{"id":334,"date":"2012-01-19T07:32:05","date_gmt":"2012-01-19T07:32:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=334"},"modified":"2012-01-19T07:32:05","modified_gmt":"2012-01-19T07:32:05","slug":"27-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=334","title":{"rendered":"27. Woche"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1049.jpg\" alt=\"IMGP1049\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p class=\"Titel3rot\">Samstag 19. Mai 2012<\/p>\n<p>Am Montag waren wir in Krabi, um uns bez\u00fcglich des VISA\u2018s f\u00fcr Opa r\u00fcckzumelden. Opa hat seit dem Februar ja ein so genanntes \u201eRetirement\u201c (Pensionierungs) \u2013 Visa, dass ein Jahr g\u00fcltig ist. Alle 3 Monate muss man sich dabei hier bei der Immigrationsbeh\u00f6rde melden. Zum Gl\u00fcck haben wir in Krabi so freundliche und verst\u00e4ndnisvolle Beamte, dass wir dies ohne Opa machen k\u00f6nnen, was eigentlich eine absolute Ausnahme ist. M\u00f6glich wurde dies durch den Besuch der Vize-Chefin der Beh\u00f6rde hier auf der Insel (siehe Blog 10. Woche).<\/p>\n<p>Ebenfalls haben wir am Montag von unserer Schule die Unterlagen erhalten, um unser so genanntes \u201eEducation\u201c (Weiterbildungs) \u2013 VISA zu beantragen. Dies wurde nun vom Ministry of Education in Bangkok abgesegnet und so k\u00f6nnen wir das VISA in Penang, Malaysia beantragen. Dies ist die von uns aus n\u00e4chstgelegene thail\u00e4ndische Botschaft, aber auch die ist von unserer Insel aus insgesamt 10 Stunden Reisezeit entfernt. So werden wir n\u00e4chste Woche von Montag bis Donnerstag unterwegs sein. Daf\u00fcr haben wir dann ein VISA, das zuerst 3 Monate g\u00fcltig ist, dann aber in Krabi um ein Jahr verl\u00e4ngert wird, also insgesamt 15 Monate g\u00fcltig ist.<\/p>\n<p>Dies f\u00fchrt uns dazu, nach nun einem halben Jahr hier in Thailand eine Zwischenbilanz zu ziehen. Am 15. November letztes Jahr haben wir uns mit Opa auf den Weg nach Thailand gemacht. In der Zwischenzeit sind Monika und ich nochmals zur\u00fcck in der Schweiz gewesen und haben unser Haus in Wald ger\u00e4umt und vermietet. H\u00e4tte uns dies jemand vor einem Jahr gesagt, so h\u00e4tten wir diese Person wohl als verr\u00fcckt bezeichnet. Nun denn, genauso schnell, wie wir uns zu diesem Schritt entschlossen haben, genauso schnell haben wir uns hier auch eingelebt. Wir f\u00fchlen uns bereits daheim und wenn wir \u201egehen wir heim\u201c sagen, ist klar, dass damit unser Haus hier gemeint ist und nicht mehr das in der Schweiz.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1054.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Opa in seinem Stuhl, aufgenommen vor einer Stunde<\/span><\/p>\n<p>Am wichtigsten bei diesem ganzen Projekt ist wohl Opa\u2019s Zustand, denn der Hauptgrund, wieso wir so schnell gegangen sind, war ja, dass wir ihn nicht mehr in die Ferien geben konnten und wir ihn daheim 365*24 Stunden h\u00e4tten betreuen m\u00fcssen, was uns an unsere Grenzen gebracht h\u00e4tte, denn wir h\u00e4tten nicht einmal einen Tag gemeinsam verbringen und uns erholen k\u00f6nnen. Damit blieb die Wahl zwischen einer Platzierung in einer geriatrischen Klinik oder eben dieser L\u00f6sung (siehe dazu unseren Bericht in der 6. Woche).