:40:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=507"},"modified":"2014-11-12T16:40:55","modified_gmt":"2014-11-12T16:40:55","slug":"wertschoepfung-durch-werte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=507","title":{"rendered":"Wertsch\u00f6pfung durch Werte"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"273\" width=\"364\" alt=\"hofweissbad\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/hofweissbad.jpg\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Folge 3 von GELEBTE WERTE: Hotel Hofweissbad<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em><em>Wer nach einem \u00fcberzeugenden Beispiel daf\u00fcr sucht, wie mit immateriellen Werten materielle Werte gesch\u00f6pft werden k\u00f6nnen, wird im hintersten Appenzellerland f\u00fcndig. Das Hotel Hofweissbad blickt auf eine zwanzigj\u00e4hrige Erfolgsgeschichte zur\u00fcck, in der eine klare Werteorientierung die zentrale Rolle spielt.<\/em><\/em><\/p>\n<p>Die Gesamtnote auf dem Hotelbewertungsportal HolidayCheck ist ph\u00e4nomenal: 5.7 (von sechs m\u00f6glichen Punkten). Nur die Einzelnote f\u00fcr \u201eLage &amp; Umgebung\u201c liegt mit 5.3 etwas tiefer. In der Tat findet sich das Viersterne-Hotel Hofweissbad nicht an einem sonnigen S\u00fcdhang mit weitem Blickfeld, sondern in einem Talgrund am Rande des D\u00f6rfchens Weissbad. Die Strasse f\u00fchrt nur noch ein Dorf weiter und endet dann an steilen Bergh\u00e4ngen. Keine Chance also f\u00fcr zuf\u00e4llige Passanten als G\u00e4ste. Und in Sachen Lage und Aussicht haben andere Hotels mehr zu bieten.<\/p>\n<p><strong>Eine Erfolgsgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat das Hotel Hofweissbad in den letzten Jahren immer eine Zimmerauslastung von weit \u00fcber neunzig Prozent vorzuweisen \u2013 \u00fcbers ganze Jahr gerechnet. Das ist eine Quote, von der die Konkurrenz nicht einmal zu tr\u00e4umen wagt. Dazu kommen zahlreiche Auszeichnungen, die dem Hofweissbad von Hoteltestern und G\u00e4sten zugesprochen wurden. Kein Wunder also, dass der Betrieb rentiert, was im Hotelgewerbe in der Schweiz alles andere als eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist. Die Finanzierung der Investitionen f\u00fcr die n\u00e4chsten Ausbauschritte d\u00fcrfte dem Hofweissbad deshalb leichter fallen als anderen Hotels..<\/p>\n<p>Diese Erfolgsgeschichte war keineswegs vorherzusehen, als vor einem Vierteljahrhundert einige einheimische Idealisten beschlossen, das zur Ruine verkommene alte Kurbad abzureissen und an seiner Stelle ein modernes Hotel einzurichten. Vor zwanzig Jahren er\u00f6ffnet, ist das Hotel mittlerweile zum wichtigsten Arbeitgeber im Kanton Appenzell Innerrhoden geworden: Rund 180 Mitarbeitende, darunter auch zahlreiche Lehrlinge, sorgen f\u00fcr das Wohl der G\u00e4ste.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"273\" width=\"364\" alt=\"hofweissbad3\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/hofweissbad3.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"klein\">Strahlende Vergangenheit und Zukunft&#8230;<\/p>\n<p>Bei einem Besuch an einem normalen Werktag Mitte November zeigt sich, dass diese G\u00e4ste nicht nur zahlreich sind, sondern auch ganz verschieden. Draussen plaudert ein Gr\u00fcppchen Krawattentr\u00e4ger, offensichtlich Seminarg\u00e4ste. Drinnen sieht man mehrere G\u00e4ste mit Gehhilfen \u2013 sie nehmen das Gesundheitsangebot des Hotels in Anspruch. Wieder andere sind offensichtlich ganz normale Ferieng\u00e4ste, die ein paar Tage Ruhe und vor allem Gastfreundschaft geniessen wollen.