{"id":242,"date":"2010-10-18T17:11:06","date_gmt":"2010-10-18T17:11:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=242"},"modified":"2010-10-18T17:11:06","modified_gmt":"2010-10-18T17:11:06","slug":"spiritch-hilft-reifen-anlegern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=242","title":{"rendered":"spirit.ch hilft reifen Anlegern"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/banken0.jpg\" alt=\"banken0\" width=\"364\" height=\"272\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Anlageberatung f\u00fcr reifere Jahrg\u00e4nge ist das Thema einer neuen Studie<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em>Seit geraumer Zeit sind die terzStiftung und die Stiftung spirit.ch Partner. Jetzt haben sie gemeinsam eine erste Studie durchgef\u00fchrt, \u00fcber deren Ergebnisse am 18. Oktober 2010 informiert wurde. Hier finden Sie die einschl\u00e4gige Medienmitteilung sowie einige Detailergebnisse.<\/em><\/p>\n<p>Medienmitteilung:<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"> <\/span><\/p>\n<p><span class=\"Titel1rot\">Schweizer Regionalbanken noch nicht fit f\u00fcr den demographischen Wandel<\/span><\/p>\n<p><span class=\"wichtig\"><em>Werte-Orientierung von \u00c4lteren bei der Anlageberatung zu wenig ber\u00fccksichtigt \u2013 Potenzial der mehrheitlich kaufkr\u00e4ftigen Generation 50plus nicht ernst genug genommen<\/em><\/span><\/p>\n<p><strong>Die Bed\u00fcrfnisse der \u00e4lteren Generation werden bei der Anlageberatung durch Schweizer Regionalbanken zu wenig ber\u00fccksichtigt. Dies zeigt eine Studie der terzStiftung, die im August 2010 bei drei grossen Schweizer Regionalbanken durchgef\u00fchrt wurde. F\u00fcr die in Eigeninitiative und verdeckt erhobenen Daten wurden insgesamt 69 Anlageberatungsgespr\u00e4che gef\u00fchrt und ausgewertet. Dabei zeigte sich insbesondere, dass die Werte und W\u00fcnsche der Generation der \u00fcber 50-J\u00e4hrigen nicht angemessen angesprochen wurden. Hier erzielen alle getesteten Regionalbanken unbefriedigende Ergebnisse. Viele Anlageberater scheuten sich zudem, das Alter der Betroffenen offen anzusprechen. Die fachliche Qualit\u00e4t der Anlagevorschl\u00e4ge selbst wurde als gut beurteilt und die Werte waren hier deutlich besser als bei einer k\u00fcrzlich von der <\/strong><strong>Stiftung Warentest <\/strong><strong>bei deutschen Banken durchgef\u00fchrten Untersuchung.<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals testeten<strong> <\/strong>erfahrene Konsumenten im Alter von \u00fcber 50 Jahren (\u201eterzScouts\u201c)<strong> <\/strong> die\u00a0Beratungsqualit\u00e4t der drei grossen Schweizer Regionalbanken Clientis, Raiffeisen und Valiant. F\u00fcr eine Beratung zur Anlage von CHF 100&#8217;000.- f\u00fchrten sie insgesamt 69 einst\u00fcndige Test-Beratungsgespr\u00e4che, die mit Hilfe eines Fragebogens protokolliert wurden. Suboptimal f\u00e4llt insgesamt die Beurteilung dieser Punkte aus:<\/p>\n<ul>\n<li>Spezielle Ber\u00fccksichtigung      der Bed\u00fcrfnisse \u00e4lterer Anleger<\/li>\n<li>Abkl\u00e4rung der Vorstellungen      dar\u00fcber, was der Beratene mit der Anlage \u00fcber die Rendite hinaus bewirken      m\u00f6chte<\/li>\n<li>Abkl\u00e4rung der Frage, in      welche Firmen und Branchen der Beratene sicher investieren m\u00f6chte und in      welche sicher nicht<\/li>\n<li>Informationen speziell \u00fcber      nachhaltige Investments: Wenn \u00fcberhaupt, dann war in den      Beratungsgespr\u00e4chen h\u00f6chstens von Nachhaltigkeit im Sinne der \u00d6kologie die      Rede, fast nie im Sinne sozialer Nachhaltigkeit, d.h. langfristiger      generationen\u00fcbergreifender und ganzheitlicher Anlageformen.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vermisst wird also das Eingehen der Banken auf jene immateriellen Werte, die der Generation der \u00fcber 50-J\u00e4hrigen besonders wichtig sind. Dazu geh\u00f6rt etwa die Bewahrung der Natur im bestm\u00f6glichen Zustand f\u00fcr alle nachkommenden Generationen. In diesem Bereich k\u00f6nnte sich f\u00fcr die Banken ein interessantes Gesch\u00e4ftsfeld er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend diese Fragen bei der Anlageberatung viel zu wenig thematisiert wurden, schneiden die drei Regionalbanken insbesondere in folgenden Bereichen gut ab:<\/p>\n<ul>\n<li>Erkl\u00e4rung      der Anlageinstrumente<\/li>\n<li>realistische      Einsch\u00e4tzung von Gewinn- und Ertragserwartungen sowie Risiken<\/li>\n<li>Beratungskompetenz<\/li>\n<li>Freundlichkeit      und menschliches Klima.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Damit unterscheiden sich die Ergebnisse in Kernfragen deutlich von einer Studie aus Deutschland: \u201eKeine Aufkl\u00e4rung, fehlende Protokolle, mangelnde Sachkenntnis: Bei der Anlageberatung ist laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest mehr als ein Viertel der \u00fcberpr\u00fcften deutschen Banken durchgefallen. Fazit: Die Institute arbeiten oft auf \u201aj\u00e4mmerlichem Niveau\u2019\u201c, schreibt Spiegel Online am 20. Juli 2010.