{"id":495,"date":"2014-07-06T11:49:59","date_gmt":"2014-07-06T11:49:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=495"},"modified":"2014-07-06T11:49:59","modified_gmt":"2014-07-06T11:49:59","slug":"wir-schweizer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=495","title":{"rendered":"Wir Schweizer"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer1.jpg\" alt=\"wirschweizer1\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Wir Schweizer<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em><span class=\"Titel4\">Aus der Traum?<\/span><br \/><\/em><\/p>\n<p class=\"mittel\">Bis vor kurzem konnte man kaum ein paar Meter gehen, ohne an einem Haus oder an einem Auto die Schweizer Fahne zu sehen. Die Schweiz ist stolz auf sich und seine Nationalmannschaft, die nun im Achtelfinal gegen Argentinien beste Werbung f\u00fcr den Schweizer Fussball machte. Ein so kleines Land wie die Schweiz hat sich als eines der wenigen europ\u00e4ischen Teams f\u00fcr das Achtelfinale qualifiziert und hat gegen Argentinien eine respektable Leistung gezeigt.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Nun, warum ein Artikel auf spirit.ch zu diesem Thema, dar\u00fcber wird doch schon gen\u00fcgend in der Presse berichtet? Der Grund: Diese WM hat einiges auf der Werte-Ebene bewegt und leicht ver\u00e4ndert. Und mit Lebensqualit\u00e4t hat das Thema sogar sehr viel zu tun, denn all die Treffen mit Freunden und neuen Begegnungen w\u00e4ren so wohl ohne WM nicht so zahlreich gewesen. Und nicht zuletzt hat das Thema auch viel mit dem Geist (spirit) der Schweiz zu tun. Darum m\u00f6chten wir nun die Ereignisse mal aus einer vielleicht etwas anderen Perspektive betrachten.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Am Dienstag-Abend schien die Schweiz still zu stehen. 75% der Fernsehger\u00e4te waren ein- und unz\u00e4hlige \u201ePublic Viewing\u201c \u2013 Pl\u00e4tze aus der ganzen Schweiz zugeschaltet. Der Verl\u00e4ngerungs-Krimi nagte wohl bei vielen an den Nerven gleichzeitig mit dem Bewusstsein, das da wohl gar eine grosse Sensation m\u00f6glich w\u00e4re. Man war (und ist) stolz auf das Nationalteam und freute sich \u00fcber den Anlass. Es wurde wahrlich mitgefiebert und den Emotionen freien Lauf gelassen.<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer2.jpg\" alt=\"wirschweizer2\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/>Begeisterung pur beim 2:1 \u00fcber Ecuador in der St.Galler AFG Arena<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Und diesmal waren nicht nur wie fr\u00fcher nur die M\u00e4nner begeistert. Auch viele Frauen waren voll dabei, und in den j\u00fcngeren Jahrg\u00e4ngen scheint es schon fast \u201een vogue\u201c zu sein, wenn man als junge Frau fussballbegeistert ist. Man schminkt sich, kleidet sich in den Nationalfarben und es wird der Kreativit\u00e4t der Zuschauer in Brasilien in der Bekleidung nachgeeifert. Kurz: es ist nicht mehr ein M\u00e4nner-Anlass wie fr\u00fcher sondern ein Volksfest, das mit der ganzen Familie gefeiert wird. Unz\u00e4hlige Public Viewings sind von einigen Familien gemeinsam organisiert und die Familien treffen sich in unterschiedlichen Zusammensetzungen.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Und damit sind wir bei einer spannenden Entwicklung in den Werten: Fussball wird nicht mehr als prim\u00e4r maskulin gewertet und vor allem haben Emotionen zunehmend Ihren Platz, werden sogar erfreut wahrgenommen. Man kann, darf und will auch Gef\u00fchle zeigen. So konzentriert wie an dieser WM, die durch das brasilianische Flair und die Begeisterung gepr\u00e4gt ist, ist es wohl bisher noch wenig vorgekommen, das Gef\u00fchle so \u00f6ffentlich gezeigt werden d\u00fcrfen. Nicht nur die der Sieger, sondern auch die trauernden und wehm\u00fctigen Gef\u00fchle der Verlierer.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Und wir hatten auch Mitleid mit anderen L\u00e4ndern, wie mit den Mexikanern, deren Team in der 87. Minute noch als vermeintlicher Sieger feierte und in der Nachspielzeit dann brutal rausgeworfen wurde. Oder mit den Chilenen, die glanzvoll spielten und dann das Penalty-Schiessen verloren. Aber auch mit Spanien, Italien, England und Portugal, die alle so fr\u00fch ausschieden, wie es niemand erwartet h\u00e4tte.