{"id":351,"date":"2012-03-19T17:38:13","date_gmt":"2012-03-19T17:38:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=351"},"modified":"2012-03-19T17:38:13","modified_gmt":"2012-03-19T17:38:13","slug":"36-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=351","title":{"rendered":"36. Woche"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2911.jpg\" alt=\"IMGP2911\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Samstag 21. Juli 2012<\/span> <\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Wie versprochen, m\u00f6chten wir Euch in dieser Woche einen Einblick in unsere Schule und in die thail\u00e4ndische Sprache geben. Wie seit 6 Wochen jeden Montag gingen wir auch diese Woche nach Krabi zur Schule. Dazu m\u00fcssen wir um ca. 07.30 Uhr von unserem Haus starten, damit wir sicher um 10 Uhr in der Schule sind.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">F\u00fcr diesen Weg haben wir 5 verschiedene M\u00f6glichkeiten. Drei davon f\u00fchren uns 5 km mit dem Motorrad \u00fcber eine ungeteerte Strasse in den Norden der Insel. Dort legt jede halbe Stunde eine F\u00e4hre nach LaemHin ab. Die F\u00e4hre ben\u00f6tigt rund 10 Minuten, es ist eine kleine Distanz, doch kann diese bei hohem Wellengang nicht betrieben werden. Zudem ist die F\u00e4hre zumeist vollgeladen mit bis zu zw\u00f6lf Motorr\u00e4dern und bis 25 Menschen, was einem schon etwas das F\u00fcrchten lehren kann.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/01032012129.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Die F\u00e4hre ist tats\u00e4chlich so vollgeladen, wie es den Eindruck macht&#8230;<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Von LaemHin her gibt es dann drei M\u00f6glichkeiten nach Krabi zu kommen. Entweder nehmen wir das Songthaew (thail\u00e4ndisches Sammeltaxi, eine Art \u00f6ffentliches Mini-Bussystem), das von hier allerdings relativ selten f\u00e4hrt. Dieses ben\u00f6tigt rund 1 Stunde bis ins Zentrum von Krabi. Der zweite Weg f\u00fchrt \u00fcber die gleiche Strecke mit dem Motorrad nach Krabi, wof\u00fcr wir ebenfalls etwa eine Stunde ben\u00f6tigen.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/12062012357.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Ein Bild aus dem Songthaew in der Anfahrt nach Krabi<br \/><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2921.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Das Motorrad, dass wir uns jeweils von Chung leihen, bis wir dann im August ein eigenes kaufen werden<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Der dritte Weg f\u00fchrt mit dem Motorrad praktisch auf Luftlinie entlang der K\u00fcste. Die Distanz ist zwar k\u00fcrzer, der Zeitbedarf aber einiges l\u00e4nger, da wir hier eine andere Insel (Koh Klang) \u00fcberqueren und so zwei weiteren F\u00e4hren nehmen m\u00fcssen. Dieser Weg ist aber definitiv der sch\u00f6nste<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/01032012138.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Anfahrt zur Insel Koh Klang<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Weg 4 und 5 f\u00fchren uns \u00fcber eine geteerte Strasse 2km nach Baan SiBoya, das Hauptdorf im Osten der Insel. Von da f\u00e4hrt eine F\u00e4hre nach LaemKruat. Diese F\u00e4hre f\u00e4hrt praktisch immer, da wir hier vom offenen Meer gesch\u00fctzt sind. Zudem ist die F\u00e4hre auch weniger besetzt, so dass wir hier ohne unsicheres Gef\u00fchl gehen k\u00f6nnen. Allerdings f\u00e4hrt die F\u00e4hre nur einmal pro Stunde und ben\u00f6tigt ca. 25 Minuten.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/12062012370.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Diese F\u00e4hre (nach LaemKruat) ist manchmal sogar leer <br \/><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2920.