{"id":307,"date":"2011-08-14T09:33:00","date_gmt":"2011-08-14T09:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=307"},"modified":"2011-08-14T09:33:00","modified_gmt":"2011-08-14T09:33:00","slug":"8-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=307","title":{"rendered":"8. Woche"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/heuschrecke.jpg\" alt=\"spirit-beitragsbild\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <\/p>\n<p class=\"Titel3rot\">Samstag 14. Januar 2012<\/p>\n<p>Versprochen haben wir es ja schon l\u00e4nger &#8211; nun endlich kommen wir zum Beitrag \u00fcber die Tierwelt von Koh Si Boya oder eben auf thail\u00e4ndisch, der Insel der Krokodile.<\/p>\n<p>Zuerst aber m\u00f6chten wir uns bei Euch f\u00fcr die vielen positiven R\u00fcckmeldungen zu diesem Blog danken, die wir immer wieder erhalten und uns bekr\u00e4ftigen, den Blog regelm\u00e4ssig zu schreiben. Wir scheinen schon eine grosse Schar von regelm\u00e4ssigen Besuchern dieser Seite zu haben, was uns sehr freut.<\/p>\n<p>Leider m\u00fcssen wir den Artikel zur Tierwelt von Si Boya mit einer traurigen Nachricht von einem anderen Tier, das uns sehr am Herzen lag, einleiten. Elvis, unser Lieblingshund, musste leider am Mittwoch eingeschl\u00e4fert werden. Elvis, ein wundersch\u00f6ner Malinois, war schon von Kindsbeinen immer wieder bei uns in Wald in den Ferien, manchmal mehrere Wochen lang. Und jedesmal, wenn wir Sylvia im Aargau besuchten, machten wir ausgedehnte Spazierg\u00e4nge mit ihm und liessen uns am Morgen von seiner kalten Schnauze wecken. Nun wurde er leider nur etwas mehr als 9 Jahre alt und wir vermissen ihn sehr, denn wir h\u00e4tten im November nicht gedacht, dass wir ihn zum letzten Mal sehen. Dir Sylvia w\u00fcnschen wir viel Kraft beim \u00dcberwinden des Verlustes, wir trauern mit Dir!<\/p>\n<p class=\"klein\">&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/elvis.jpg\" alt=\"elvis\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Elvis, vor einem Gem\u00e4lde von Sylvia<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chten wir aber \u00fcberleiten zu den Tieren, die hier auf dieser Insel leben. Vorneweg: es gibt zum Gl\u00fcck keine Krokodile mehr hier \u2013 und auch die B\u00e4ren und Tiger bev\u00f6lkern diese Insel nicht mehr, wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Zahlen- und gr\u00f6ssenm\u00e4ssig am anderen Ende der Skala stehen leider: die Moskito\u2019s&#8230; Zwar haben wir nicht aussergew\u00f6hnlich viele davon und auch sind sie nicht aggressiver als sonstwo in den Tropen, aber l\u00e4stig sind sie wie \u00fcberall. Zum Gl\u00fcck gibt es aber keine Malaria auf der Insel.<\/p>\n<p>Ebenfalls klein und zahlenm\u00e4ssig viele gibt es von den Ameisen und Termiten. Bei den ersten gebe es anscheinend eine Sorte, die ziemlich schmerzhaft stechen k\u00f6nne, eine schwarz-rot-schwarze Sorte, doch eine solche haben wir bis jetzt noch nicht gesehen. Daf\u00fcr haben wir von den Termiten schon gen\u00fcgend gesehen. Immer wieder m\u00fcssen wir uns zur Wehr setzen, damit das Haus nicht aufgefressen wird. Langsam verstehen wir, wieso das in den Tropen vor allem Teak-Holz verbaut wird, denn dieses wird von den Termiten nicht befallen.<\/p>\n<p>Am meisten interessieren nat\u00fcrlich immer die giftigen Tiere. Giftige Spinnen haben wir gl\u00fccklicherweise keine, daf\u00fcr aber nat\u00fcrlich einige giftige Schlangen. Gesehen haben wir aber erst drei Schlangen, da Chung das Gel\u00e4nde sehr pflegt und den Rasen immer kurz h\u00e4lt. Das m\u00f6gen die Schlangen nicht, da sie auf offener Fl\u00e4che von Raubv\u00f6geln erkannt werden k\u00f6nnten und darum meiden sie eigentlich meistens unsere Umgebung. Dass zwei der drei gesehenen Schlangen K\u00f6nigs-Kobra\u2019s waren, war dann aber doch ein grosser Zufall. Es gibt Leute, die seit Jahren hierherkommen und noch nie eine solche gesehen haben. Die K\u00f6nigs-Kobra ist die Schlange, die wenn Sie sich in Angriffs-Stellung auft\u00fcrmt, dann eine ganz breite, fast rundf\u00f6rmige Halspartie entwickeln. Ein m\u00e4chtiger, aber bedrohlicher Eindruck und man kann schon etwas Angst kriegen vor einer solchen Gestik. Gestorben an einem Biss dieser Schlange ist in den letzten Jahrzehnten aber nur ein Mann auf dieser Insel. Ebenfalls gebe es grosse, mehrere Meter lange Phyton-Schlangen auf der Insel, doch diese leben an anderen Stellen, eine solche werden wir hier wohl nie sehen.