<\/p>\n<p>Christian Lienhard, der Hoteldirektor, hat sich bereit erkl\u00e4rt, mir das Geheimnis dieser Erfolgsgeschichte zu verraten. Ich spreche ihn gleich auf diese ungew\u00f6hnliche Mischung verschiedener G\u00e4stegruppen an, hatte ich doch geh\u00f6rt, dass immer wieder prophezeit worden war, das k\u00f6nne nicht funktionieren, kranke Menschen wollten nicht unter demselben Dach sein wie gesunde, und umgekehrt.<\/p>\n<p>\u00bbWie man sieht, funktioniert es doch\u00ab, antwortet er. \u00bbNat\u00fcrlich achten wir auf eine kluge Mischung der verschiedenen Gruppen. So ergeben sich positive Nebenwirkungen. Jemand, der einen Kuraufenthalt gemacht hat, kommt gerne auch als Feriengast oder Seminarteilnehmer wieder, und so fort. Wenn Sie heute ein Hotel das ganze Jahr \u00fcber f\u00fcllen wollen, was die einzige Chance ist, rentabel zu arbeiten, dann brauchen Sie eine solche Mischung. Wir haben daf\u00fcr offenbar den f\u00fcr uns richtigen Weg gefunden.\u00ab<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontinuit\u00e4t als Wert<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Christian Lienhard \u201ewir\u201c sagt, meint er damit zu Recht sich und seine Frau, die zusammen mit Chefarzt Dr. Tobias Ritzler das Leitungsteam bilden. Herr und Frau Lienhard sind von Anfang an Gastgeber im Hofweissbad gewesen und feiern dieses Jahr ihr zwanzigj\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Das ist aussergew\u00f6hnlich in einer Branche, in der Direktoren alle zwei oder drei Jahre wechseln. Auch zahlreiche seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit vielen Jahren dabei.<\/p>\n<p>Das Hotel Hofweissbad f\u00f6rdert diese Betriebstreue bewusst, etwa indem es allen Mitarbeitenden einen Dreissigstel ihres Lohnes f\u00fcr Weiterbildung anbietet, unabh\u00e4ngig davon, ob diese etwas mit ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit zu tun hat oder nicht. \u00bbWenn dadurch jemand ein Jahr l\u00e4nger bleibt,\u00ab erl\u00e4utert Christian Lienhard, \u00bbdann bewahren wir nicht nur wertvolles Erfahrungswissen, sondern sparen uns auch die ganzen Kosten f\u00fcr Neurekrutierung und Einarbeitung. Die Massnahme dient also nicht nur den Mitarbeitenden, sie rechnet sich auch.\u00ab<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"273\" width=\"364\" alt=\"hofweissbad5\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/hofweissbad5.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"klein\">In der N\u00e4he des Hofweissbad: Kontinuit\u00e4t im Wandel&#8230;<\/p>\n<p>Im Hofweissbad wird grosser Wert auf Kontinuit\u00e4t, auf langfristiges Denken und Handeln gelegt, vor allem, wenn es um das Personal geht. Das scheint sich auszuzahlen: Auf der Internet-Plattform booking.com erh\u00e4lt das Personal des Hofweissbad eine glatte Zehn! So was kommt nicht von ungef\u00e4hr. Hotelpersonal behandelt die G\u00e4ste nur dann optimal, wenn es selbst optimal gef\u00fchrt wird. Und das ist hier offensichtlich der Fall: Zum zweiten Mal hintereinander hat das Hofweissbad in seiner Gr\u00f6ssenkategorie die Auszeichnung \u201eBester Arbeitgeber der Schweiz\u201c erhalten. Grundlage f\u00fcr diese Bewertung bildet ausschliesslich die Einstufung durch die Mitarbeitenden selbst.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Organische Vorbilder<\/strong><\/p>\n<p>Als ich Christian Lienhard nach dem Zusammenhang zwischen dieser Einstufung und dem Erfolg auf der G\u00e4steseite frage, verschwindet er kurz in seinem B\u00fcro und kommt mit einem Buch und zwei Bl\u00e4ttern zur\u00fcck. Auf dem einen Blatt ist ein normales Organigramm zu sehen. So was brauche man eben, wenn man eine Aktiengesellschaft sei, meint er dazu, um hinzuf\u00fcgen, von den etwa dreitausend Aktion\u00e4ren best\u00fcnde die eine H\u00e4lfte aus zufriedenen Stammkunden.