{"id":466,"date":"1999-05-14T14:19:36","date_gmt":"1999-05-14T14:19:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=466"},"modified":"1999-05-14T14:19:36","modified_gmt":"1999-05-14T14:19:36","slug":"fuer-ein-entschiedenes-sowohl-als-auch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=466","title":{"rendered":"F\u00fcr ein entschiedenes sowohl als auch"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/aktuell\/mitte.jpg\" alt=\"mitte\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Die Schweiz als Vorreiterin der Mitte<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em>In diesem nie abgeschickten Brief pl\u00e4dierte im Jahr 1999 Andreas Giger f\u00fcr eine St\u00e4rkung der Mitte &#8211; in jeder Hinsicht&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Offener Brief an Franz Steinegger vom 14. Mai 1999:<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr eine entschiedenes sowohl als auch<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p>Lieber Herr Steinegger<\/p>\n<p>Wie habe ich Sie vermisst am (vor-)letzten Freitag in der &#8222;Arena&#8220;, als dieses uns\u00e4gliche Duell zwischen Herrn Blocher und Frau Koch stattfand ! Wer weiss, wie wichtig eine starke Mitte f\u00fcr eine gedeihliche Zukunft der Schweiz werden wird, musste sich vorkommen wie weiland Odysseus bei der Wahl zwischen Skylla und Charybdis, oder, profaner, wie bei der Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Die beidseitig, wenn auch spiegelbildlich ausgestrahlte Mischung aus Dogmatismus und Arroganz wirkte nicht nur un\u00e4sthethisch, sondern auch zum G\u00e4hnen langweilig.<\/p>\n<p>Gut, die Mitte, die nach dem eindeutigen Ausscheren der SVP nach rechts noch aus Ihren Freisinnigen und der CVP besteht, war auch vertreten, wirkte aber nach den wenig erfreulichen Wahlergebnissen aus Z\u00fcrich und Luzern reichlich geknickt. Auch das, was man von Ihnen pers\u00f6nlich in den letzten Tagen sah und las, deutete nicht darauf hin, dass sich die politische Mitte der Schweiz derzeit in Topform befindet. Vielmehr haben mich die Auftritte der Exponenten dieser Mitte fatal an einen Geniestreich von Emil erinnert, in dem er den Auftritt eines Parteipr\u00e4sidenten nach einer Wahlniederlage verulkt, indem er verbal zwar munter tapfere Durchhalteparolen absondert, mimisch aber gleichzeitig abgrundtiefe Verzweiflung signalisiert&#8230;<\/p>\n<p>Ein starkes St\u00fcck war es schliesslich, als der SVP-Pr\u00e4sident im Siegestaumel von den &#8222;gef\u00e4hrlichen Halbstarken im politischen Sumpf der Mitte&#8220; sprach, die sich nicht zwischen links und rechts entscheiden k\u00f6nne. Schon in der &#8222;Arena&#8220; hatte es der forsche SVP-Jungstar Toni Brunner auf den Punkt gebracht: &#8222;Das Volk will klare Positionen, kein sowohl als auch.&#8220; Basta.<\/p>\n<p>Die Mitte erblasst darob vor Neid, beklagt sich bitterlich dar\u00fcber, rechts (und auch links) k\u00f6nne man eben plakative Parolen verk\u00fcnden, w\u00e4hrend man selbst die m\u00fchsame K\u00e4rnerarbeit komplexer L\u00f6sungen leisten m\u00fcsse. Und, wird dann meist noch in einem Anflug von Trotz hinzugef\u00fcgt, man m\u00fcsse die eigenen Leistungen einfach besser kommunizieren.<\/p>\n<p>Alles also eine Frage der richtigen PR ? Keine Frage, in Sachen Verpackung macht die Rechte der Mitte derzeit einiges vor, doch in einer reifen Gesellschaft wie der unsrigen kann mit der gelacktesten Verpackung nicht der Mangel an einer \u00fcberzeugenden, selbstbewusst vorgetragenen Botschaft \u00fcbert\u00fcncht werden. \u00dcberzeugend wirken dabei nur eigene und eigenst\u00e4ndige Inhalte, weil das Original im Zweifelsfalle der Kopie vorgezogen wird. Es mag ja sein, dass derzeit gilt: &#8222;Von der SVP lernen, heisst siegen lernen.