{"id":349,"date":"2012-07-16T11:05:28","date_gmt":"2012-07-16T11:05:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=349"},"modified":"2012-07-16T11:05:28","modified_gmt":"2012-07-16T11:05:28","slug":"zu-sich-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=349","title":{"rendered":"Zu sich finden"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/vision1.jpg\" alt=\"vision1\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Zur Lebensqualit\u00e4t dank einer Vision<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em>Der Visionscoach <a href=\"http:\/\/www.fyre-consulting.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Yves Nater<\/a> zeigt in diesem Gastbeitrag, was Visionen mit nachhaltiger Lebensqualit\u00e4t zu tun haben. Er kommt dabei zum Schluss: Den eigenen Visionen zu folgen ist nachhaltig und f\u00f6rdert die Lebensqualit\u00e4t!<\/em><\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hat der Gr\u00fcnder dieser Website, Andreas Giger, bereits wiederlegt, dass dies zwangsl\u00e4ufig zum Egotrip f\u00fchrt: \u201cwomit \u00fcbrigens auch endg\u00fcltig wiederlegt war, es sei egoistisch, sich um seine eigene Lebensqualit\u00e4t zu k\u00fcmmern: Es gibt keine eigene Lebensqualit\u00e4t ohne die der anderen.\u201d<\/p>\n<p>Dieses Fazit entspricht genau meinen eigenen Erfahrungen. Man h\u00f6rt es bisweilen die Spatzen von den D\u00e4chern zwitschern: \u201cDu kannst die anderen nicht ver\u00e4ndern, Du kannst nur Dich selber ver\u00e4ndern.\u201d Ein Grundgedanke, der &#8211; wenn man ihn konsequent anwendet und zu Ende denkt &#8211; ganz genau die Erkenntnis zu Tage f\u00f6rdert, welche spirit.ch verbreitet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/vision2.jpg\" alt=\"vision2\" width=\"364\" height=\"273\" \/>&nbsp;<\/p>\n<p>Klar ist das ein Prozess, der auch reinigend ist. Unter Umst\u00e4nden passen dann alte Freunde nicht mehr zu meinem neuen Bild, das ich nun verk\u00f6rpere. Im ersten Moment kann das schmerzen. Doch ich muss wissen, dass ich nur weiter komme, wenn ich Ent-Scheidungen treffe &#8211; es ist kein Schreibfehler, das Wort ist bewusst so getrennt. Eine Entscheidung beinhaltet immer auch die Trennung von etwas. Entscheide ich mich f\u00fcr mich, muss ich mich von etwas \u00c4usserem trennen. Entscheide ich mich f\u00fcr etwas \u00c4usseres, muss ich mich m\u00f6glicherweise von etwas Eigenem trennen (einer Idee, einer Chance \/ einem Kummer, einer Belastung). Im einfachsten Fall sind es nat\u00fcrlich Belastungen, die uns auf unser Gem\u00fct dr\u00fccken, die uns eine Last sind.<\/p>\n<p>Ansonsten predige ich allen meinen Kunden, dass man sich selber immer den Vortritt lassen soll. Es gibt nichts Traurigeres als verpasste M\u00f6glichkeiten, die mir so richtig Freude bereiten w\u00fcrden. Und fragen Sie sich selbst einmal: Sind Sie in dieser Situation wirklich frei davon, dem Gegen\u00fcber ein klein wenig die Schuld f\u00fcr das Verpasste zuzuschieben? Kennen Sie das? Der kleine Anfang eines manchmal langen Streits&#8230;<\/p>\n<p>Das muss nicht sein! Sie haben die Wahl. Sie ent-scheiden sich f\u00fcr Lebensqualit\u00e4t oder f\u00fcr etwas anderes. Im Grunde kann ich f\u00fcr meine Entscheidungen niemanden verantwortlich machen und doch passiert es tagt\u00e4glich. In den besten Familien kommt es vor: Der S\u00fcndenbock wird herumgereicht. Dabei w\u00e4re es ganz einfach: Ich entscheide mich k\u00fcnftig nur noch f\u00fcr mich. Ja, im ersten Moment werden meine Freunde, Bekannten, M\u00fctter und Br\u00fcder etwas konsterniert sein, doch das wird sich legen und einer wahrhaftigen und qualitativ hochstehenden Beziehung Platz machen.<\/p>\n<p>Doch woher nehme ich den Mut, diesen Schritt zu gehen? Was motiviert mich, auch durch das Tal der Ent-Scheidungen zu gehen?