{"id":294,"date":"2011-10-10T13:00:16","date_gmt":"2011-10-10T13:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=294"},"modified":"2011-10-10T13:00:16","modified_gmt":"2011-10-10T13:00:16","slug":"auf-der-spirit-seite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=294","title":{"rendered":"Auf der spirit-Seite"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/medien\/apobild.jpg\" alt=\"apobild\" width=\"364\" height=\"290\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Wie spirit.ch auf die spirit-Seite der Appenzeller Zeitung kam<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em>Einmal im Monat erscheint in der &#8222;<a href=\"http:\/\/www.appenzellerzeitung.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Appenzeller Zeitung<\/a>&#8220; eine Seite &#8222;spirit&#8220;. Eigentlich nahe liegend, dass unsere im Appenzellerland domizilierte Stiftung mit demselben Namen einmal darauf erscheint. Am 8. Oktober 2011 war es so weit:<\/em><\/p>\n<p><strong class=\"Titel1rot\">Lebensqualit\u00e4t kann man nicht lernen &#8211; das Denken dar\u00fcber schon<\/strong><\/p>\n<p><em>Das Wort Spirit heisst w\u00f6rtlich Geist <\/em>&#8211; <em>und hat zumindest f\u00fcr Andreas Giger und Christian Engweiler keinen esoterischen Touch. Als Zukunftsphilosophen befassen sie sich stark mit Werten und Wertewandel der Gegenwart. Ihre Ergebnisse stellen sie auf die Homepage ihrer Stiftung spirit.ch.<\/em><\/p>\n<p>GUIDO BERLINGER-BOLT<\/p>\n<p><strong>WALD. <\/strong>Der Raum ist zentral f\u00fcr das Denken &#8211; Andreas Giger ge\u00adniesst den Weitblick aus seinem Wohnzimmerfenster \u00fcber die Bergketten des Alpsteins und \u00fcber die H\u00fcgel der Voralpen und die Fl\u00e4chen des Mittellands. Kurven, Kanten, Kapriolen &#8211; im Gegensatz zur Stadt, wo die Gerade und die ebene Fl\u00e4che optisch vorherr\u00adschen, animieren das Denken in verschiedene Richtungen, wie Gi\u00adger sagt. Andreas Giger wohnt in einer kleinen Wohnung im Giebel des Landgasthofs Hirschen ob Wald. Von hier aus hat er einen weiten Rundumblick in die Welt. Sein Nachbar Christian Engweiler pflichtet ihm bei: &lt;In dieser H\u00fc\u00adgel-Landschaft ist schon vieles entstanden und weiterentwickelt worden.\u00bb \u00abTraue keinem Gedan\u00adken, der Dir nicht im Gehen ge\u00adkommen ist\u00bb, lautet eine Arbeits\u00adanweisung von Giger und Engwei\u00adler.<\/p>\n<p><strong>Keine Esoterik auf spirit.ch<\/strong><\/p>\n<p>Gemeinsam mit Monika Herr\u00admann gr\u00fcndeten sie die Stiftung \u00abspirit.ch &#8211; f\u00fcr nachhaltige Le\u00adbensqualit\u00e4t\u00bb und betreiben eine gleichnamige Internetplattform. Wer nun hinter dieser einen esote\u00adrischen Zirkel vermutet -liegt weit daneben. Giger und Engweiler pr\u00e4sentieren hier einen Teil der Ergebnisse aus ihrer Forschung. . Es ist die Forschung \u00fcber die Zukunft. Und also \u00fcber den Wan\u00addel, \u00fcber den Wertewandel, \u00fcber die Ver\u00e4nderungen, \u00fcber Bewe\u00adgung schlechthin &#8211; wir sind wie\u00adder beim Spazieren \u00fcber den H\u00fc\u00adgeln. \u00abEigentliche Prognosen sind nat\u00fcrlich schwierig zu erstellen\u00bb, sagt Giger. Ihm geht es mehr um die Reflexion der Gegenwart, um ein Innehalten, als um die Zu\u00adkunftsvorhersage an sich. Es geht Giger um einen bewussten Lern\u00adprozess: \u00abWas ist die Gegenwart? Was k\u00f6nnen wir daraus f\u00fcr die Zu\u00adkunft lernen?