{"id":237,"date":"2010-10-05T17:12:54","date_gmt":"2010-10-05T17:12:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=237"},"modified":"2010-10-05T17:12:54","modified_gmt":"2010-10-05T17:12:54","slug":"werte-in-der-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=237","title":{"rendered":"Werte in der Krise?"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/hasler.jpg\" alt=\"hasler\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Ein Gastbeitrag zu einem zentralen Thema von spirit.ch<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em><em>Ein Pr\u00e4ludium von Ludwig Hasler anl\u00e4sslich des Festakts &#8222;40 Jahre Anwaltskanzlei Schoch, Auer &#038; Partner. 23. 9. 2010 im Pfalzkeller St. Gallen&#8220;<\/em><\/em><\/p>\n<p class=\"Stil10\"><strong>WERTE IN DER KRISE?<\/strong><\/p>\n<p class=\"Stil10\">Mit den Werten ist es wie mit der Liebe: \u00dcber beide reden wir erst, wenn sie kriseln. Wenn es brenzlig wird \u2013 Finanzkrise, politische Vertrauenskrise, Jugendgewalt etc. \u2013 , fragen wir: Wo bleiben die Werte? Zur\u00fcck zu den Werten! Werte als letztes Aufgebot, wenn Politik und Recht nicht mehr greifen. Toll an Werten ist: Sie b\u00e4ndigen von innen her, also gratis, nicht \u00fcber teure Polizeipr\u00e4senz. Prima. Bloss: Welche Werte? Die alten Tugenden? Anstand, R\u00fccksicht, Redlichkeit? Im Klartext: Triebverzicht? Was hat man davon? Einst die Aussicht aufs Himmelreich. Heute? Macht der Tugendhafte wenigstens irdisch Karriere? Kriegt er eine attraktive Frau? Eher ausnahmsweise. Als Triebbremsen wirken Tugenden selten sexy. Eher als List der Schwachen, die Starken auszuhebeln (sagt Nietzsche), den Vitalen die Vitalit\u00e4t (Lust, Gier, Bereicherung) madig zu machen? Dabei begann die Tugend ganz anders, griechisch als \u201earet\u00e8\u201c, als Merkmal des \u201earistos\u201c, des Besten, St\u00e4rksten, des Entwickeltsten \u2013 geistig, k\u00f6rperlich, sozial. K\u00f6nnen wir dahin zur\u00fcck? Tugend nicht als Bravheitspflaster, Werte nicht als Entfaltungsd\u00e4mpfer \u2013 sondern als raffinierte Vitalisierer? Mal sehen. Hier eine Handvoll Thesen zum Thema \u201eDie Krise und die Werte\u201c:<\/p>\n<p><strong>These 1. Ohne Krise keine Werte.<\/strong><\/p>\n<p>Der Mensch ist krisengeboren. Paradies, S\u00fcndenfall. Warum biss Eva in den Apfel? Fresssucht? Gesundheitswahn? Sie hatte das ewige Einerlei im Paradies satt. Sehnte sich nach Freiheit, Lust, Drama. Die Schlange: Greif zu, Eva \u2013 und du wirst frei, schlau, leidenschaftlich! Die S\u00fcnde hat sich gelohnt. Der Preis: permanente Instabilit\u00e4t. Eva brach mit dem paradiesischen Wertesystem \u2013 sie wollte ihre eigenen Werte. Seither leben wir riskant. Aus dem Paradies gekippt, stolpern wir (eher instinktfrei) die Evolutionsleiter hinan. Damit wir uns nicht komplett verstolpern, dienen uns Werte als Gel\u00e4nder. Nur, auf jeder neuen Stufe m\u00fcssen wir das Gel\u00e4nder neu zimmern. Die \u00dcbergang (Globalisierung, Technologiesch\u00fcbe) gelingen oft nur, wenn alte Werte ausser Kraft gesetzt werden&#8230; Will sagen: Fortschritt und Werte laufen nicht harmonisch Hand in Hand, eher nach Joseph Schumpeters Gesetz der kreativen Zerst\u00f6rung. Ungem\u00fctlich. Mit der Freiheit h\u00f6rt die Gem\u00fctlichkeit auf.<\/p>\n<p><strong>These 2. Eine Freiheit, die nicht missbraucht werden kann, ist keine.