<\/p>\n<p class=\"klein\">&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/cobra.jpg\" alt=\"cobra\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Die K\u00f6nigs-Kobra wird hier in etwa 1 -1.5 Meter gross<\/p>\n<p class=\"klein\">&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/rasenmaehen.jpg\" alt=\"chung\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Chung, beim \u00fcberaus wichtige Rasenm\u00e4hen<\/p>\n<p>Skorpione soll es anscheinend ein paar wenige geben, doch auch diese haben wir gl\u00fccklicherweise noch nie gesehen. Was aber bei weitem schmerzhafter sei, ist der Stich eines Tausendf\u00fcsslers, dem \u201eScolopendra subspinipes\u201c. Von denen haben wir schon ein paar gesehen und unten seht Ihr ein Bild von diesem eigentlich harmlos wirkenden Tier.<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/centerpillar.jpg\" alt=\"centerpillar\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Wirkt unscheinbar und gefahrlos &#8211; der Schein tr\u00fcgt<\/p>\n<p>Im Wasser gibt es in unserer Umgebung nur ein etwas giftiges Tier, der Sting-Ray oder zu Deutsch Manta. Diese gebe es anscheinend weiter vorne am Wasser und so muss man beim Baden bei Ebbe aufpassen, da diese am Meeresboden gut getarnt sind. Es sind schon einige gestochen worden. Doch wenn man bei Flut badet, besteht keinerlei Gefahr, auch andere giftige Fische gibt es nicht. Wenn wir bei den Meereswesen sind, gleich ein paar Worte dazu. Fische gibt es nat\u00fcrlich viele verschiedene Sorten hier, allerdings sind es immer weniger Fische, so dass die meisten Fischer nur noch im Nebenerwerb fischen. Wie an so vielen anderen Orten wurde das Meer \u00fcberfischt.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig fischen die Einheimischen nach Tintenfischen und Crevetten, von denen es viele hier gibt. Auch der Jellyfish zu Deutsch: Qualle ist ein beliebtes Fisch-Objekt. Anscheinend essen die Chinesen diese gern und so haben sich einige auf den Fang dieser halbdurchsichtigen Wesen konzentriert.<\/p>\n<p>Beliebt bei den Einheimischen sind auch Muscheln und Krebse, die am Abend beim Eindunkeln bei Ebbe gesammelt werden. Einer dieser Krebse seht Ihr unten im Bild, eine andere Sorte Krebse ist verantwortlich f\u00fcr die riesigen L\u00f6cher, die es \u00fcberall auf den Wegen immer wieder gibt. Man k\u00f6nnte meinen, es seien Maulw\u00fcrfe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/krebs.jpg\" alt=\"krebs\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/><span class=\"klein\">Wirkt bedrohlicher als er wirklich ist<\/span><\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/loch.jpg\" alt=\"loch\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Ein Krabben-H\u00fcgel, Durchmesser etwa 50cm&#8230;<\/p>\n<p>Ebenfalls zahlreich sind nach einem Regen die Fr\u00f6sche, die hier ganz eigenartige Ger\u00e4usche machen. Als wir das erste Mal das Fussball-Feld, das oft am meisten feucht ist, nach einem Regen passierten, hatten wir das Gef\u00fchl, jemand schaue ein Auto-Rennen, genau so t\u00f6nte es, bis wir dann aufgekl\u00e4rt wurden, dass dies Fr\u00f6sche sind. Ein anderer Frosch hat einen extrem lauten Bass. Sein Oompfh ist weit weg noch zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Ebenfalls weit verbreitet sind die verschiedenen Echsenarten. Der kleinste davon, der Gecko ist ein wahrer Segen, da er die Moskitos frisst, ausser wenn er einem ins Weinglas f\u00e4llt&#8230; \ud83d\ude42 Die n\u00e4chstgr\u00f6ssere &nbsp;Art ist der Yea (so spricht es sich mindestens auf Thai aus). Dieser gr\u00e4bt ebenfalls wie die Krabben L\u00f6cher in die Erde, um sich zu verstecken. Nochmal etwas gr\u00f6sser ist der Tokai, die Thais glauben daran, dass diese Gl\u00fcck bringen, wenn man einen solchen im Haus hat. Dieser hat einen lauten Ruf, der eben wie \u201eTokai\u201c t\u00f6nt.