\u00bb Als zweites zentra\u00adles Stichwort erw\u00e4hnt er deshalb die Bewusstseinsbildung. Wie, Herr Giger, ist die Welt 20ll? \u00abWenn es eine Botschaft zu \u00fcber\u00adwinden gilt, ist es die des Materia\u00adlismus.\u00bb Er wertet das Gesch\u00e4fts\u00adgebaren der Bankenwelt (und anderer Welten) als das m\u00f6glicher\u00adweise letzte Aufzucken dieses Materialismus. \u00abDer Wandel\u00ab, sagt er, \u00abhat nat\u00fcrlich l\u00e4ngst eingesetzt.\u00bb Nicht zuletzt wegen der Schrift des greisen franz\u00f6sischen Philo\u00adsophen Stephane Hessel. \u00abEm\u00adp\u00f6rt Euch!\u00bb lautet deren Titel. Emp\u00f6rung sei wichtig, sagt er mit Blick auf die gleichnamige euro\u00adp\u00e4ische Bewegung. Aber, sagt Gi\u00adger, Emp\u00f6rung sei zun\u00e4chst nur ein erster Schritt.<\/p>\n<p><strong>Zukunft erstreiten <\/strong><\/p>\n<p>Der zweite Schritt, der zwin\u00adgend folgen m\u00fcsse, sei die Refle\u00adxion, das Nachdenken dar\u00fcber, was wir \u00fcberhaupt erreichen wol\u00adlen &#8211; welche Zukunft wir uns er\u00adstreiten wollen. Mit der Home\u00adpage spirit.ch versuche die Stif\u00adtung, die Seite jener zu verst\u00e4rken, die f\u00fcr immaterielle Werte k\u00e4mp\u00adfen, f\u00fcr einen nachhaltigen Um\u00adgang mit dem Planeten und den Menschen.<\/p>\n<p>Andreas Giger und Christian Engweiler sind damit nicht mehr nur Beobachter und neutrale For\u00adscher; sie beziehen klar Stellung. Also: F\u00fcr eine Akzentverschiebung weg vom (materialistischen) Lebensstandard zur (nichtmate\u00adrialistischen) Lebensqualit\u00e4t. \u00abDas Sch\u00f6ne am Begriff Lebens\u00adqualit\u00e4t ist\u00bb, sagt Giger, \u00abdass das keine so eindimensionale Sache ist. Lebensqualit\u00e4t ist sicher nur als langfristiges Projekt denkbar \u2013 Lebensqualit\u00e4t kann deshalb nur nachhaltig sein.<\/p>\n<p><strong>Kollektives Bewusstsein <\/strong><\/p>\n<p>Die Plattform spirit.ch ist explizit nicht esoterisch? Andreas Giger: \u00abUm es mit Goethe zu sagen: Es gibt bestimmt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als der Mensch versteht. ~ Das schliesst jedoch mit ein, dass kein Esoteriker, keine Esoterikerin ein genaues System dar\u00fcber entwickeln kann.\u00bb Andreas Giger und Christian Engweiler stellen keine Prognosen \u00fcber die Zukunft auf die Platt form, sondern sie ver\u00f6ffent\u00adlichen die Haltungen von zur Zukunft befragten Menschen. Diese werde, so Engweiler, auf der Plattform gewissermassen gespiegelt. Und Giger: \u00abWir zapfen das kollektive Bewusstsein an.\u00bb Die Stiftung \u00abspirit.ch &#8211; f\u00fcr nachhaltige Lebensquali\u00adt\u00e4t\u00bb befragt dazu gezielt an Zu\u00adkunftsfragen und Selbster\u00adkenntnis interessierte Men\u00adschen. (gbe)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/medien\/apobild_kl.jpg\" alt=\"apobild_kl\" width=\"175\" height=\"139\" \/><\/p>\n<p>Wie spirit.ch auf die spirit-Seite der Appenzeller Zeitung kam<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-294","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/294","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=294"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/294\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=294"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=294"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=294"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}