<\/strong><\/p>\n<p>Die alte Frage: Warum schaut Gott zu, wie wir in Krisen, Pannen, Katastrophen stolpern? Antwort: Er nimmt unsere Freiheit ernst \u2013 weil nur Freiheit Werte sch\u00f6pft auf diesem Planeten. Risiken inklusive. Eine Freiheit, die nicht missbraucht werden kann, ist gar keine. Also sollten wir nicht g\u00f6ttlicher sein als Gott und der Freiheit ihren Spielraum lassen \u2013 vorausgesetzt, sie bindet sich an Verantwortung. Verantworten heisst: eine Antwort parat haben, falls die Sache schief l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Statt auf Freiheit und Verantwortung setzen wir heute auf Sicherheit. Der Rechtstaat wandelt sich zum Pr\u00e4ventivstaat. Nichtrauchergesetze, 12-J\u00e4hrige im Kindersitz (mit 14 erhalten sie daf\u00fcr Pr\u00e4servative), Babysitten nur mit staatlicher Lizenz, alle 500 Meter ein Defibrillator. So sch\u00fctzt der Staat die B\u00fcrger nicht nur voreinander, sondern vor sich selbst: vor Raucherhusten, Cannabisdusel, n\u00e4chtlichem Sandwichkonsum, Erotik am Arbeitsplatz. \u201ePr\u00e4vention\u201c steht f\u00fcr die sch\u00f6ne Redensart, dass das Kind gar nicht erst in den Brunnen fallen soll. Darf man deshalb alle Brunnen versiegeln? Kinder an die Leine legen? Rechtfertigt das Verhindern potentieller Pechf\u00e4lle die Beschr\u00e4nkung der Freiheit? Vorbeugemanie l\u00e4hmt Freiheit und Verantwortung \u2013 und ist die hohe Schule egozentrischer Biederkeit. Die Botschaft der Sicherheitsfreaks lautet: Sorge zu dir, schau auf dich, achte auf deine Fitness; du darfst doof, langweilig, unproduktiv sein \u2013 bloss nicht rauchen, nie \u00fcber die Schnur hauen. Erziehung zur Spiessigkeit. Der Spiesser kennt keine Werte. Er kennt nur sein mickriges Ich, das er billig \u00fcber die Runden bringen will. Spiessertum (die neue \u201eMoral\u201c) erodiert die Werte. Die beginnen dort, wo wir von uns absehen \u2013 hin auf etwas Gr\u00f6sseres, Wichtigeres, Gemeinsames.<\/p>\n<p><strong>These 3. Stilbildend in Wertsachen sind Eliten.<\/strong><\/p>\n<p>Wo die Macht ist, da ist oben. Wo die Ohnmacht ist, da ist unten. So wird es sein bis zum J\u00fcngsten Tag. Falls das trotzdem einigermassen gut gehen soll, braucht es dazwischen etwas verbindlich Verbindendes, einen normativen Kitt, worin sich jeder wiederfindet, der Erste und der Letzte.<\/p>\n<p>Genau das wird von oben aufs Spiel gesetzt. Paradefall Abzockerei. 71 Millionen f\u00fcr den CS-Chef. 50 Millionen f\u00fcr Novartis-Boss. Klar, ein Herkules-Job, 70 000 Mitarbeiter zu f\u00fchren. Aber was genau macht Vasella? Schafft er eine neue blutdrucksenkende Pille im Alleingang? Das tun seine Forscher. Management ist Teamwork. Also ist die solistische Zurechnung reine Willk\u00fcr. In diesem absurden Theater verlieren Normalmenschen den Glauben, gehe es in der Leistungsgesellschaft einigermassen gerecht zu. Und mit diesem Glauben geht manches bachab. Zun\u00e4chst betrieblich: Besch\u00e4ftigte identifizieren sich weniger mit dem Arbeitgeber, kommen sich f\u00fcr dumm verkauft vor, ihre Motivation sinkt. Sodann gesellschaftlich: W\u00e4hler st\u00e4rken radikale Parteien oder verabschieden sich aus dem politischen Prozess, berauschen sich an ihrer eigenen Unlogik (Minarett-Initiative). B\u00fcrger beuten staatliche Leistungen aus, weil sie die Selbstbedienung in Chefetagen f\u00fcr gesellschaftliche Normalit\u00e4t halten. \u2013 Kurz und \u00fcbel: Werte m\u00fcssen von Eliten vorgelebt werden.