<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer3.jpg\" alt=\"wirschweizer3\" width=\"584\" height=\"450\" \/><br \/>\u00dcberall waren auch die Flaggen der anderen teilnehmenden Nationen zu sehen<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Da auch Kroatien und Bosnien-Herzegowina fr\u00fch aus dem Turnier ausschieden fehlten auf einmal die Feiern und Gehupe der S\u00fcdl\u00e4nder in der Schweiz. Daf\u00fcr unterst\u00fctzen nun fast alle Eingeb\u00fcrgerten, Secondos und Migranten das Schweizer Nationalteam. Gemeinsam war man begeistert vom Schweizer Fussballspiel und selbst die Deutschen zollten enormen Respekt gegen\u00fcber dem Team.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Und damit kommen wir zu einem weiteren spannenden Thema mit Bezug auf die Werte. Auf einmal fieberten alle gemeinsam mit und viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen n\u00e4herten sich einander an. Nat\u00fcrlich ist dies eine subjektive Betrachtung und mag nicht \u00fcberall zutreffen, doch erlebte ich, der Autor dieses Artikels, die WM nun an vielen verschiedenen Orten und so wurde dieser Eindruck mehrfach best\u00e4tigt.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Gleichzeitig ist die Nationalmannschaft ein Bild der gelungenen Integration von Migranten und Secondos, was geflissentlich \u00fcbersehen wird, aber sicherlich doch einmal einen genaueren Blick wert ist.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Die internationale Erfahrung und die interkulturelle Zusammensetzung unseres Teams ergeben einen durchaus erfolgreichen Mix. Zwei Drittel (15 von 23) dieses umjubelten National-Teams haben einen Migrationshintergrund. Dies ist vielleicht bekannt, doch wenig im Detail beleuchtet.<\/p>\n<p class=\"mittel\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer7.jpg\" alt=\"wirschweizer7\" width=\"600\" height=\"450\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Ein Viertel der Spieler ist im Ausland geboren (4 in einem der ehemaligen jugoslawischen Staaten, zwei in Afrika), die anderen sind sogenannte Secondos, das heisst die Eltern migrierten vor der Geburt Ihrer S\u00f6hne in die Schweiz.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Insgesamt haben 9 der Spieler Wurzeln in einem der ex-jugoslawischen Staaten, 5 andere haben s\u00fcdeurop\u00e4ische Wurzeln und 2 haben eine afrikanische Herkunft (ergibt 16 &#8211; gemischte Wurzeln \u2013 Spanien-Serbien &#8211; hat Senderos).<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Weniger bekannt ist, dass keiner der im Ausland geborenen Spieler \u00e4lter als 5 Jahre war, als er in die Schweiz migriert ist. Von einem \u201eZukauf\u201c ausl\u00e4ndischer Spieler kann also keine Rede sein. Alle haben Ihre aktive fussballerische Karriere in der Schweiz gestartet und wurden in der Schweiz ausgebildet.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer9.jpg\" alt=\"wirschweizer9\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Nicht nur am Bildschirm war Fussball Trumpf<\/span><\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Fast alle sind heute daf\u00fcr international orientiert. Von den 23 f\u00fcr die  WM nominierten Spielern spielen nur 5 in der Schweiz, daf\u00fcr aber 8 in  Deutschland, 5 in Italien und 2 in Spanien.<\/p>\n<p class=\"mittel\">Und alle 7 Tore an dieser WM wurden von Spielern mit Migrationshintergrund erzielt, 5 der 7 sogar von Spielern, die nicht in der Schweiz geboren wurden und alle 7 von Spielern mit ex-jugoslawischem Hintergrund. Auch 11 der 17 Tore der Qualifikation wurden von Spielern mit Migrationshintergrund erzielt.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Man kann also durchaus von einem Erfolg eines extrem multikulturellen Teams sprechen, auch wenn das die Freunde der Zuwanderungs-Initiative vielleicht nicht so gerne h\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer8.jpg\" alt=\"wirschweizer8\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/>Ein Bild aus weniger erfolgreichen Zeiten, beim Match gegen die T\u00fcrkei bei der EM in der Schweiz 2008<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Nun dann \u201eSteht auf, wenn ihr Schweizer seit\u201c \u2013 was mit dieser in unz\u00e4hligen Public Viewings skandierte Parole wohl genau gemeint ist, ist wohl f\u00fcr viele der begeisterten S\u00e4nger nicht ganz klar bzw. wird wohl auch \u00fcberhaupt nicht hinterfragt.