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Manchmal wird die F\u00e4hre aber auch f\u00fcr allerlei Warentransporte ben\u00f6tigt.<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Von Laem Kruat aus f\u00e4hrt dann regelm\u00e4ssig ein Songthaew nach Krabi, allerdings ist dieses manchmal zum Bersten gef\u00fcllt. Die komfortablere Variante (die wir meistens wie auch diese Woche, wenn es gutes Wetter ist, nutzen) ist die Strecke von hier nach Krabi mit dem Motorrad. Auch hier ben\u00f6tigen wir bei beiden Varianten ab Laem Kruat eine knappe Stunde.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/12062012365.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Beim Pier in Laem Kruat<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Meist haben wir dann noch gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr einen Kaffee vor der Schule. Von 10 \u2013 12 sind wir dann an der eigentlich zentral gelegenen Schule im 2. Stock des Geb\u00e4udes. Die Schule gibt es seit bald 30 Jahren und sie ist ziemlich erfolgreich. Sie verf\u00fcgen \u00fcber rund 6 Unterrichtsr\u00e4ume und geben Kurse f\u00fcr Thai\u2019s in Englisch und f\u00fcr Ausl\u00e4nder in Thai. Das Titelbild zeigt die Schule von aussen.<br \/><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2912.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Treffen vor Schulbeginn<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Unsere Klasse besteht aus 6 Personen (das ist das Maximum, keine Klasse ist gr\u00f6sser). Dies gibt nat\u00fcrlich die M\u00f6glichkeit, dass alle Ihre Aussprache gut \u00fcben k\u00f6nnen, denn dies ist wohl die hauts\u00e4chliche Knacknuss dieser Sprache.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Unser Klasse besteht aus Brian, einem Schotten, der mit seiner englischen Frau und Kind seit 18 Monaten in AoNang lebt. Scott und July sind ebenfalls Schotten und leben seit 5 Jahren in AoNang. Und Ralf stammt aus Deutschland und lebt seit ein paar Monaten auch in AoNang. Wir verstehen uns eigentlich mit allen Klassenkameraden sehr gut und so treffen wir uns nach der Schule immer vor dem Schullokal und tauschen uns ein wenig aus. Das einzig schwierige dabei ist das Verstehen der schottischen Sprache. Denn diesen \u201eSlang\u201c verstehen wir nur, wenn sie ganz langsam sprechen. So haben wir schon gewitzelt, dass wir einander wohl in einem halben Jahr besser in Thai verstehen.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2914.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Links Ralf, dann July und Scott (Brian fehlte in dieser Lektion)<br \/><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2913.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Unser Schulzimmer, dass wir diesmal aber wechseln mussten, da die Klimaanlage kaputt war<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Unsere Lehrerin Tuk ist eine aufgestellte junge Frau, die aufgrund eines Stipendiums 7 Jahre in Deutschland studiert hatte. Bei dieser Gelegenheit lernte sie sehr gut Deutsch und ebenfalls sehr gut Englisch. Da Monika im englischsprachigen Unterricht manchmal schon ziemlich gefordert ist, ist sie froh, wenn sie zwischendurch einmal in Deutsch nachfragen kann. Aber auch ich musste bei gewissen W\u00f6rtern in Englisch nachfragen, was deren genaue Bedeutung ist. Dabei entdecken wir immer auch wieder Unterschiede zwischen den Doppelbedeutungen von W\u00f6rtern in den drei Sprachen, was den Unterricht bereichert.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Tuk ist, was die Aussprache betrifft, sehr penetrant. Stimmt der Ton nicht ganz, so l\u00e4sst sie einem das Wort x-mal aussprechen, bis es dann wirklich stimmt. Dies ist auch wichtig, bedenkt man, dass es W\u00f6rter mit f\u00fcnf unterschiedlichen Bedeutungen je nach Tonlage gibt. F\u00fcr uns ist dies nat\u00fcrlich sehr ungewohnt, denn wir benutzen die Tonlagen ja nur zum emotionalen Ausdruck oder beim Stellen einer Frage.