\u00a0<\/p>\n<p><strong>These 4. Mehr Ethik? Reziproker Egoismus funktioniert besser.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eKapitalismus ist der aussergew\u00f6hnliche Glaube, dass die widerw\u00e4rtigsten M\u00e4nner auf Grund widerw\u00e4rtigster Motive irgendwie f\u00fcr den Nutzen aller arbeiten.\u201c Das stammt nicht von Marx, sondern von John Maynard Keynes, dem grossen liberalen \u00d6konomen. F\u00fcr Systemkritiker ist klar: So ist die Selbstzerst\u00f6rung programmiert. Weshalb sie die \u201eunsichtbare Hand\u201c entmachten \u2013 und das Regime dem Staat und\/oder der Ethik \u00fcbertragen wollen. Beides schon dagewesen \u2013 mit wenig verlockenden Folgen.<\/p>\n<p>Fruchtbarer w\u00e4re, Adam Smith\u00a0 neu zu lesen. Seine Genialit\u00e4t: Er wies nach, dass auch schlechte Motive zu guten Ergebnissen f\u00fchren k\u00f6nnen. Der B\u00e4cker backt Brot nicht aus Altruismus. Die Raffgier des Reichen schafft Wohlstand f\u00fcr viele, die ihnen egal sind. F\u00fcr Geld tun die Leute alles \u2013 auch das Gute. Sofern, sagt Adam Smith, eine \u201eGrundsympathie mit dem Gl\u00fcck der Andern\u201c herrscht. Trockener formuliert: Wir sollen unseren Egoismus nicht krampfhaft bek\u00e4mpfen (schaffen wir eh nicht); es reicht, dass wir ihn entbl\u00f6den \u2013 zum \u201ereziproken Egoismus\u201c, der so klug ist zu wissen: Wenn ich daf\u00fcr sorge, dass es m\u00f6glichst allen um mich herum gut geht, geht es mir selber am besten. Ethik? Eher das Rezept kluger Gesch\u00e4ftsleute.<\/p>\n<p><strong>These 5. Zur\u00fcck zum Vergn\u00fcgen an irdischen G\u00fctern.<\/strong><\/p>\n<p>Erwuchsen die j\u00fcngsten Krisen aus allzu irdischer Lustbarkeit? Eher aus <span style=\"text-decoration: underline;\">Vernachl\u00e4ssigung<\/span> irdischer Konditionen. Schuld war Bodenlosigkeit, waren Luftnummern (\u00e0 la Wahn, aus Schulden armer Schlucker tolle Renditen zu ziehen). Das war hors sol, \u00fcberirdisch \u2013 wie \u00fcberhaupt die Trennung des Finanzbusiness von der (mitleidig sogenannten) Realwirtschaft. Die Kur ergibt sich so von selbst: zur\u00fcck zu den irdischen Freuden. K\u00fcrzlich wollten Banker von mir was \u00fcber Ethik h\u00f6ren. Ich sagte, daf\u00fcr seid ihr eh verloren. Geht zum Weinbauern, schaut, wie die Rebe w\u00e4chst, wie ihre Himmelw\u00e4rts-Ambitionen beschnitten werden, wie lange der Wein braucht, bis er k\u00f6stlich wird. Dann geniesst ihn. Und \u00fcberlegt euch: W\u00e4re es nicht befriedigender, die Bank als Bew\u00e4sserungssystem f\u00fcr die Realwirtschaft zu betreiben?<\/p>\n<p><strong>These 6. Moral ist gut, Recht ist besser.<\/strong><\/p>\n<p>Nochmals Finanzkrise. Da sagten alle: Jetzt aber Schluss mit Gier. Wie denn? Gieren ist menschlich. Der moralische Appell verpufft. Manche Banker sind wieder dran, als h\u00e4tten sie nicht Milliarden verzockt, das globale Finanzsystem lahmgelegt, die Volkswirtschaft in den Schlamassel gezogen. Logisch, es wurde ja kaum einer zur Rechenschaft gezogen. Juristisch, sagt man, gebe es keinen Hebel. Obwohl sie die Sorgfaltspflicht krass verletzten.