&#8220; Doch &#8222;lernen&#8220; kann in diesem Fall nicht gleichbedeutend sein mit &#8222;kopieren&#8220;.<\/p>\n<p>Was dann ? Aus philosophischen, therapeutischen und spirituellen Schulen ist das Prinzip des Lernens durch Paradoxe bekannt: Man besch\u00e4ftigt sich gedanklich mit scheinbar paradoxen Auswegen aus einer Krise und gewinnt dadurch \u00fcberraschende neue Perspektiven. Das vielleicht bekannteste Beispiel f\u00fcr diesen paradoxen Ansatz ist der Wille, aus einer Not eine Tugend zu machen.<\/p>\n<p>Und genau dieses schlage ich in aller Bescheidenheit vor: Wenn die politischen Pole zur Rechten und Linken ihre Erfolge durch eine Politik des strikten entweder oder erzielen, muss die Mitte auf ein entschiedenes sowohl als auch setzen.<\/p>\n<p>Paradoxe L\u00f6sungsans\u00e4tze haben es meistens in sich, dass sie bei n\u00e4herem Zusehen weit weniger irrwitzig wirken als auf den ersten Blick, ja, sie erweisen sich oft genug als die bei weitem vern\u00fcnftigsten Strategien. Das gilt auch f\u00fcr Ihre Probleme, welche die Probleme der sich herausbildenden neuen Mitte in der schweizerischen Politik sind. Auf den ersten Blick hat Toni Brunner recht: Derzeit geht der Trend eher zu den einfachen, plakativen L\u00f6sungen. Was als strategische Konsequenz f\u00fcr die Mitte bedeuten w\u00fcrde, auf den fahrenden Zug aufzuspringen, differenziertes Denken und Handeln \u00fcber Bord zu schmeissen und nur noch plakative Botschaften auszusenden.<\/p>\n<p>Auf den zweiten Blick dagegen erscheint eine selbstbewusste Politik, die f\u00fcr ein entschiedenes sowohl als auch eintritt, die einzig vern\u00fcnftige, weil zukunftstr\u00e4chtige L\u00f6sung. Was zu beweisen w\u00e4re:<\/p>\n<p>Punkt 1: Es geh\u00f6rt zu den \u00fcblen Tricks der politischen Pole, jeweils gleich das ganze Volk f\u00fcr sich zu vereinnahmen, auch wenn mal gerade ein F\u00fcnftel oder ein Viertel der W\u00e4hlenden sich f\u00fcr die eigene Position entschieden haben. Die Rechte spricht davon, das Volk halte nichts von Europa, und \u00fcbersieht gerne, dass damit h\u00f6chstens die H\u00e4lfte des Volkes gemeint ist, die Linke redet gern vom einfachen Volk, wozu sie \u00fcber 90 Prozent der Bev\u00f6lkerung z\u00e4hlt, und negiert dabei, dass die Mehrheit davon mit dieser Einordnung wenig anfangen kann. Faktisch vertreten beide Pole nur Minderheiten, wenn es denn eine Mehrheit gibt in diesem Lande, dann steht sie noch immer in der Mitte.<\/p>\n<p>Punkt 2: Politische Trends sind schwankend und kurzlebig wie Modestr\u00f6mungen und sagen wenig aus \u00fcber die langfristigen Entwicklungstendenzen. Kurzfristig mag der Trend zu simplen Antworten spektakul\u00e4r wirken. Mittel- und langfristig gesehen jedoch handelt es sich dabei um ein Auslaufmodell. Es wird vermutlich nie ganz vom politischen Markt verschwinden, aber die Zukunft geh\u00f6rt einer anderen Art des politischen Denkens: multidimensional und multioptinal. Die Wirklichkeit hat nun einmal mehr als eine Dimension. Sie selber haben sehr zu recht festgestellt, es g\u00e4be zus\u00e4tzlich zu der nach wie vor manchmal g\u00fcltig bleibenden Links-Rechts-Dimension in der Schweizer Politik zunehmend zus\u00e4tzliche Dimensionen, etwa jene zwischen r\u00fcckw\u00e4rts und vorw\u00e4rts. Das nenne ich Einsicht, was gem\u00e4ss dem lateinischen Wortstamm nichts anderes als Intelligenz bedeutet.