<\/p>\n<p>Das zweite Blatt ist mit \u201eOrganisationsstruktur im Hofweissbad\u201c betitelt, zeigt aber kein K\u00e4stchendiagramm, sondern die Zeichnung eines Baumes. In der Mitte ist der Baumstamm sichtbar, beschrieben mit \u201e(Stamm-)G\u00e4ste\u201c. Die Wurzeln stehen f\u00fcr verschiedene fundamentale Erfolgsfaktoren wie \u201eInvestitionen\u201c, \u201ebetriebliche Strukturen\u201c oder \u201eKonzepte\u201c, aber auch f\u00fcr \u201ePersonen als Gastgeber\u201c. Die \u00c4ste wiederum symbolisieren die verschiedenen Angebote und T\u00e4tigkeitsfelder des Hotels, von \u201eK\u00e4serei\u201c bis \u201ePhysiotherapie\u201c, von \u201eGarten\u201c bis \u201eTechnik\u201c.<\/p>\n<p>Diese Zeichnung, so Lienhard, entspreche dem inneren Bild des Unternehmens. Das gef\u00e4llt mir, predige ich doch schon lange, Management und F\u00fchrung sollten sich nicht am Bild des Mechanikers orientieren, der die richtigen Hebel dr\u00fcckt, sondern an jenem des G\u00e4rtners, der einem Organismus die besten Voraussetzungen zur eigenen Entfaltung bietet. Hier wird offenbar so gedacht und gehandelt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"364\" width=\"252\" alt=\"hofweissbad4\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/hofweissbad4.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"klein\">Organisches Organigramm der eigenen Art&#8230;<\/p>\n<p><strong>Wie du mir, so ich dir<\/strong><\/p>\n<p>Das v\u00f6llig zerfledderte Buch, das Christian Lienhard mitbringt, tr\u00e4gt den Titel \u201eManagement by Love\u201c. Das, meint er, sage eigentlich schon alles. Wobei es nicht um sentimentale Gef\u00fchlsduselei gehe, sondern einfach um die Grundhaltung, mit der man den Mitarbeitern begegne. Dabei gilt f\u00fcr ihn ein einfaches Prinzip: Gehe mit den anderen so um, wie du dir w\u00fcnschst, dass mit dir umgegangen wird.<\/p>\n<p>Stichworte daf\u00fcr braucht man nicht lange zu suchen: Respekt. Vertrauen. Wertsch\u00e4tzung. Die Mitarbeitenden im Hofweissbad erhalten m\u00f6glichst grosse eigene Handlungsspielr\u00e4ume. In grosse und kleine Entscheidungen werden sie mit einbezogen. Sie danken f\u00fcr dieses Vertrauen, indem sie etwa letztes Jahr Einsparungsvorschl\u00e4ge in H\u00f6he von 150&#8217;000 Franken gemacht haben, solche notabene, unter denen weder die G\u00e4ste noch das Personal leiden. H\u00e4tte man diese Summe erwirtschaften m\u00fcssen, rechnet Lienhard vor, h\u00e4tte es dazu zus\u00e4tzliche Einnahmen in zehnfacher H\u00f6he gebraucht.<\/p>\n<p>Dieses gegenseitige Vertrauensverh\u00e4ltnis, das zu einem echten Wir-Gef\u00fchl f\u00fchrt, wird im Hofweissbad durch ein Ph\u00e4nomen verst\u00e4rkt, das f\u00fcr ein Hotel dieser Gr\u00f6sse und Preisklasse erstaunlich wirkt: Keine der F\u00fchrungskr\u00e4fte, Chef eingeschlossen, sitzt den ganzen Tag in seinem B\u00fcro. In den besonders hektischen Betriebsstunden, etwa zur Mittagessenszeit, packen alle F\u00fchrungskr\u00e4fte handfest mit an, sei es in der K\u00fcche oder im Service. Man k\u00f6nnte den dahinter liegenden Wert als Solidarit\u00e4t bezeichnen, doch das tut nichts zur Sache. Wichtig und f\u00fcr den Erfolg entscheidend ist einzig, dass hier Werte nicht nur gepredigt, sondern tats\u00e4chlich gelebt werden.<\/p>\n<p><strong>Werte rechnen sich<\/strong>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass hier alle, vom Lehrling bis zum Chef, einander du sagen, ist ein h\u00fcbsches Symbol f\u00fcr das herrschende Gemeinschaftsgef\u00fchl aufgrund geteilter Werte. Anderes, wie die deutlich unterdurchschnittliche Krankheitsquote des Personals oder die Tatsache, dass die Anzahl der Entlassungen \u00fcber die ganzen zwanzig Jahre sich an einer Hand abz\u00e4hlen l\u00e4sst, wirkt sich direkt auf den Betriebserfolg aus.