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">International war auch die Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Schweizer Team. Nicht nur in Kosovo-Albanien, wo das Team schon fast als eigenes mitgefeiert wurde. Auch aus Brasilien, die sich \u00fcber ein vorzeitiges Ausscheiden eines Ihrer h\u00e4rtesten Konkurrenten gefreut h\u00e4tte. Und auch aus vielen anderen L\u00e4ndern, die sich \u00fcber das frech und selbst-bewusste Auftreten der Schweizer gegen Argentinien freuten.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Damit sind wir bei einem weiteren Wert, dem Selbst-Bewusstsein. Nach dem gl\u00fccklichen Sieg \u00fcber Ecuador etwas verunsichert, lag es nach dem Frankreich-Spiel schwer am Boden. Doch dann erholte es sich beim klaren Sieg gegen Honduras und erreichte einen neuen H\u00f6hepunkt in der Verl\u00e4ngerung gegen Argentinien. Nach all den negativen Berichten \u00fcber die Schweiz im Zusammenhang mit den Banken und der Zuwanderungs-Initiative war das Balsam auf die Seele von vielen SchweizerInnen.<\/p>\n<p class=\"mittel\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer5.jpg\" alt=\"wirschweizer5\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Noch h\u00e4ngen die Flaggen der Schweiz<\/span><\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Das ist nat\u00fcrlich kein Wert der sich ver\u00e4ndert hat, aber ein grosses St\u00fcck Lebensqualit\u00e4t. Die Schweizer erhielten Respekt von Bev\u00f6lkerungsgruppen in der Schweiz, die sonst eher etwas \u00fcber die Schweizer l\u00e4cheln. Und das eigene Selbstwert-Gef\u00fchl h\u00e4ngt bei vielen wohl mehr als vermutet damit zusammen, wie sie sich als Angeh\u00f6rige einer Nationalit\u00e4t f\u00fchlen.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Nun \u201eAus der Traum?\u201c war die eingangs gestellte Frage. Diese Frage bezog sich nicht auf den wohl von einigen vielleicht ertr\u00e4umten WM-Titel.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Er bezog sich auf den Traum einer multi-kulturellen Gesellschaft, in der sich die Menschen f\u00fcr einander offen und respektvoll begegnen, die Gemeinsamkeiten in all den Unterschieden finden und einander lernen zu verstehen, auch wenn sie manchmal so unterschiedlich sind. Eine Schweiz, die selbst-bewusst sich als multi-kulturell bezeichnet und darin Vorteile und nicht nur Nachteile sieht.<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer4.jpg\" alt=\"wirschweizer4\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/>Die Schweiz hat mehrere Plus &#8211; vielleicht ein Vorschlag f\u00fcr eine neue Nationalflagge?<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Einerlei, wir m\u00fcssen &#8211; denn diese Multi-Kultur ist ja l\u00e4ngst Tatsache \u2013 aufeinander zugehen, denn auch mit der Annahme der Zuwanderungs-Initiative wird der Ausl\u00e4nder-Anteil wohl kaum signifikant sinken und unsere folgenden Generationen werden bereits in ein multi-kulturelles Umfeld geboren.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Die Energien in Abgrenzungs- und Bewahrungs-Versuche zu investieren scheint vor diesem Hintergrund sinnlos. Besser w\u00e4re es, dass wir uns als ein Land verstehen, dass seine Energie daraus sch\u00f6pft, dass man sich gegenseitig achtet und respektiert und voneinander lernt. Und daf\u00fcr gab diese WM bis jetzt ein praktikables und durchaus nachahmenswertes Beispiel.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Ob dieser Traum weiter getr\u00e4umt werden darf? Nun, auf jeden Fall ist dieser Traum nicht im Achtelfinalspiel ausgeschieden und wird wohl noch einige Zeit nachwirken.<\/p>\n<p class=\"mittel\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/wirschweizer1-thumb.jpg\" alt=\"wirschweizer1-thumb\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Aus der Traum?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-495","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/495","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=495"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/495\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=495"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=495"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=495"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}