{"id":35,"date":"2015-03-06T09:54:59","date_gmt":"2015-03-06T09:54:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=35"},"modified":"2020-12-17T14:04:52","modified_gmt":"2020-12-17T14:04:52","slug":"lebensqualitaets-index","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=35","title":{"rendered":"Lebensqualit\u00e4ts-Index"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"Bilder\/bas-index.jpg\" alt=\"alt\" height=\"273\" width=\"364\" \/><\/p>\n<p><strong class=\"mittel\">Hier geht es um das Auf und Ab des Lebensqualit\u00e4ts-Index <strong class=\"mittel\">(Update 6. M\u00e4rz 2015)<\/strong><\/strong><\/p>\n<p class=\"mittel\"><em>Entwickelt sich die Zufriedenheit mit der eigenen Lebensqualit\u00e4t? Oder bleibt alles beim Alten?<\/em><\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Lebensqualit\u00e4t kann man nicht messen. Wohl aber die Zufriedenheit mit der eigenen Lebensqualit\u00e4t. Zufriedenheit ist immer der Abstand zwischen Erwartung und Erf\u00fcllung. In der Wahl unseres Erwartungshorizontes sind wir frei, was in der Formulierung der entsprechenden Frage ausgedr\u00fcckt wird:<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\"><em>Wenn Sie einmal die h\u00f6chste Lebensqualit\u00e4t, die Sie f\u00fcr sich denken k\u00f6nnen, mit dem Wert 100 beziffern: Wie hoch ist dann Ihre derzeitige allgemeine Lebensqualit\u00e4t (als Ganzes, nicht auf den jetzigen Augenblick beschr\u00e4nkt&#8230;). Ihre tats\u00e4chlich empfundene Lebensqualit\u00e4t k\u00f6nnen Sie mit einer Zahl zwischen 1 und 100 ausdr\u00fccken.<\/em><\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Und weil von heute aus gesehen auch die vergangene und zuk\u00fcnftige Entwicklung dieses Lebensqualit\u00e4ts-Index interessiert, wird nachgefragt:<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\"><em>Welchen Wert h\u00e4tten Sie vor f\u00fcnf bzw. zehn Jahren gew\u00e4hlt? Und welchen Wert werden Sie wohl in f\u00fcnf bzw. zehn Jahren w\u00e4hlen?<\/em><\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Hier die Ergebnisse nach den ersten 400 Antworten der <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=103\" rel=\"noopener\">Basisbefragung von spirit.ch<\/a>:<\/p>\n<p class=\"Stil10\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lq-index.400.jpg\" alt=\"lq-index.400\" height=\"368\" width=\"600\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">Der heutige Lebensqualit\u00e4ts-Index liegt aktuell bei einem Durchschnittswert von 77 Punkten auf der Hunderter-Skala. Dieser Durchschnittswert ist nicht nur bei den Befragungen von spirit.ch erstaunlich konstant, sondern auch bei vergleichbaren Umfragen auch der repr\u00e4sentativen Art \u2013 selbst wenn man nicht nach Lebensqualit\u00e4t fragt, sondern nach Zufriedenheit oder Gl\u00fcck. Immer ergibt sich ein Durchschnitt von etwa drei Vierteln des erreichbaren Maximums. Das passt zu Forschungsergebnissen, wonach es sich bei der F\u00e4higkeit zu Zufriedenheit um ein angeborenes oder jedenfalls fr\u00fch erworbenes und damit kaum ver\u00e4nderbares Merkmal der individuellen Pers\u00f6nlichkeit handelt. Demnach bliebe die Verteilung von Zufriedenen und Unzufriedenen immer etwa gleich und w\u00fcrde sich bei einem Mittelwert in den genannten Dimensionen einpendeln. Wobei anzumerken ist, dass drei Viertel des erreichbaren Maximums schon eine ganze Menge sind und jedenfalls deutlich mehr als das ber\u00fchmte halbvolle Glas. Kurzum: Wir sind im Schnitt ganz zufrieden mit unserer Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Das liegt sicher auch daran, dass wir beim R\u00fcckblick auf unser letztes Lebensjahrzehnt eine deutliche Verbesserung unserer Lebensqualit\u00e4t konstatieren k\u00f6nnen. Die Zunahme im Vergleich zwischen vor zehn Jahren und heute betr\u00e4gt im Schnitt satte zw\u00f6lf Punkte, jene im Vergleich mit vor f\u00fcnf Jahren immerhin noch acht Punkte. Wo eine so markante Verbesserung stattgefunden hat, gibt es nat\u00fcrlich allen Grund zur Zufriedenheit.