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2918.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Tuk unsere Lehrerin, wie hier meistens am L\u00e4cheln<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Zudem gibt es einige Laute, die wir so in Deutsch nicht kennen. Zum Beispiel ein \u201eng\u201c , bei dem man die Zunge an die Oberseite des Mundes \u201eklicken\u201c muss, ein \u201eaw\u201c, dass dem englischen \u201eaw\u201c in \u201elaw\u201c am n\u00e4chsten kommt, ein \u201edt\u201c sowie ein \u201ebp\u201c f\u00fcr dass man die Zunge an den Z\u00e4hnen schnalzen muss oder ein starkes g, das eine Mischung aus g und k ist. Weitere werden wohl noch folgen.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">F\u00fcr die Betonung gibt es verschiedene Regeln. Einerseits gibt es sogenannte Tone-Marks, die \u00fcber dem ersten Buchstaben eines Wortes platziert werden. Diese f\u00fcnf Tone-Marks stehen f\u00fcr eine tiefe, eine fallende, eine hohe, eine steigende und eine mittlere Betonung. Ist keine dieser Tone-Marks vorhanden, so erfolgt die Betonung nach gewissen Standard-Regeln<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Dabei werden die 44 Konsonanten des thail\u00e4ndischen Alphabets in drei Gruppen, die sogenannten \u201elow\u201c \u201emiddle\u201c und \u201ehigh consonants\u201c aufgeteilt. Jede dieser Gruppen hat eigene Betonungsregeln. Zudem spielen die 32 Vokale eine Rolle, von denen die meisten sogenannte kurze und lange Betonungen haben. Und schlussendlich haben wir noch 8 sogenannte \u201efinal consonants\u201c bei der \u00e4hnliche Buchstaben auf einmal anders betont werden, wenn sie am Schluss des Wortes stehen. Diese teilen sich in wiederum in drei \u201estop-finals\u201c und f\u00fcnf \u201esonorant-finals\u201c auf, die f\u00fcr die Betonung ebenfalls relevant sind.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2915.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Das Lernen kann ganz sch\u00f6n anstrengend sein, vor allem wenn es so heiss ist wie vor dem Raumwechsel<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">So wird ein Wort, dass mit einem middle-consonant beginnt und mit einem stop-final oder einer kurzen Vokabel endet, tief ausgesprochen. Endet es mit einem sonorant-final oder einer langen Vokabel wird es mittel betont. Startet das Wort aber mit einem high-consonant&nbsp; und endet mit sonorant-final oder langer Vokabel so wird es hoch betont. Und bei den low-consonants wird es dann noch schwieriger, da gibt es sogar 5 verschiedene Regeln.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">So wird es Euch wohl kaum \u00fcberraschen, dass f\u00fcr uns die Betonung die Knacknuss dieser Sprache ist, denn wenn man etwas falsch betont wird man schlichtweg einfach nicht verstanden.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Nicht minder leicht ist das Alphabet. Einige der Buchstaben sind schon fast kleine Kunstwerke. Rund die H\u00e4lfte der 84 Buchstaben haben wir schon gelernt. Es gibt aber auch einige darunter, die sehr selten verwendet werden und ein Buchstabe, den wir lernen mussten, wird in keinem einzigen Wort verwendet&#8230; Daf\u00fcr gibt es f\u00fcr gewisse Laute wie zum Beispiel s, ai und t gleich mehrere Buchstaben und bei k gibt es insgesamt sogar 7 verschiedene Buchstaben, je nachdem ob es als low, middle, high oder final consonant verwendet wird. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Daf\u00fcr gibt es dann Laute, wie das kurze \u201eoh!