<\/p>\n<p>Wenn wir Opa\u2019s Gem\u00fctszustand vor der Abreise und jetzt vergleichen ist es ein himmelweiter Unterschied. Vorher fluchte er andauernd, \u201eschletzte\u201c die T\u00fcre x-fach am Tag, sprach andauernd vom Sterben wollen und weckte uns jede 2. Nacht und wollte in den Spital. Wir konnten ihn auch nicht mehr motivieren, mal einen Spaziergang zu machen, er schaute eigentlich den ganzen Tag nur noch Fernsehen. Heute flucht er nur noch selten, spricht viel seltener vom Sterben wollen und will auch nicht mehr andauernd in den Spital. Auch macht er jetzt jeden Tag mindestens einen Spaziergang. Zwischendurch fragt er mal, wann wir denn heimgehen, doch das ist eher selten. Er ist zwar nicht wie insgeheim erhofft, nochmal richtig aufgebl\u00fcht, aber auf jeden Fall ist sein Gem\u00fctszustand um Dimensionen besser.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1035.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Der sch\u00f6n geschm\u00fcckte Hauseingang mit den 2 Elefanten, die wir von Ann geschenkt erhalten haben<br \/><\/span><\/p>\n<p>Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass wir mit Tiu und Ann wirklich Gl\u00fcck hatten. Sie betreuen Opa so liebevoll und lesen ihm jeden Wunsch von den Augen ab, als w\u00e4re es ihr eigener Grossvater. Sie sind immer gut aufgelegt, haben ein L\u00e4cheln auf den Lippen und sind dar\u00fcber hinaus auch noch im h\u00f6chsten Grade zuverl\u00e4ssig und denken auch selber mit, was noch gebraucht werden k\u00f6nnte. Wir k\u00f6nnen sagen, wir haben mehr als Gl\u00fcck gehabt, zwei solche Menschen zu finden, was nat\u00fcrlich vor allem auch Chung\u2019s Verdienst ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1036.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Wer uns kennt, weiss dass wir unsere Leidenschaft f\u00fcr Herzen auch hier in Thailand weiterf\u00fchren<br \/><\/span><\/p>\n<p>Damit kommen wir zu einem weiteren wichtigen Bereich, in dem selbst unsere hohen Erwartungen \u00fcbertroffen wurden. Mit der Familie Chung und Kiauw und den beiden Kindern E und Am und den Angestellten Low, Pa und Thuam, E, JaJa und Tschai haben wir hier ausnahmslos herzliche und aufgestellte Menschen in unserer Umgebung. Immer zu einem Witz aufgelegt, fast ausnahmslos immer ein Lachen im Gesicht und immer zu einem Spass aufgelegt &#8211; egal wen wir treffen, die Lebensfreude ist sp\u00fcrbar. Dies wirkt sich auch auf die Umgebung aus. Der ganze riesige Garten ist immer gepflegt und wundersch\u00f6n, dass Essen schon fast mehr k\u00f6stlich und auch alle Kontakte mit den Menschen ausserhalb der Anlage sind herzlich, denn es wird sehr darauf geachtet, dass das ganze Dorf vom Resort profitiert.<\/p>\n<p>Chung kauft lokal ein, gibt den Fischern zus\u00e4tzliche Eink\u00fcnfte, indem sie mit Touristen Ausfl\u00fcge machen k\u00f6nnen und andere wiederum haben Arbeit im Unterhalt des ganzen Resorts bzw. im Ausbau der bestehenden H\u00e4user. Wiederum andere profitieren von den ganzen Transporten und so hat wohl jede Familie auf der Insel irgendeine Person, die direkt von SiBoya-Bungalows etwas Geld verdienen kann. Und das ist auf dieser Insel sehr wichtig, denn ansonsten k\u00f6nnen die Menschen hier auf der Insel nur von den Ertr\u00e4gen der Gummiplantagen und von den immer kleiner werdenden Ertr\u00e4gen aus der Fischerei leben.<\/p>\n<p>Chung kauft bewusst kein eigenes Auto und kein eigenes Boot, obwohl ihm dies mehr Gewinn geben w\u00fcrde, er verlangt nicht einmal einen Aufschlag f\u00fcr die Organisation eines Ausflugs, sondern verrechnet nur das, was er den Leuten weitergibt. Er handelt aus pers\u00f6nlicher \u00dcberzeugung, obwohl es nat\u00fcrlich jedem Betriebswirtschaftler die Haare zu Berge stellen w\u00fcrde. Auch besch\u00e4ftigt er sein Personal \u00fcber das ganze Jahr, was hier in Thailand eigentlich absolut un\u00fcblich ist, denn es sind nur 4 Monate Hochsaison und in der Off-Season wie jetzt, schaut selten mal ein Gast vorbei. Alle arbeiten seit Jahren hier und sind mehr als zufrieden. Chung ist f\u00fcr die Angestellten eine Vaterfigur, zu der sie mit hohem Respekt aufschauen und gleichzeitig ein Freund.