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Allerdings sehen wir (immer im Durchschnitt) f\u00fcr das n\u00e4chste Jahrzehnt keine so markante Steigerung unseres Lebensqualit\u00e4ts-Index mehr voraus. Dieser Index wird gem\u00e4ss der Durchschnitts-Prognose bis in f\u00fcnf Jahren noch um vier Punkte steigen, dann allerdings eher leicht fallen. Immerhin zeigen diese Zahlen, dass wir unsere Lebensqualit\u00e4t nicht nur als verbesserungsf\u00e4hig erleben, sondern auch f\u00fcr die Zukunft noch Steigerungspotenziale sehen. Was Lebensqualit\u00e4t als Leitwert nat\u00fcrlich umso attraktiver macht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #e42807;\"><span style=\"line-height: 48px; font-size: xx-small;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span class=\"Titel3rot\" style=\"line-height: normal;\">Unterschiedliche Verlaufskurven<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"mittel\">Gibt es bei dieser Verlaufskurve des Lebensqualit\u00e4ts-Index Unterschiede nach Geschlecht, Alter oder Wohnland der Antwortenden? Hier die entsprechenden Auswertungen:<\/p>\n<p class=\"Stil10\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqixsex.jpg\" alt=\"lqixsex\" height=\"393\" width=\"640\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">W\u00e4hrend Frauen und M\u00e4nner aktuell einen fast identischen Lebensqualit\u00e4ts-Index aufweisen, unterscheidet sich ihre Erinnerung dich deutlich &#8211; Frauen stellen einen st\u00e4rkeren Anstieg fest als M\u00e4nner. Offenbar nehmen Frauen Ver\u00e4nderungen in ihrer Lebensqualit\u00e4t etwas sensibler wahr, was Ausdruck ihrer generell etwas gr\u00f6sseren Sensibilit\u00e4t f\u00fcr das Thema Lebensqualit\u00e4t ist.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqixalter.jpg\" alt=\"lqixalter\" height=\"393\" width=\"640\" \/>  <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span class=\"mittel\">Auch zwischen den Altersgruppen gibt es deutliche Unterschiede:<\/span><\/p>\n<p class=\"mittel\">&#8211; Bei den unter 35-J\u00e4hrigen verl\u00e4uft die Kurve der letzten Jahre v\u00f6llig flach, das heisst, diese Altersgruppe stellt in ihrer eigenen Biografie bisher keine Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t fest. Umso markanter ist der Optimismus dieser Generation f\u00fcr das n\u00e4chste Jahrzehnt. Bis in zehn Jahren wird eine Steigerung des Index um nicht weniger als elf Punkte erwartet.<\/p>\n<p class=\"mittel\">&#8211; Die Kurven der beiden Altersgruppen 35 bis 49 und 50 bis 64 verlaufen sehr \u00e4hnlich: Eine markante Verbesserung in den letzten zehn Jahren wird erg\u00e4nzt durch eine moderat optimistische Zukunftserwartung, wonach die Lebensqualit\u00e4t weiter steigen wird, wenn auch weniger steil als in der Vergangenheit. Die Gruppe jenseits der f\u00fcnfzig ist dabei etwas weniger optimistisch, vor allem, was den l\u00e4ngeren Prognosezeitraum (in zehn Jahren) betrifft.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">&#8211; Noch einmal anders verl\u00e4uft die Kurve der Altersgruppe 65plus. Hier wird im letzten Jahrzehnt eine moderatere Verbesserung der eigenen Lebensqualit\u00e4t wahrgenommen als bei den mittleren Altersgruppen, was daran liegt, dass die \u00c4ltesten von einem h\u00f6heren Niveau aus gestartet sind. Jetzt allerdings ist in der eigenen Wahrnehmung der H\u00f6hepunkt erreicht. In den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren geht es demnach leicht bergab, danach ziemlich steil.