\u201c, das zwischen zwei Konsonanten gar nicht geschrieben wird, oder das kurze \u201eah!\u201c dessen Zeichen ein anderes ist, wenn es von einem Konsonant gefolgt wird. Die meisten Vokale werden \u00fcber oder unter einem Konsonant geschrieben, so dass dann ein Wort aus einem Konsonant besteht, bei dem meist unterhalb der Vokal dargestellt wird und einem Tone-Mark, der oberhalb dargestellt wird.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Beispielsweise wird das Wort Krevetten so geschrieben: <span class=\"gross\">\u0e01\u0e38\u0e49\u0e07<\/span><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Der erste grosse Buchstaben ist ein hartes \u201eg\u201c, darunter ist ein kurzes \u201eu!\u201c und dar\u00fcber die Kennzeichnung \u201eMai toh\u201c, dass es fallend betont wird, gefolgt von einem \u201eng\u201c. Zusammengefasst in Lautschrift:&nbsp; g\u00fb!ng. Das ganze wird dann so betont, als ob eine Frau in hohem, aber abfallenden Ton das Wort innig ruft.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Ein \u00e4hnliches Beispiel ist:<span class=\"gross\"> \u0e1b\u0e39\u0e48<\/span><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Dies bedeutet \u201eGrossvater v\u00e4terlicherseits\u201c und hat ein \u201ebp\u201c als ersten sogenannten middle consonant, darunter ein \u201euu\u201c als langes Vokal und ein sogenanntes \u201eMai ehk\u201c \u00fcber dem Buchstaben (wie ein Apostroph) als Kennzeichnung des tiefen Tones. Zusammengefasst in Lautschrift: bp\u00f9u, in etwa mit der Betonung eines \u201eBuh\u201c im Fussballstadion.<\/p>\n<p>Es gibt auch Buchstaben mit einem doppelten \u00dcberbau, wie z.B. <span class=\"gross\">\u0e15\u0e31\u0e49<\/span><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Das Wort bedeutet etwas \u201estellen\u201c (english: to set). Der grosse Buchstabe ist ein \u201edt\u201c, dann ein kurzes \u201eah!\u201c dar\u00fcber und dazu noch etwas dar\u00fcber die Kennzeichnung, dass es fallend betont wird. In Lautsprache: dt\u00e2h!h<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Um das Ganze aber definitiv schwierig zu machen, schreiben die Thais zwischen den einzelnen W\u00f6rtern in einem Satz keine Abst\u00e4nde, sie reihen also Buchstabe nach Buchstabe \u00fcber die ganze Seitenbreite bis zum Satzende. Um herauszufinden, wo ein Wort beginnt und wo es endet, muss man das Wort kennen, ansonsten man nicht weiss, wo das n\u00e4chste beginnt.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Trotzdem sind wir nach nunmehr 13 Doppel-Lektionen bereits f\u00e4hig, eigene S\u00e4tze zu schreiben. Denn da kommen wir zum wirklich einfachen Teil dieser Sprache, der Grammatik. Thai kennt Konjugationen, keine Deklinationen, keine Zeitformen, keine Artikel und auch keine Unterscheidungen, ob ein Substantiv m\u00e4nnlich, weiblich oder neutral ist. Auch Satzzeichen werden so gut wie nie verwendet und es gibt kein f\u00f6rmliches \u201eSie\u201c. Und dies vereinfacht die Sprache dann doch wieder um einiges. Deshalb auch der Titel \u201eeine kompliziert-einfache Sprache\u201c.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2956.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Die ersten eigenen S\u00e4tze<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Ein Satz wird immer gleich gebildet:<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Subjekt \/ Pronomen + Verb + Objekt. Adjektive werden immer nach den Substantiv eingereiht und sind oft gleich wie das Verb, so heisst es hier nicht \u201eIch esse gebratenes Huhn\u201c sondern \u201eIch esse Huhn braten\u201c, wobei letzteres Wort das gleiche ist, dass ich verwenden w\u00fcrde, wenn ich sage \u201eIch brate Huhn\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Nehmen wir mal ein Beispiel