<\/strong><\/p>\n<p>Mit Blick auf den demographischen Wandel ist die Generation der \u00fcber 50-J\u00e4hrigen eine der entscheidenden Zielgruppen der Zukunft. Nach allen statistischen Hochrechnungen wird die Bev\u00f6lkerung der Schweiz im Jahr 2030 mehrheitlich aus \u00fcber 50-j\u00e4hrigen Personen bestehen. Deren steigende Kaufkraft belegt u.a. eine Studie der IHA-GFK Schweiz, wonach der Anteil der Seniorenhaushalte an der Einkommensklasse um CHF 75&#8217;000.- und mehr weiterhin deutlich steigt. F\u00fcr Unternehmen, welche geb\u00fchrend auf die verst\u00e4rkte Werte-Orientierung der reiferen Jahrg\u00e4nge eingehen, er\u00f6ffnen sich dadurch neue Felder und grosse Chancen.<\/p>\n<p>Mit den \u201eterzScouts\u201c hat die terzStiftung in der Schweiz ein Pionierprojekt lanciert, um Trends aufzusp\u00fcren und den demographischen Wandel aktiv mit zu gestalten. Sie will herausfinden, welche W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse reifere Jahrg\u00e4nge haben, welche Barrieren und Hemmschwellen ihnen im allt\u00e4glichen Leben auffallen, was sie an Produkten und Dienstleistungen verbessern w\u00fcrden und welche Wertvorstellungen sie vertreten. Gegenw\u00e4rtig sind rund 220 \u00fcber 50-J\u00e4hrige als \u201eterzScout\u201c registriert. Auftraggeber f\u00fcr Fremdstudien waren u.a. schon Unternehmen wie Migros, Swisscom, Dyson, Versandapotheke Zur Rose sowie Kooperationspartner wie die Universit\u00e4t St. Gallen und der Verband pro audito schweiz. Die terzStiftung verwirklicht auch eigene Studien wie z.B. die am 18.10.2010 erstmals vorgestellte Bankenstudie.<\/p>\n<p>Bei der Verwirklichung solcher Untersuchungen kooperieren die gemeinn\u00fctzigen Stiftungen terz und spirit.ch. Im Fall der Studie \u201eAnlageberatung f\u00fcr reifere Jahrg\u00e4nge\u201c ging die Initiative von der terzStiftung aus. Sie bereitete auch die terzScouts auf diesen anspruchsvollen Auftrag vor und begleitete sie. spirit.ch entwickelte massgeblich den Fragebogen und wertete die Berichte der terzScouts aus. Beide Stiftungen legen grossen Wert auf Werte-Orientierung und besch\u00e4ftigen sich deshalb mit Fragen des Wertewandels.<\/p>\n<p>Hier finden Sie dazu einen <a href=\"http:\/\/streaming1.toponline.ch\/news\/video\/news\/101018_news.wmv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Tele Top<\/a> (Sequenz Minute 7.08 &#8211; 10.07), ein <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/senioren_als_verdeckte_finanzermittler_1.8053453.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht der NZZ<\/a>, einen <a href=\"http:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/wirtschaft\/banken-beraten-aeltere-nur-ungenuegend-100727115\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht der Aargauer Zeitung<\/a> und einen <a href=\"http:\/\/www.thurgauerzeitung.ch\/thurgau\/Terzstiftung-testet-Beratung-von-Banken-\/story\/12589977\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht der Thurgauer Zeitung<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Ansprechpartner f\u00fcr die Medien<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>terzStiftung:<\/strong> J\u00fcrgen Kupferschmid, Leiter      \u00d6ffentlichkeitsarbeit,\u00a0Tel. <span class=\"skype_pnh_print_container\">052 723 37 07<\/span><span class=\"skype_pnh_container\" dir=\"ltr\"><span class=\"skype_pnh_mark\"> begin_of_the_skype_highlighting<\/span>\u00a0<span class=\"skype_pnh_highlighting_inactive_common\" title=\"Call this phone number in Switzerland with Skype: +41527233707\" dir=\"ltr\"><span class=\"skype_pnh_left_span\">\u00a0\u00a0<\/span><span class=\"skype_pnh_dropart_span\" title=\"Skype actions\"><span class=\"skype_pnh_dropart_flag_span\" style=\"background-position: -1091px 1px ! important;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span>\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><span class=\"skype_pnh_textarea_span\"><span class=\"skype_pnh_text_span\">052 723 37 07<\/span><\/span><span class=\"skype_pnh_right_span\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/span>\u00a0<span class=\"skype_pnh_mark\">end_of_the_skype_highlighting<\/span><\/span>, E-Mail: <a href=\"mailto:juergen.kupferschmid@terzstiftung.ch\">juergen.kupferschmid@terzstiftung.ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"mailto:juergen.kupferschmid@terzstiftung.ch\"><\/a><strong>terzScouts:<\/strong> Walter Wenk, Leiter terzScouts,\u00a0Tel. <span class=\"skype_pnh_print_container\">062 723 67 52<\/span><span class=\"skype_pnh_container\" dir=\"ltr\"><span class=\"skype_pnh_mark\"> begin_of_the_skype_highlighting<\/span>\u00a0<span class=\"skype_pnh_highlighting_inactive_common\" title=\"Call this phone number in Switzerland with Skype: +41627236752\" dir=\"ltr\"><span class=\"skype_pnh_left_span\">\u00a0\u00a0<\/span><span class=\"skype_pnh_dropart_span\" title=\"Skype actions\"><span class=\"skype_pnh_dropart_flag_span\" style=\"background-position: -1091px 1px ! 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