<\/p>\n<p>Und hierzu habe ich als Zukunftsforscher, der sich philosophisch und empirisch intensiv mit der Frage besch\u00e4ftigt, was wir morgen wollen werden, eine tr\u00f6stliche Botschaft: Intelligenz wird sexy. Intelligenz wird zu einem Schl\u00fcsselbegriff des n\u00e4chsten Jahrhunderts. Und weil zur Intelligenz quasi automatisch die Einsicht geh\u00f6rt, die Welt sei in plakativem Schwarz-Weiss nur unzureichend abgebildet, wird das entschiedene sowohl als auch zu einem Leitmotiv einer zunehmenden Zahl von Menschen. Diese lernen diesen Grundsatz nicht einfach in der Theorie, sondern in ihrer Lebenspraxis: Wenn Biografien immer weniger gradlinig und immer mehr in chaotischen Windungen verlaufen, wird eine simplifizierende Weltsicht der Wirklichkeit immer weniger gerecht.<\/p>\n<p>Patchwork-Biografien und Cocktail-Pers\u00f6nlichkeiten sind Lebensmodelle von zunehmender Bedeutung. Se werden nie f\u00fcr alle G\u00fcltigkeit haben, aber f\u00fcr eine wachsende Zahl von Menschen, die nicht in sturen Kategorien von entweder oder gefangen sein, sondern in sich selber und in der Gesellschaft um sich herum einen Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen schaffen wollen. Auf den Punkt gebracht: Sie sind f\u00fcr ein entschiedenes sowohl als auch.<\/p>\n<p>Punkt 3: Diese Haltung ist deswegen die einzig zukunftstr\u00e4chtige f\u00fcr eine neue starke Mitte in der Schweiz, weil sie im tiefsten Sinne liberal ist. Liberales Denken l\u00e4sst sich bekanntlich am besten in Abgrenzung zum Gegenteil definieren, also zum dogmatischen oder fundamentalistischen Denken, das die politischen Pole zur Rechten und Linken zunehmend durchtr\u00e4nkt: Dort ein starres Schema von richtig und falsch, die Vorstellung, es g\u00e4be nur f\u00fcr eine Sicht der Dinge Platz, die Neigung, die Wirklichkeit in das Korsett der eigenen Weltanschauung zu pressen, der Aufbau der eigenen Identit\u00e4t durch Diffamierung des Gegners &#8211; hier die Skepsis gegen\u00fcber endg\u00fcltigen Entscheidungen \u00fcber richtig und falsch, die \u00dcberzeugung, es g\u00e4be verschiedene legitime Arten, die Welt zu sehen, und es sei ein Ausdruck von St\u00e4rke, dazwischen einen Ausgleich zu suchen, die Bevorzugung der Wirklichkeit vor dem ideologischen Wunschdenken und die Haltung, sich mehr \u00fcber die eigenen St\u00e4rken als \u00fcber die gegnerischen Schw\u00e4chen zu definieren.<\/p>\n<p>So verstandenes liberales Denken war noch nie etwas f\u00fcr einfache Gem\u00fcter. Das sch\u00f6ne Wort &#8222;freisinnig&#8220; erkl\u00e4rt warum: Freies Denken ist so wenig wie freies Leben gratis zu haben. Frei zu sein, bedeutet eben auch, sich immer wieder zwischen verschiedenen M\u00f6glichkeiten entscheiden zu m\u00fcssen, oder aber intelligente Strategien daf\u00fcr zu finden, aus verschiedenen Angeboten das Beste zu kombinieren, und beides kostet immer wieder Gehirnschmalz. Einfacher und bequemer ist es nat\u00fcrlich, sich einmal f\u00fcr links oder rechts zu entscheiden und sich dann das eigene Denken abnehmen zu lassen. Die untrennbare Verbindung von Freiheit und Eigenverantwortung, der Kern liberalen Denkens, schmeckt nicht allen. Doch sie hat gerade in diesem Land nicht nur eine stolze Vergangenheit. In ihr stecken auch enorme Potentiale f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p>Punkt 4: Es ist beinahe banal, aber deshalb nicht weniger g\u00fcltig, dass die Schweiz die Fr\u00fcchte der Haltung des entschiedenen sowohl als auch braucht: Ausgleich und Integration. Vermutlich noch mehr als andere sind wir auf intelligente Vernetzungen unterschiedlicher Bev\u00f6lkerungsgruppen und Interessen angewiesen. Wir brauchen reife Kombinationen von Heimatliebe und Weltoffenheit, von wirtschaftlicher Freiheit und sozialem Ausgleich, von jungen und alten Werten, von deutscher und lateinischer Mentalit\u00e4t. Exakt das ist die Aufgabe der politischen Mitte. Und wenn sie dabei nicht entschieden beide Seiten (oft genug sind es ja noch mehr) ins Auge fasst, wird sie daran scheitern. Allein die Vorstellung davon macht klar, wie wichtig diese integrative Funktion der Mitte ist. Sie hat deshalb allen Grund zu Selbstbewusstsein.