<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/gecko.jpg\" alt=\"gecko\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Ein \u00fcberaus durstiger Gecko \ud83d\ude09<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/yea.jpg\" alt=\"yea\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Der \u00fcberaus scheue Yea mit seinem sch\u00f6nen Seitenmuster<\/p>\n<p>Und die gr\u00f6sste Sorte ist der Waran. Bei uns auf der Insel circa bis 2 Meter gross, gibt es aber auf Nachbarn-Insel gar bis 4 Meter grosse Exemplare. Diese sehen bedrohlicher aus wie sie sind, es sind ziemlich scheue und ungef\u00e4hrliche Wesen, die aber, man glaubt es kaum, trotz Ihrer Gr\u00f6sse auf B\u00e4ume klettern.<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/waran.jpg\" alt=\"waran\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Warane &#8211; eine eigentlich ganz symphatische Art<\/p>\n<p>Auch Flederm\u00e4use und Flughunde finden sich auf der Insel. Letztere nerven fast etwas, da diese ihr \u201eGesch\u00e4ft\u201c oft in unserem Haus verrichten. Sie haben eine Fl\u00fcgelspannweite von etwa einem Meter und sind nacht-aktiv.<\/p>\n<p>Zum Schluss noch drei Tierarten, von denen es zwar viele gibt, aber die schwer vor die Kamera zu bringen sind. Dies sind einerseits die x-dutzend verschiedenen Arten von V\u00f6geln, von denen wir fast jede Woche wieder eine neue Art h\u00f6ren, diese aber selten sehen. Sie produzieren eine derart sch\u00f6ne Ger\u00e4uschkulisse, dass selbst ich als passionierter Musik-Fan bis jetzt praktisch noch nie Musik eingeschaltet habe.<\/p>\n<p>Die zweite Art produziert ebenfalls eine Ger\u00e4uschkulisse, die aber nicht gar so harmonisch klingt. Die Zirpen schalten sich p\u00fcnktlich zum Sonnenuntergang ein, als h\u00e4tte jemand den Schalter umgelegt. Aber schon nach kurzer Zeit h\u00f6ren alle gemeinsam wieder auf und \u00fcberlassen wieder den V\u00f6geln den Ton, nicht wie auf anderen Inseln, wo praktisch nur noch Zirpen zu h\u00f6ren sind. Und die dritte Art, die man schwer fotografieren kann, sind die bereits beschriebenen Affen. Aufgrund der Einengung Ihres nat\u00fcrlichen Lebensraums durch die zunehmende Beanspruchung des Waldes als Gummiplantagen fl\u00fcchten sich diese immer mehr ins Gebiet rund um die Siboya-Bungalows und bringen da manchmal einige der Bewohner auf die Palme.<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/goldkaefer.jpg\" alt=\"Goldkaefer\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Diesen aussergew\u00f6hnlichen Goldk\u00e4fer haben wir nur einmal gesehen<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind damit l\u00e4ngst nicht alle Arten beschrieben, auch \u00fcber die Schmetterlinge k\u00f6nnte man viel berichten, da es hier viele Arten gibt, doch wir hoffen, Euch einen kleinen Einblick in diese tropische Welt gegeben zu haben. Inseln mit einer solch grossen Arten-Vielfalt wie Si Boya gibt es nicht mehr viele, wir sind da definitiv an einem der interessantesten Pl\u00e4tze gelandet.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fcsse aus dem exotischen S\u00fcden von Thailand<\/p>\n<p>Max, Monika und Christian<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/kuehe.jpg\" alt=\"Kuehe\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Auch K\u00fche gibt es in Si Boya<\/p>\n<p class=\"klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/charlie.jpg\" alt=\"Charlie\" width=\"364\" height=\"273\" \/><br \/>Nicht zu vergessen &#8211; Charlie &#8211; einer der 4 Katzen im Resort erobert Palmen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/spirit-th\/heuschrecke-thumb.jpg\" alt=\"thumb_spirit-beitragsbild\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Die Tierwelt auf der Krokodil-Insel.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-307","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorised"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/307\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}