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1034.jpg\" alt=\"IMGP1034\" width=\"600\" height=\"450\" \/><span class=\"klein\"><br \/>Unsere neue Bar, an der sich das internationale Dorf manchmal trifft, hat nun auch eine bunte Beleuchtung<br \/><\/span><\/p>\n<p>Insofern h\u00e4tten wir es also hier nicht besser treffen k\u00f6nnen, eine solche Konstellation anzutreffen, h\u00e4tten wir uns nicht mal ertr\u00e4umen k\u00f6nnen. Dies f\u00fchrt uns zum n\u00e4chsten Faktor, dem internationalen Dorf, das sich vor allem in der Haupt-Saison bildet. Auch hier k\u00f6nnen wir ein ausnahmslos positives Fazit ziehen. Wir haben in diesem Jahr nun so viele interessante und herzliche Menschen kennengelernt, wie wir es nie erwartet h\u00e4tten. Kein einziger der G\u00e4ste mit dem wir wirklich M\u00fche gehabt h\u00e4tten und all die Haus-BesitzerInnen und Langzeit-Aufenthalter sind sehr angenehm. Sicherlich gibt es manchmal \u00fcber bestimmte Punkte Meinungsverschiedenheiten, aber die verschiedenen Meinungen werden akzeptiert und respektiert.<\/p>\n<p>Alle G\u00e4ste hier sind offen f\u00fcr Gespr\u00e4che \u00fcber die Kultur des Gastlandes, einige davon sprechen sogar sehr gut Thai und alle respektieren die Menschen hier. Keine Ballermann- und Sauf-Touristen, keine Sex-Touristen und auch keine hektischen Reisenden. Man nimmt sich die Zeit f\u00fcr Diskussionen \u00fcber die Welt, gibt Einblick in die jeweilige eigene Kultur und besch\u00e4ftigt sich mit Themen, wie die Welt verbessert werden k\u00f6nnte. Gleichzeitig hat es aber auch keinen sektiererischen Charakter, dazu sind die Lebensentw\u00fcrfe der verschiedenen G\u00e4ste hier zu unterschiedlich, es ist keine Hippie-Kommune sondern ein Zusammenkommen von Menschen, die alle in Ihren L\u00e4ndern einer geregelten Arbeit nachgehen (oder pensioniert sind). &nbsp;Man geniesst die Ruhe und die Natur, erfreut sich der Artenvielfalt und der Atmosph\u00e4re. Klar sind alle ausser wir hier in den Ferien, was nat\u00fcrlich auf die Stimmung abf\u00e4rbt, aber an anderen Touristenpl\u00e4tzen, sieht es da ganz anders aus (siehe dazu die 23. Woche). Einige der G\u00e4ste k\u00f6nnen wir schon in dieser kurzen Zeit als Freunde bezeichnen und wir pflegen einige Kontakt auch jetzt, wenn sie daheim sind, via Skype.<\/p>\n<p>Auch mit den Leuten die mehrheitlich hier leben, Lou und Lupsie, Sam und Joey haben wir ein gutes Verh\u00e4ltnis, auch wenn wir letztere nur sehr selten sehen. Insgesamt wurden unsere Erwartungen auch in diesem Bereich mehr als erf\u00fcllt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1010.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Unsere Affen, auch ein mehr oder weniger geliebter Teil des internationalen Dorfes&#8230;<br \/><\/span><\/p>\n<p>Damit kommen wir zum n\u00e4chsten Bereich, der Natur ums uns herum. Wir wussten ja bereits, wie sch\u00f6n die Umgebung ist, bevor wir mit Opa hier her gekommen sind. An dieser Wahrnehmung hat sich auch nichts ge\u00e4ndert. Auch wenn der Strand kein sogenannter Traumstrand mit weissem Sand und ganzt\u00e4giger Schwimm-M\u00f6glichkeit ist, so ist er f\u00fcr uns, die die ganze Zeit hier sind viel sch\u00f6ner, da er sich jeden Tag anders pr\u00e4sentiert und sehr abwechslungsreich ist (siehe 10., 12. und 25. Woche). Allerdings hat er auch einen kleinen Makel, wie wir in den vergangenen Wochen festgestellt haben, denn leider ist er jetzt anfangs der Regenzeit sehr oft ziemlich schmutzig und auch an den Quallen haben wir keine Freude, so dass derzeit nicht ans Baden im Meer zu denken ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1016.