f\u00fcr einen thail\u00e4ndischen Satz:<\/p>\n<p>Deutsch:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich esse ein gekochtes Ei mit frischem Gem\u00fcse<br \/>Deutsch in Thai-Grammatik:&nbsp;&nbsp; Ich essen Huhn-Ei kochen mit Gem\u00fcse frisch<br \/>Thai in Lautsprache:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; p\u014fh!m gin k\u00e0i g\u00e0i dt\u00f4m g\u00e0h!p p\u00e0h!g s\u00f2h!t<\/p>\n<p>Thai mit Wortabst\u00e4nden:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span class=\"gross\">\u0e1c\u0e21&nbsp; \u0e01\u0e34\u0e19&nbsp; \u0e44\u0e1a\u0e48&nbsp; \u0e15\u0e49\u0e21&nbsp; \u0e01\u0e31\u0e1a&nbsp; \u0e1c\u0e31\u0e01&nbsp; \u0e2a\u0e34\u0e1a<br \/><\/span><br \/>Thai original:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span class=\"gross\">\u0e1c\u0e21\u0e01\u0e34\u0e19\u0e44\u0e1a\u0e48\u0e15\u0e49\u0e21\u0e01\u0e31\u0e1a\u0e1c\u0e31\u0e01\u0e2a\u0e34\u0e1a<\/span><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Die Lautsprache ist nat\u00fcrlich von der Quelle abh\u00e4ngig und nicht einheitlich. Diese Darstellung ist die, die wir bei uns in der Schule lernen. Ein Ausrufezeichen heisst dabei, dass es sich um einen kurzen Vokal handelt. Die Kennzeichnung bei p\u014fh!m\/ch\u0103h!n (Ich) bedeutet das eine steigende Betonung verwendet wird, die Kennzeichnung bei dt\u00f4m (mit Wasser kochen), dass eine fallende Betonung verwendet wird und alle anderen W\u00f6rter ausser gin (essen), dass eine tiefe Betonung gew\u00e4hlt wird.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Wie Ihr wahrscheinlich in der Zwischenzeit bemerkt habt, verf\u00fcgen wir seit Montag sogar \u00fcber eine Computer-Tastatur in Thai, sonst h\u00e4tten wir die Zeichen so nicht tippen k\u00f6nnen. Das Suchen der Zeichen auf der Tastatur ben\u00f6tigt allerdings noch einige Zeit&#8230;<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2949.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Kostete nicht mal 10 Franken: Unsere neue Tastatur<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Es gibt in Thai zudem einige ganz spezielle Sachen: So setzen die Thai\u2019s ans Ende fast jeden Satzes ein H\u00f6flichkeitswort: kr\u0103p f\u00fcr M\u00e4nner und k\u00e0 f\u00fcr Frauen. Irgendwie passt das zu diesem Land, wo H\u00f6flichkeit ein hoher Wert ist. Ebenfalls speziell ist, dass \u201eIch\u201c bei M\u00e4nnern und Frauen verschieden sind. M\u00e4nner sagen p\u014fh!m und Frauen sagen ch\u0103hn.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Thai\u2019s kennen auch kein \u201eJa\u201c oder \u201eNein\u201c. Die Antwort erfolgt immer mit dem Verb oder Adjektiv, mit dem man gefragt wurde und bei nein wird ein m\u00e2i vorangestellt. Fragt man beispielsweise \u201eHast Du Weisswein?\u201c erfolgt die Antwort mit entweder \u201ehaben\u201c oder \u201enicht haben\u201c. Irgendwie passt es ebenfalls zu Thailand, das es kein Wort f\u00fcr \u201eNein\u201c gibt, denn Thai\u2019s vermeiden grunds\u00e4tzlich ein \u201eNein\u201c auf eine Frage, damit der Antwortende nicht das \u201eGesicht verliert\u201c.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2959.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Die Inhalte der letzten Lektion<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Ein weitere Schwierigkeit sind die sogenannten Klassifikationsw\u00f6rter. In Thai kann man nicht \u201eein Bier\u201c bestellen oder \u201eeine Tasse\u201c einkaufen. Man bestellt \u201eBier ein St\u00fcck\u201c, wobei \u201eSt\u00fcck\u201c, je nachdem, auf was es sich bezieht, 36 verschiedene W\u00f6rter sein k\u00f6nnen. Zum Beispiel gibt es bei \u201eBaum, ein St\u00fcck\u201c ein solches Klassifikationswort, dass nur f\u00fcr B\u00e4ume verwendet werden kann.