<\/p>\n<p>So erodiert der Wertekosmos. Die Grenze zwischen Recht und Unrecht verwischt. Das Rechtssystem ist (nach Emile Durkheim) nicht nur dazu da, Rechtsbrecher zu bestrafen, es muss ein \u201eGerechtigkeitstheater\u201c aufziehen. Ein Theater inszenieren, in dem sich die Gesellschaft permanent ihre eigene Werteordnung vor Augen f\u00fchrt. Baut ein Baumeister schlampig und das Haus st\u00fcrzt ein, haftet er, muss das Haus auf eigene Kosten neu bauen. Eine Clique von Investmentbankern handelte mindestens so schlampig, sch\u00e4digte die halbe Weltbev\u00f6lkerung \u2013 bloss halt nicht mit voller Absicht (muss man dem Baumeister Vors\u00e4tzlichkeit nachweisen?). Keine Absicht, kein Paragraph. Nur, das \u201eGerechtigkeitstheater\u201c b\u00fcsst an Glaubw\u00fcrdigkeit ein. Irgendwann glauben nur noch die Dummen, dass Anstand und Sorgfalt sich lohnen.<\/p>\n<p><strong>These 7. Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.<\/strong><\/p>\n<p>Als ich nicht recht wusste, wie ich dieses Pr\u00e4ludium beenden sollte, ging ich auf meine Lieblings-Internetseite \u201eRiesenmaschine.de\u201c und fand \u201eFree Repair\u201c, ein Projekt des Schweizers Roland Roos. Der reiste (siehe rolandroos.net) zwei Jahre lang durch Europa und reparierte Kaputtes. Eine zerschlagene Toilettent\u00fcr in Bratislava, eine defekte Parkbank in Berlin, verbogene Dachrinnen in Oslo \u2013 Roos sah diese Dinge, fotografierte sie, reparierte alles \u00fcber Nacht, fachm\u00e4nnisch, makellos, gratis.<\/p>\n<p>Nicht jedermanns Sache. Aber einmischen muss sich unbedingt, wer f\u00fcr Werte pl\u00e4diert. Statt zu erwarten, der Bundesrat bringe mit ein paar Faustregeln die Welt in Ordnung. Die Welt ist viel zu bunt, zu chaotisch, die Welt sind wir, Werte sind genau so viel wert, wie <span style=\"text-decoration: underline;\">wir<\/span> sie im Alltag f\u00f6rdern, verteidigen, vernachl\u00e4ssigen. Wer Werte fordert, dem antworte ich: Okay, und was <span style=\"text-decoration: underline;\">tust<\/span> Du f\u00fcr sie? Ich denke weniger an die \u201eWohlt\u00e4tigkeit\u201c der US-Milliard\u00e4re (Warren Buffett, Bill Gates u.a. verschenkten ihr halbes Verm\u00f6gen). Eher an einen pragmatischen Idealismus: Einsatz in der Nachbarschaft, im Dorf, der Stadt. K\u00fcmmere dich um das, was in der Gesellschaft passiert, blick \u00fcber deine Gesch\u00e4fte hinaus! Wer sich nur um seine eigene Bilanz k\u00fcmmert, soll in der Wertedebatte die Klappe halten.<\/p>\n<p><strong>Ludwig Hasler:\u00a0<\/strong><em>Dr. phil., geb. 1945, Journalist, Philosoph, Kunstsammler, war Mitglied der Chefredaktion beim \u00abSt. Galler Tagblatt\u00bb, dann bei der Z\u00fcrcher \u00abWeltwoche\u00bb. Heute arbeitet er als Publizist, \u00abWeltwoche\u00bb-Autor, Hochschuldozent f\u00fcr Philosophie und Medientheorie.\u00a0<\/em><\/p>\n<table style=\"background-color: #ffffcc;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"wichtig\">Von Ludwig Hasler soeben erschienen: <strong>Des Pudels Fell. Neue Verf\u00fchrungen zum Denken<\/strong>. Huber Verlag 2010. Mehr Informationen zu diesem Buch und Bestellm\u00f6glichkeit\u00a0<a href=\"http:\/\/www.buch.ch\/shop\/bch_buc_startseite\/typhoonartikel\/ID21265666.html;jsessionid=fdc-rdhw28pxol3.tc4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/hasler-kl.jpg\" alt=\"hasler-kl\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Ein Gastbeitrag von Ludwig Hasler zu einem zentralen Thema von spirit.ch<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-237","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/237","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=237"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/237\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}