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Wenn wir ber\u00fccksichtigen, dass das Durchschnittsalter der Gruppe 65plus bei 72 Jahren liegt, k\u00f6nnen wir davon ausgehen, dass der H\u00f6hepunkt des Lebensqualit\u00e4ts-Index etwa in diesem Alter wahrgenommen wird, w\u00e4hrend es danach (gem\u00e4ss den eigenen Erwartungen) eher wieder runter geht. Das ist immerhin ein gewaltiger Fortschritt gegen\u00fcber der fr\u00fcheren Annahme, jenseits der f\u00fcnfzig ginge es nur noch bergab. Und zeigt klar und deutlich, dass die Idee einer Reifen Lebensqualit\u00e4t auf h\u00f6chstem Niveau alles andere als ein Hirngespinst ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqixland.jpg\" alt=\"lqixland\" height=\"393\" width=\"640\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">Siebzig Prozent der Antwortenden beim Lebensqualit\u00e4ts-Basis-Fragenspiel leben haupts\u00e4chlich in der Schweiz, der Rest stammt aus anderen L\u00e4ndern, vornehmlich aus Deutschland. Die Unterschiede zwischen beiden Gruppen sind frappant: Die Kurve der SchweizerInnen verl\u00e4uft moderat, jene der \u00fcbrigen dramatischer. Die Nicht-Schweizer starten auf tieferem Niveau und landen daf\u00fcr in der Zukunft h\u00f6her &#8211; wobei sich interessanterweise auch hier die beiden Kurven in der Mitte weitgehend schneiden. Unterschiede gibt es hier wie bei den anderen Gruppenvergleichen also nur in Vergangenheit und Zukunft, nicht jedoch in der Gegenwart.\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"Titel3rot\">Ein Blick zur\u00fcck&#8230;<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\">Allerdings sei darauf verwiesen, dass Durchschnittswerte, auch wenn sie sich als erstaunlich stabil erweisen, immer zusammengesetzt sind aus individuellen Werten, die ihrerseits stark vom Durchschnitt abweichen k\u00f6nnen. Auch der ruhig und glatt verlaufende Zeitvergleich kann im Einzelfall ganz anders aussehen und dramatische Kurvenverl\u00e4ufe aufweisen. Es gibt also in der Entwicklung des Lebensqualit\u00e4ts-Index (LQI) Gewinner und Verlierer. Das l\u00e4sst sich zun\u00e4chst im R\u00fcckblick zeigen. Zu diesem Zweck subtrahieren wir den LQI von vor zehn Jahren vom aktuellen LQI, was ein Minus oder ein Plus ergeben kann, und bilden daraus Gruppen. Das sieht dann so aus, wobei wir gleichzeitig eine Differenzierung nach Altersgruppen vornehmen: <\/span> <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqi-pastxalter.jpg\" alt=\"lqi-pastxalter\" height=\"393\" width=\"640\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">Wie bereits festgestellt, zeigt die durchschnittliche Entwicklung des Lebensqualit\u00e4ts-Index in den letzten zehn Jahren h\u00f6chstens die halbe Wahrheit. Die durchschnittliche Entwicklung, die eine deutliche Zunahme zeigt, umfasst nat\u00fcrlich auch Einzelf\u00e4lle, in denen die Lebensqualit\u00e4t abgenommen hat. Tats\u00e4chlich geh\u00f6ren zu dieser Gruppe insgesamt 23 Prozent, wobei die Abnahme bei 9 Prozent deutlich ausfiel (11 Punkte und mehr \u2013 ein starkes Minus kam nicht vor), bei 12 Prozent eher moderat (5 bis 10 Punkte). Von Stabilit\u00e4t (Unterschied zwischen heute und vor zehn zwischen -2 und +4) berichten 13 Prozent der Befragten.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Doch auch unter der Mehrheit der Gewinner gibt es Unterschiede: Von einer leichten Zunahme (5 bis 10 Punkte) berichten 26 Prozent der befragten, von einer mittleren (11 bis 25 Punkte) 24%, und 16 Prozent haben sogar eine starke Zunahme von 26 und mehr Punkten erlebt.