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Die Zugangsrampe zum Strand wird erh\u00f6ht, damit die Wellen nicht mehr den Abfall in den Garten sp\u00fclen k\u00f6nnen <br \/><\/span><\/p>\n<p>Dies wird aber kompensiert dadurch, dass das Wetter viel angenehmer ist als wir erwartet haben. Auch letzte Woche hatten wir wieder praktisch nur sch\u00f6ne Tage und angenehme Temperaturen von rund 30 Grad, begleitet von einem immer angenehmen L\u00fcftchen. Und zwischendurch mal eine guttuende Abwechslung in Form von etwas Regen, der jeweils noch etwas abk\u00fchlt. So kann man den Regen gern bekommen. Die Regenzeit hatten wir uns anders vorgestellt, mit tagelangem Regen und Schlechtwetter, doch gem\u00e4ss Chung sei dies hier absolut normal in der Regenzeit. Auch die Hitze w\u00e4hrend der \u201eHot-Season\u201c hatten wir uns wesentlich schlimmer vorgestellt. Das Thermometer ist nie \u00fcber 35 Grad gestiegen und die W\u00e4rme war nur an wenigen Tagen richtig schweisstreibend. Auch ist es an keinem Tag so kalt geworden, dass wir nicht auch den Abend im T-Shirt h\u00e4tten verbringen k\u00f6nnen. Also auch in diesem Bereich f\u00e4llt die Zwischenbilanz positiv aus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1045.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Das aktuelle Wetter, aufgenommen vor einer Stunde<\/span><\/p>\n<p>Damit kommen wir zu unserem Haus, indem wir uns auch sehr wohl f\u00fchlen. Es ist im Vergleich zu unserem Haus in der Schweiz nat\u00fcrlich sehr einfach, aber mehr brauchen wir hier auch nicht, denn wir leben ja den gr\u00f6ssten Teil der Zeit draussen oder auf der Terrasse. Der Umbau, den wir im August in Auftrag gegeben haben, hat das Haus zudem \u00fcber den Erwartungen sch\u00f6ner gemacht und die neu gestaltete Bar (siehe 13. Woche) hat einen weiteren \u201eWohnraum\u201c er\u00f6ffnet. Und langsam macht sich nun auch unsere Arbeit im Garten bezahlt, die ersten Pflanzen, die wir gesetzt haben, haben angefangen zu bl\u00fchen und bringen Farbe in unsere Umgebung. Auch hier also ein weiterer Pluspunkt in der Zwischenbilanz.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1031.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Die ersten Fr\u00fcchte unserer Gartenarbeit<br \/><\/span><\/p>\n<p>Damit kommen wir zur Gesundheit, zu unserem Wohlergehen. Diese ist hier in mehreren Punkten besser als in Wald. Wir gehen jeden Tag rund dreimal nach vorne, was allein schon rund drei viertel Stunden Spaziergang ist. Dann sind wir an den meisten Tagen am Schwimmen gewesen und ich bin zwischen 17 und 18 Uhr meistens sportlich engagiert, anfangs mit Takraw, heute mit Badminton oder Fussball. Zudem ist hier nat\u00fcrlich der Appetit viel ges\u00fcnder. Keine fettreichen Gerichte, wenig Fleisch, viel frische Meerestiere und viele Fr\u00fcchte. Wir sind in der Zwischenzeit sogar soweit, dass wir zum Morgenessen fast nur noch Fr\u00fcchte essen und der Gedanke an ein kalorienhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck mit K\u00e4se und Butter eigentlich nur noch sehr selten kommt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP0998.jpg\" alt=\"IMGP0998\" width=\"600\" height=\"450\" \/><span class=\"klein\"><br \/>Einer unserer gr\u00f6sseren Warane, ca. 2 Meter lang, auf dem Weg zum Fischfang<\/span><\/p>\n<p>Ein weiterer Teil der Gesundheit ist der Stress. Mit 60-80 Stunden Arbeit in der Woche in der Schweiz hatten wir oft Stressgef\u00fchle