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Ebenfalls f\u00fcr uns ungewohnt ist, das bei der Benennung der Verwandtschaft meist benannt wird, ob es sich um einen Verwandten des Vaters oder der Mutter handelt (z.B. <\/span><span class=\"mittel\">bp\u00f9u = Grosvater v\u00e4terlicherseites und dtah = Grosvater m\u00fctterlicherseits) und ob e<\/span><span class=\"mittel\">s sich um die \u00e4ltere oder j\u00fcngere Schwester bzw. Bruder handelt (dies ein Zeichen des Respektes gegen\u00fcber \u00c4lteren):<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\"><span class=\"gross\">\u0e25\u0e38\u0e07<\/span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; lu!ng&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Onkel &#8211; \u00e4lterer Bruder des Vaters oder der Mutter<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"gross\">\u0e1b\u0e49\u0e45&nbsp;<\/span>&nbsp;&nbsp; <span class=\"mittel\">bp\u00e2h<\/span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span class=\"mittel\">Tante &#8211; \u00e4ltere Schwester des Vaters oder der Mutter<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\"><span class=\"gross\">\u0e2d\u0e45<\/span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ah&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Onkel\/Tante &#8211; j\u00fcngere Schwester oder j\u00fcngerer Bruder des Vaters<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\"><span class=\"gross\">\u0e19\u0e31\u0e45&nbsp;<\/span>&nbsp;&nbsp; n\u00e2h&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Onkel\/Tante<span class=\"mittel\"> &#8211; <\/span><\/span><span class=\"mittel\">j\u00fcngere Schwester oder j\u00fcngerer Bruder der Mutter<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">So \u2013 nun haben wir Euch gen\u00fcgend mit Grammatik und Sprache bem\u00fcht, wir hoffen Ihr seid noch am Lesen. Nachdem wir jeweils um 12 Uhr die Schule aus haben, suchen wir uns in Krabi ein Hotel. Bis jetzt haben wir noch keinen Favoriten und so haben wir jedes Mal ein anderes ausprobiert. Wenn es heiss ist, suchen wir dabei jeweils ein Hotel mit Schwimmbad, denn derzeit k\u00f6nnen wir in SiBoya noch nicht baden (siehe letzte Blogbeitr\u00e4ge).<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/11062012351.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Welch sch\u00f6ne Abk\u00fchlung nach einem heissen Tag&#8230;<br \/><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/11062012354.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Blick \u00fcber die D\u00e4cher von Krabi<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Dann gehen wir auf Einkaufstour, machen unsere Hausaufgaben (jawohl, die haben wir auch von Montag auf Dienstag) und gehen einen guten Kaffee trinken (welch Genuss). F\u00fcr das Nachtessen hingegen gibt es bei uns derzeit nur eine Adresse: Die Pizzeria Viva, die von Renato einem Schweizer mit italienischer Mutter gef\u00fchrt wird. Er ist notabene auch der einzige Schweizer, den wir seit Monaten gesehen haben. Das Essen da ist einfach mehr als k\u00f6stlich. Die Pizza sind besser als in jeder Pizzeria, die wir in der Schweiz kannten und die Gnocci und Ravioli sind hausgemacht und ein wahrer Genuss. F\u00fcr uns definitiv das Highlight jeder Krabi-Reise, auch wenn wir bei Chung die wohl beste Thai-K\u00fcche der Region haben. Manchmal geniesst man einfach auch etwas europ\u00e4isches Essen&#8230;<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2903.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Renato vor seinem Restaurant<br \/><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2901.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Einfach nur k\u00f6stlich, dieses Essen!