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Die subjektive Empfindung der eigenen Lebensqualit\u00e4t erf\u00e4hrt also H\u00f6hen und Tiefen. Stehen solche Auf- und Abw\u00e4rts-Tendenzen im Zusammenhang mit dem eigenen Alter? Gibt es je nach Altersgruppe unterschiedliche Anteile an Verlierern und Gewinnern? Nachdem wir im letzten Abschnitt die unterschiedlichen Kurvenverl\u00e4ufe beim Lebensqualit\u00e4ts-Index je nach Altersgruppen gesehen haben, erstaunt es wenig, dass die Antwort Ja lautet:<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eindeutig am meisten Verlierer gibt es bei der j\u00fcngsten Altersgruppe (unter 35). Ob dahinter eine noch nicht bew\u00e4ltigte Trauer \u00fcber die verlorene Jugend steht, wissen wir nicht. Klar wird jedoch, dass diese Lebensphase in Sachen Lebensqualit\u00e4t die schwierigste ist. Die Chancen, eine sinkende Lebensqualit\u00e4t zu erfahren, sind hier eindeutig am gr\u00f6ssten. Und umgekehrt ist die Chance, eine starke Verbesserung zu erleben, verschwindend gering.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das \u00e4ndert sich jenseits der 35 deutlich: Bei den 35 bis 49-J\u00e4hrigen ist der Anteil jener, die ein starkes Plus auf ihrem Lebensqualit\u00e4ts-Konto erlebt haben, am h\u00f6chsten. Ob das an beruflichen Fortschritten liegt oder an der Familiengr\u00fcndung, wissen wir nicht. Fest steht nur, dass von der viel beschworenen Midlife-Crisis keine Rede sein kann, wenn es um die Wahrnehmung der eigenen Lebensqualit\u00e4t geht.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Altersgruppe 50 bis 64 wiederum weist den h\u00f6chsten Anteil an Menschen auf, die insgesamt im letzten Jahrzehnt ein Plus auf ihrem Lebensqualit\u00e4ts-Konto feststellen. Dieses Plus ist etwas moderater als bei der n\u00e4chst j\u00fcngeren Altersgruppe, und auch die Chance, zu den Verlieren zu geh\u00f6ren, steigt wieder leicht an, doch insgesamt geh\u00f6rt auch dieses Aller zu den besten Jahren, in denen man auf Fortschritte bei der Lebensqualit\u00e4t zur\u00fcck blicken kann.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mit Einschr\u00e4nkungen gilt dies auch f\u00fcr die Gruppe 65plus. Die Fortschritte fallen noch einmal deutlich moderater aus, die Zahl der Verlierer steigt weiter leicht an. Nichtsdestotrotz hat selbst diese Altersgruppe die deutlich besseren Karten als die j\u00fcngste, wenn es darum geht, eine Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t im letzten Jahrzehnt zu konstatieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqi-pastxsex.jpg\" alt=\"lqi-pastxsex\" height=\"393\" width=\"640\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">Unter den Frauen gibt es klar mehr solche, die im letzten Jahrzehnt ein starkes Plus auf ihrem Lebensqualit\u00e4tts-Konto erlebt haben, als unter den M\u00e4nnern. Ansonsten unterscheidet sich die Bilanz zwischen den Geschlechtern nur in Nuancen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqi-pastxland.jpg\" alt=\"lqi-pastxland\" height=\"393\" width=\"640\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">Dasselbe gilt auch f\u00fcr die Unterscheidung nach Land. Unter den Antwortenden aus der Schweiz gibt es klar weniger mit einer starken Plus-Bilanz, doch insgesamt sind die Unterschiede m\u00e4ssig.\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"Titel3rot\">&#8230; und einer voraus<\/p>\n<p class=\"mittel\">Wenn es nun um die Aussichten f\u00fcr die Entwicklung des LQI in den n\u00e4chsten zehn Jahren geht, gehen wir genau gleich vor, indem wir den aktuellen LQI vom in zehn Jahren erwarteten abziehen. Das ergibt folgende Werte:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqi-futxalter.jpg\" alt=\"lqi-futxalter\" height=\"393\" width=\"640\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">Auch f\u00fcr die Vorausschau auf die Lebensqualit\u00e4ts-Entwicklung im n\u00e4chsten Jahrzehnt k\u00f6nnen wir wieder voraussichtliche Gewinner und Verlierer unterscheiden. Ein starkes Minus auf dem eigenen Lebensqualit\u00e4ts-Konto (20 und mehr Minuspunkte) erwartet niemand, ein deutliches (11 bis 19 Punkte ) 10 Prozent, ein leichtes Minus (4 bis 10 Punkte) weitere 13 Prozent. 23 Prozent erwarten Stabilit\u00e4t (-2 bis +4 Punkte).