<\/p>\n<p>Punkt 5: Der Blick \u00fcber die Grenzen zeigt, dass ein selbstbewusstes und entschiedenes sowohl als auch ein politisches Erfolgsrezept darstellt. In Bayern ist die h\u00f6chst erfolgreiche CSU entschieden sowohl f\u00fcr Lederhosen als auch f\u00fcr Laptops. In England, das Sie ja aufmerksam beobachten, bildet nichts anderes die Grundlage von der Idee des dritten Weges. In Deutschland l\u00e4uft zwar die Realit\u00e4t den proklamierten Ideen von der neuen Mitte hinterher, aber immerhin war es Willy Brandt, der im Zusammenhang mit der Haltung der SPD zur Atomenergie als einer der ersten von einem entschiedenen sowohl als auch sprach, und vielleicht wirkt ja die Botschaft bei den Enkeln und Urenkeln eines Tages doch noch richtig, wobei wir hier im Falle der SPS auf diesen Tag sicher noch wesentlich l\u00e4nger warten m\u00fcssen. Umso gr\u00f6sser ist die Chance f\u00fcr Mitte&#8230;<\/p>\n<p>Punkt 6: Als ich als junger Mensch den Satz von Willy Brandt zum ersten Mal h\u00f6rte, war ich emp\u00f6rt, schliesslich widersprach er allen Grunds\u00e4tzen einer senkrechten, gradlinigen und konsequenten Politik. Ein langes Leben hat mich seither gelehrt, dass das Leben selten senkrecht, gradlinig und konsequent ist, was von intelligenten Menschen entsprechende Reaktionen verlangt. Nur sp\u00e4tpubert\u00e4rer jugendlicher \u00dcbermut verleitet dazu zu sagen: &#8222;Wenn Theorie und Realit\u00e4t nicht \u00fcbereinstimmen, ist das umso schlimmer f\u00fcr die Realit\u00e4t !&#8220;. So gesehen scheinen die politischen Fl\u00fcgel in der kollektiven Pubert\u00e4t stecken geblieben zu sein, w\u00e4hrend allein die Mitte in einem Reifungsprozess unterwegs zum Erwachsensein steckt. In Mustern des entschiedenen sowohl als auch denken und handeln zu k\u00f6nnen, und dies nicht versch\u00e4mt und defensiv, sondern selbstbewusst, ist nun mal ein Zeichen von Reife. Und auf Dauer gesehen, auch dies ein Ergebnis meiner Zukunftsforschung, hat der Jugendlichkeitswahn keine Chance, die wirklichen Potentiale stecken vielmehr in den reifen Werten.<\/p>\n<p>Ich hoffe, ich habe Sie mit diesen tr\u00f6stlichen Botschaften etwas aufmuntern k\u00f6nnen. Das w\u00e4re in meinem ureigenen Interesse, denn dieses Land braucht eine starke neue Mitte. Neu braucht dabei nicht das Wertefundament zu sein, im Gegenteil, das liberale Gedankengut ist es wert, als transformierte Tradition in die Zukunft transportiert zu werden. Neu k\u00f6nnen, ja m\u00fcssen die Organisationsformen jener B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sein, die sich dazu bekennen, und die sind ja beileibe nicht nur in der FDP oder CVP zu finden. Ich sehe allerdings weit und breit niemanden, der dabei die F\u00fchrungsrolle \u00fcbernehmen k\u00f6nnte, ausser dem traditionsreichen Freisinn. Ich w\u00fcnsche Ihnen dazu ein starkes Selbstbewusstsein im Sinne des entschiedenen sowohl als auch.<\/p>\n<p>Ihr Andreas Giger<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/aktuell\/mitte_kl.jpg\" alt=\"mitte_kl\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Die Schweiz als Vorreiterin der Mitte<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-466","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=466"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/466\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}