und die Ruhe fehlte. Heute sind es nun noch etwa die H\u00e4lfte der Arbeitsstunden von vorher und alles erledigt sich viel besser in der Ruhe hier. Selbst die manchmal wirklich lauten Grillen, die wie jetzt gerade zirpen, k\u00f6nnen einem nicht aus der Ruhe bringen&#8230;<\/p>\n<p>Das einzige was wir nicht geschafft haben ist, mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren, wie wir uns das eigentlich vorgenommen haben. Was nicht ist kann ja noch werden. Wir f\u00fchlen uns auf jeden Fall k\u00f6rperlich sehr gut, was ja bekanntlicherweise auch den Geist f\u00f6rdert. Auch dieser Punkt in der Zwischenbilanz f\u00e4llt also positiv aus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1013.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Floh, unsere Ferienkatze, betrachtet die Affen, die sich jedes Mal n\u00e4hern, wenn die Blache unten ist<br \/><\/span><\/p>\n<p>Das einzige was uns wirklich fehlt, sind nat\u00fcrlich unsere Freunde und Verwandten. Wir hatten zwar schon von dreien Besuch und diese haben wir auch l\u00e4nger gesehen, als wir sie in den letzten Jahren zusammengez\u00e4hlt gesehen haben, doch kann man nicht einfach n\u00e4chste Woche ein paar Freunde zu sich einladen oder gemeinsam einen Fussball-Match schauen. Etwas kompensiert wird dies durch unsere doch annehmbaren Internet-Telefonverbindungen und Skype, wo man sich sogar \u00fcber die Kontinente hinweg sehen kann. Auch wenn die Internet-Verbindung immer noch nicht ganz unseren Anspr\u00fcchen entspricht, so ist die Qualit\u00e4t doch erstaunlich, bedenkt man, dass wir auf der anderen Seite des Globus auf einer abgelegenen Insel sind, die bis vor 2 Jahren noch nicht mal Strom hatte. Und manchmal ist die Qualit\u00e4t sogar so gut, dass uns die Leute fragen, ob wir denn jetzt wieder in der Schweiz seien. Also auch in diesem Bereich kein Minuspunkt in der Zwischenbilanz, denn wir wussten ja, dass unsere Freunde weit entfernt sind und wir diese nur einmal im Jahr in unseren Schweiz-Ferien werden besuchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Also insgesamt haben wir, abgesehen von dem verschmutzten Wasser und den Quallen anfangs der Regenzeit nur Pluspunkte in der Zwischenbilanz und k\u00f6nnen so nur ein absolut positives Fazit ziehen \u2013 uns gef\u00e4llt es hier wirklich sehr gut und wir freuen uns bereits Euch unser kleines Paradies zu zeigen!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1001.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"600\" height=\"450\" \/><br \/><span class=\"klein\">Ein kleiner Waran, quasi schon bald unser Haustier, der seine Heimat im Baum gleich vor dem Haus gefunden hat<br \/><\/span><\/p>\n<p>So nun hoffen wir, Euch nicht allzu neidisch gemacht zu haben, aber wir haben ja letzte Woche angek\u00fcndigt, dass wir eine Zwischenbilanz ziehen werden und die f\u00e4llt nun einmal in der Tat so gut aus. Wir hoffen, dass wir Euch mit unserem Blog etwas Sonnenschein zu Euch nach Europa senden k\u00f6nnen und dass ihr so etwas an unserem \u201eAbenteuer\u201c teilhaben k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Woche werden wir dann von unserer Reise nach Penang (George-Town) berichten. Wir sind gespannt auf die Reise und haben doch auch zwei Tage Zeit die Stadt zu erkunden und Euch ein paar Eindr\u00fccke via Foto zu vermitteln.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-thai2\/IMGP1049-thumb.jpg\" alt=\"IMGP1049-thumb\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Eine Zwischenbilanz.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorised"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}