<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Zu den Optimisten z\u00e4hlen 28 Prozent mit der Erwartung eines leichten Plus (5 bis 10 Punkte), 18 Prozent, die ein deutliches Plus (11 bis 20 Punkte), und noch 8 Prozent, die gar ein starkes Plus (21 und mehr Punkte) erwarten. Insgesamt \u00fcberwiegen also auch bei den Zukunftsaussichten die Optimisten deutlich.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Allerdings ist der Blick voraus noch deutlich st\u00e4rker altersabh\u00e4ngig als jener zur\u00fcck. Der Optimismus f\u00fcr die Entwicklung des eigenen Lebensqualit\u00e4ts-Index ist bei der j\u00fcngsten Altersgruppe massiv st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als beim Rest und dominiert das eigene Lebensgef\u00fchl.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Umgekehrt sieht es bei der \u00e4ltesten Altersgruppe aus: Hier sind die Optimisten zu einer Minderheit zusammen geschmolzen, und die Pessimisten haben die Mehrheit \u00fcbernommen.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Die beiden mittleren Altersgruppen (35 bis 49 sowie 50 bis 64) liegen mit \u00e4hnlichen Werten zwischen diesen Extremen. In beiden Gruppen bilden die Optimisten eine deutliche Mehrheit, wenngleich eine kleinere als in der j\u00fcngsten Altersgruppe.<\/p>\n<p> <span class=\"mittel\"> <\/span> <\/p>\n<p class=\"mittel\">Dass die Menschen jenseits der 65 von ihrer k\u00fcnftigen Lebensqualit\u00e4t nicht mehr viel erwarten, muss als Alarmzeichen gewertet werden. Ob diese gef\u00fchlte Erwartung mit den realen Tatsachen \u00fcbereinstimmt, darf allerdings angezweifelt werden. Immerhin weist diese Altersgruppe bei der Frage nach dem aktuellen Lebensqualit\u00e4ts-Index den h\u00f6chsten Wert auf. Doch vielleicht f\u00fchrt gerade diese Empfindung auch zu einem Gef\u00fchl der Bedrohung: Je weiter oben man angelangt ist, desto gr\u00f6sser wird die Gefahr eines Absturzes. Was nat\u00fcrlich auch l\u00e4hmen kann. Besser f\u00e4hrt man wohl mit der nach vorne gerichteten Perspektive, das Beste k\u00f6nnte ja erst noch kommen&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqi-futxsex.jpg\" alt=\"lqi-futxsex\" height=\"393\" width=\"640\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">Frauen sind demnach leicht optimistischer als M\u00e4nner, was die Zukunft der eigenen Lebensqualit\u00e4t betrifft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/lqi-futxland.jpg\" alt=\"lqi-futxland\" height=\"393\" width=\"640\" \/><\/p>\n<p class=\"mittel\">Ziemlich krass f\u00e4llt der L\u00e4ndervergleich aus: 74% Optimisten im Ausland stehen nur gerade 46% in der Schweiz gegen\u00fcber, was nicht von besonders gutem Spirit in diesem Land zeugt. spirit.ch hat also noch viel zu tun&#8230;<\/p>\n<p class=\"mittel\">Machen doch auch Sie mit bei unserem <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=103\" rel=\"noopener\">Basis-Fragenspiel<\/a>, das Ihnen diese und viele weitere Fragen stellt, die Sie zum Nachdenken \u00fcber Ihre eigene Lebensqualit\u00e4t anregen sollen.<\/p>\n<p class=\"mittel\">Ihre eigenen Resultate k\u00f6nnen Sie da auch ausdrucken oder per PDF exportieren, um sie mit diesen Resultaten im Bereich des Lebensqualit\u00e4ts-Index sowohl als auch mit den Resultaten im Bereich der <a target=\"_blank\" href=\"lq-wissen\/lq-allgemein\/lq-profile\" rel=\"noopener\">Lebensqualit\u00e4ts-Profile<\/a> zu vergleichen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/bas-index-kl.jpg\" alt=\"bas-index-kl\" height=\"131\" width=\"175\" \/><\/p>\n<p>Wie entwickelt sich die Zufriedenheit mit der eigenen Lebensqualit\u00e4t?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-35","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":580,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35\/revisions\/580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}