<\/p>\n<p>Mir pers\u00f6nlich wurde vor ein paar Jahren bewusst, dass sich alles was wir tun, einer Art Ordnung unterwirft. Vieles ist wiederkehrend, manchmal in einer anderen Form. Das Entscheidende aber war: das Gef\u00fchl war dasselbe. Einige neueste wissenschaftliche Erkenntnisse haben nun auch bemerkt, wie sehr wir doch emotionale Gesch\u00f6pfe sind. So sehr man uns auch beschr\u00e4nken will, wir alle wissen: \u201cRoboter sind wir keine!\u201d Wir wissen auch: \u201cWir alle haben ein Herz!\u201d Und gerade in den d\u00fcstersten Phasen unseres Lebens, appellieren wir an das Herz, unser eigenes und auch an das unserer Mitmenschen&#8230;<\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.heartmath.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HeartMath&nbsp;Institute<\/a> in Kalifornien hat bereits 1993 bewiesen, dass unser Herz eine \u00fcberaus entscheidende Funktion aus\u00fcbt, welcher wir uns nur im \u00e4ussersten Notfall bewusst sind. Dann wenn wir Hilfe n\u00f6tig haben. Dann erinnern wir uns, wenn auch vage, an die Kraft des Herzens. Die heutigen Erkenntnisse machen es m\u00f6glich, diese Kraft darzustellen, zu messen und demzufolge auch positiv zu nutzen.<\/p>\n<p>Ich war mir also \u00fcber die Ordnung und \u00fcber die Wichtigkeit des Gef\u00fchls im Leben eines jeden Menschen bewusst geworden. Mit der Zeit beschrieb ich diese Ordnung in Form eines Regelkreises: Vision \/ Leben \/ Bewusstsein:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/vision3.jpg\" alt=\"vision3\" width=\"364\" height=\"364\" \/><\/p>\n<p>Dieser Regelkreis symbolisiert den dauernden Wandel in unserem Leben. Als Rad gesehen, beschreibt er auf eindr\u00fcckliche Weise den Flow (Der Zustand zwischen \u00dcber- und Unterforderung. Entdeckt von Mihaly Csikszentmihalyi), den wir alle anstreben. Zudem vermittelt dieser Regelkreis den Mut, etwas Neues anzupacken. Denn obwohl wir uns entscheiden m\u00fcssen, gibt es immer wieder eine neue Chance. Neue Gegebenheiten k\u00f6nnen reflektiert und analysiert werden. Dank des Regelkreises bin ich in der Lage, meinen Standpunkt objektiv einzusch\u00e4tzen: Wo stehe ich in meinem Leben? Bin ich der luftige Spinner, der sich nur um Visionen k\u00fcmmert, dabei aber das Leben vergisst? Oder lebe ich so sehr, dass ich mich verstrickt habe und weder ein Ziel noch eine Erkenntnis erlange? Oder bin ich mir vieler Dinge bewusst, bin aber gen\u00fcgsam geworden und geh nicht mehr weiter? Alle diese Standpunkte sind m\u00f6glich und auch normal, m\u00fcssen aber nicht so bleiben. Es geht immer weiter&#8230;<\/p>\n<p>Toll finde ich, wenn ich Menschen treffe, die dank des Regelkreises eine neue Art Lebensqualit\u00e4t erreicht haben. Die Dinge nicht mehr allzu ernst oder schwer nehmen. Sie wissen fortan: \u201cnur ein Schritt und eine neue Phase wartet auf mich.\u201d Einige werden auf eindr\u00fcckliche Weise resilient (Resilienz = Widerstandsf\u00e4higkeit &#8211; die Toleranz eines Systems gegen\u00fcber St\u00f6rungen)&nbsp;und beginnen das Leben mit wiedergefundener Freude zu entdecken.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mein Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Lebensqualit\u00e4t ist, wenn ich mich frei F\u00dcHLE und darin die Motivation finde, Dinge zu tun welche unm\u00f6glich erscheinen. Angef\u00fchrt durch eine Vision (Idee, Wunsch, Ziel) lebe ich meinen Weg und bin mir dessen Qualit\u00e4t bewusst.<\/p>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/vision4.jpg\" alt=\"vision4\" width=\"364\" height=\"273\" \/> <\/p>\n<div>\n<p><span style=\"color: #e42807;\"><br \/><\/span><\/p>\n<\/p><\/div>\n<div><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/vision1_kl.jpg\" alt=\"vision1_kl\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Zur Lebensqualit\u00e4t dank einer Vision<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-349","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/349","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=349"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/349\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=349"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=349"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}