<\/p>\n<p>Im Hotel Hofweissbad geschieht tats\u00e4chlich das, was nur auf den ersten Blick geheimnisvoll, ja beinahe alchemistisch kling: Wertsch\u00f6pfung durch Werte. Weil sich der Umgang mit dem Personal an einigen einfachen, aber umso wertvolleren Werten orientiert, gibt dieses sein Bestes. Das merkt der Gast und ist bereit, diese Leistung angemessen zu bezahlen. Die Preise im Hofweissbad gelten als eher hoch, doch sie sind letztlich nichts anderes als Ausdruck der Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr ausserordentliche Gastlichkeit und Freundlichkeit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"273\" width=\"364\" alt=\"hofweissbad1\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/hofweissbad1.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"klein\">Die Liebe zum Detail&#8230;<\/p>\n<p>Wir sprechen noch eine Weile \u00fcber Details, in denen sich die Werthaltung der Gastlichkeit ausdr\u00fcckt. So bezahlt das Hotel etwa eine pensionierte Bibliothekarin, welche die Hotelbibliothek des Hofweissbad \u2013 anderswo ein Ort des Grauens \u2013 zu einem Bijou gemacht hat. Zus\u00e4tzlich finden sich in der Umgebung des Hotels knallrot bemalte B\u00fccherk\u00e4sten, in denen man sich mit neuen Literaturangeboten bedienen kann. Eine solche Liebe zum Detail entwickelt nur, wer die Werthaltung der Gastlichkeit ganz und gar verinnerlicht hat.<\/p>\n<p><strong>Einfach, und doch nicht&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich, bilanziere ich die Summe meiner Eindr\u00fccke, erscheint es ganz einfach, ein Hotel erfolgreich zu f\u00fchren, indem man sich einigen wenigen zentralen Werten wie Respekt, Vertrauen, Solidarit\u00e4t, Wertsch\u00e4tzung oder Nachhaltigkeit orientiert. Es braucht dazu keine komplizierten Managementmodelle oder einen Wust von statistischen Kennzahlen. Christian Lienhard best\u00e4tigt: Einige einfache Kennzahlen gen\u00fcgen durchaus.<\/p>\n<p>Ich frage ihn zum Schluss, warum sein Modell, das so einfach und zugleich wirksam erscheint, so wenig Nachahmer f\u00e4nde. Er diagnostiziert den Hauptgrund bei einem Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal vieler Chefs. Diese seien oft zu schwach, um souver\u00e4n f\u00fchren zu k\u00f6nnen, und br\u00e4uchten zur Kompensation dieser Schw\u00e4che m\u00f6glichst viel Kontrolle und Macht. Was sich nat\u00fcrlich nicht mit einer Grundhaltung gelebter Werte vertrage.<\/p>\n<p>\u00bbMan kann es auf eine einfache Formel bringen\u00ab, f\u00fcgt er abschliessend hinzu: \u00bbVorleben statt regieren!\u00ab Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"273\" width=\"364\" alt=\"hofweissbad2\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/hofweissbad2.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"klein\">B\u00fccherk\u00e4sten als Symbol f\u00fcr gelebte Gastlichkeit&#8230;<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"131\" width=\"175\" alt=\"hofweissbad_kl\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/hofweissbad_kl.jpg\" \/><\/p>\n<p>Folge 3 von GELEBTE WERTE: Hotel Hofweissbad<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-507","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/507","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=507"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/507\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=507"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=507"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=507"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}