<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Zudem ist dies das einzige Nachtessen der Woche, das wir gemeinsam haben. Denn an allen anderen Abenden gehen Monika und ich gestaffelt essen, da immer jemand daheim sein muss, falls Opa wieder irgendetwas Unerwartetes macht. An diesem Abend \u00fcbernachtet aber abwechselnd Ann und Tiu in unserem Haus, so dass wir in Ruhe unseren Tag in Krabi geniessen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Das Programm nach dem Essen ist dann jedes Mal etwas anders. Diese Woche besuchten wir einen Markt, \u00e4hnlich dem Markt an der Olma. Mit \u00e4hnlich meinen wir hier auch wirklich \u00e4hnlich, denn die meisten der Angebote k\u00f6nnten durchaus auch auf einem Schweizer Markt angeboten werden. Der Unterschiede waren nur drei: Erstens gibt es nat\u00fcrlich thail\u00e4ndisches Essen an den Essenst\u00e4nden, zweitens werden Hunde verkauft, die leider die Marktzeit in extrem engen K\u00e4figen verbringen m\u00fcssen (schon fast herzzerreissend) und drittens gibt es hier anstatt eines Streichelzoos mit Geissli und so einen kleinen s\u00fcssen Elefanten, den man f\u00fcr 20 Baht f\u00fcttern kann.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Anschliessend gingen wir diesmal in die Joy-Bar und wurden Zeuge einer Musik-Session, die besser nicht sein h\u00e4tte k\u00f6nnen. Drei Musiker der bekanntesten Reggea-Band Thailands namens Job2do, die eigentlich jeder Thail\u00e4nder kennt, waren als G\u00e4ste in der Bar und als diese zu den Instrumenten griffen, wurde es f\u00f6rmlich magisch. Es waren nur noch strahlende Gesichter und wippende K\u00f6rper auszumachen und selbst hinter der Bar wurde zu den Musik-Instrumenten gegriffen. Obwohl nur rund ein Dutzend weitere G\u00e4ste da waren, hatten wir ein richtiges Fest, dass wir so schnell nicht mehr vergessen werden.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2910.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Monika geniesst das Morgenessen<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Der Dienstag-Morgen beginnt dann immer mit einem Fr\u00fchst\u00fcck in der holl\u00e4ndischen B\u00e4ckerei. Dort gibt es guten Kaffee und vor allem Gipfeli und K\u00e4se. Danach waren wieder p\u00fcnktlich in der Schule, wo wir wie in jungen Jahren einen Test hatten. Diesmal beinhaltete der Test Fragen zum Thema \u201eMiddle Consonants\u201c. Um ca. 14.30 Uhr waren wir dann nach unserer Heimfahrt wieder im geliebten SiBoya und dann auch wieder froh, in die Ruhe der Meeres- und Vogelger\u00e4usche einzutauchen.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/12062012359.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Das Restaurant am Pier von LaemKruat, in dem wir jeweils auf die F\u00e4hre zur\u00fcck warten.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/12062012374.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Das Pier von Si Boya ist im Hintergrund sichtbar und wir schon bald wieder daheim<br \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Auch wenn wir gerne nach Krabi gehen, Thai lernen, einen gemeinsamen Abend verbringen \u2013 daheim ist es auch bei uns am Sch\u00f6nsten. In diesem Sinne senden wir Euch allen liebe Gr\u00fcsse in unser fr\u00fcheres Daheim.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mittel\"><br \/><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP2911-thumb.jpg\" alt=\"IMGP2911-thumb\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Thai \u2013 eine kompliziert-einfache Sprache.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-351","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorised"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=351"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/351\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}