{"id":222,"date":"2010-08-29T12:49:20","date_gmt":"2010-08-29T12:49:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=222"},"modified":"2010-08-29T12:49:20","modified_gmt":"2010-08-29T12:49:20","slug":"wegweiser-lqo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=222","title":{"rendered":"WegWeiser LQO"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/wegweiser-titel-net.jpg\" alt=\"wegweiser-titel-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p><span class=\"Titel3rot\">Besser Leben: Ihr Wegweiser zum SelbstStudium<\/span><\/p>\n<table style=\"background-color: #ffffcc;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"wichtig\">Sie k\u00f6nnen diesen ganzen Text auch als\u00a0<a class=\"jce_file\" title=\"PDF-Datei\" href=\"Downloads\/LQ-Wegweiser.pdf\">PDF-Datei<\/a> herunter laden und ausdrucken (21 Seiten)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>Herzlich willkommen!<\/em><\/p>\n<p><em>Sie haben sich f\u00fcr das Selbst-Studium von Besser Leben zum Zwecke der LebensQualit\u00e4ts-Optimierung entschieden. Dazu gratuliere ich Ihnen. Denn Lebensqualit\u00e4t ist das, worum es im Leben geht. Die eigene Lebensqualit\u00e4t optimieren zu wollen, ist deshalb ein sinnvolles und erstrebenswertes Ziel.<\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Weg-Weiser erfahren Sie mehr \u00fcber die Lern-Angebote von Besser Leben und dar\u00fcber, wie Sie diese Angebote am besten nutzen. Wobei gleich klargestellt sei: Ich kann und will Ihnen keineswegs vorschreiben, wie Sie diese Angebote zu nutzen haben, denn die Verantwortung daf\u00fcr \u2013 wie generell f\u00fcr die Optimierung Ihrer LebensQualit\u00e4t \u2013 liegt ganz bei Ihnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Somit kann ich Ihnen \u201enur\u201c erl\u00e4utern, wie die Angebote gemeint und wof\u00fcr sie gedacht sind. Und Angebote sind es tats\u00e4chlich: Denkanst\u00f6sse. Anregungen und Impulse. Ideen und Vorschl\u00e4ge. Spiegel, um sich selbst zu betrachten. Erfahrungen anderer. Kurzum: Ein Steinbruch, aus dem Sie sich nach Bedarf bedienen k\u00f6nnen. Selbst-Studium hei\u00dft, sich aus dem Angebot an Impulsen das herauszusuchen, was zu einem passt, und das zu lernen.<\/em><em>Es gibt also keinen verbindlichen Lernplan, kein richtig oder falsch. Vielmehr gilt das Resonanz-Prinzip: Jene Angebote, die bei Ihnen eine Resonanz ausl\u00f6sen, eine Saite zum Schwingen bringen, sind die f\u00fcr Sie passenden. Alle anderen k\u00f6nnen Sie (vorl\u00e4ufig) beiseite legen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieses Kapitel dient dazu, Ihnen einen Eindruck davon zu\u00a0 vermitteln, welche Angebote Sie erwarten, was dahinter steckt, und wozu sie gut sein k\u00f6nnten. Das erleichtert Ihnen die Orientierung in noch unbekanntem Gel\u00e4nde. Und macht Sie hoffentlich auch ein wenig neugierig&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Ich w\u00fcnsche Ihnen viele fruchtbare Impulse f\u00fcr die Optimierung Ihrer LebensQualit\u00e4t:<\/em><\/p>\n<p><em>Ihr<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/autogramm2010-net.jpg\" alt=\"autogramm2010-net\" width=\"364\" height=\"121\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/giger-portr-net.jpg\" alt=\"giger-portr-net\" width=\"175\" height=\"261\" \/><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p>Einleitung<\/p>\n<p class=\"Titel3rot\">Der Weg des Denkens<\/p>\n<p class=\"normal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/einleit1-net.jpg\" alt=\"einleit1-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p><em>Die Quelle zu einem gl\u00fccklichen Leben<\/em><\/p>\n<p><em>ist die F\u00e4higkeit,<\/em><\/p>\n<p><em>gl\u00fcckliche Gedanken zu denken.<\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p>Marc Aurel<\/p>\n<p>Wenn wir ein Ziel wie Besser Leben als attraktiv identifiziert haben, wollen wir Menschen auch dahin kommen. Wir sind dann bereit, zu neuen Ufern aufzubrechen und den Weg in Richtung Ziel unter die F\u00fc\u00dfe zu nehmen. Wobei wir, wenn wir ehrlich sind, nat\u00fcrlich noch lieber als einen Fu\u00dfmarsch eine bequemere Transportm\u00f6glichkeit h\u00e4tten, am besten einen Schlafwagen, der uns zum Ziel tr\u00e4gt, w\u00e4hrend wir selig schlummern.<\/p>\n<p>Ein solcher Schlafwagen ist im Falle des Ziels, die eigene Lebensqualit\u00e4t zu optimieren, allerdings nicht im Angebot. Das mag bedauerlich sein, ist aber nicht zu \u00e4ndern: Der Weg zur besseren Lebensqualit\u00e4t ist nur als Fu\u00dfweg denkbar, auf dem wir unsere eigenen Schritte zu gehen haben. Was wiederum auch eine gute Nachricht ist: Wenn wir selber gehen, sind wir unabh\u00e4ngig von den Launen der diversen Transportsysteme, auf die wir wenig Einfluss haben.<\/p>\n<p>Frei und unabh\u00e4ngig k\u00f6nnen wir also den Weg der Optimierung unserer Lebensqualit\u00e4t beschreiten. Doch leider verf\u00fcgen wir nicht \u00fcber ein angeborenes Wissen dar\u00fcber, worin die Schritte auf diesem Weg bestehen, und wie wir sie zu setzen haben. Und viel im Laufe der Menschheitsgeschichte gewachsenes Wissen dar\u00fcber gibt es auch nicht, weil die meisten Menschen bis vor kurzer Zeit gar keine Zeit und Gelegenheit hatten, sich um ihre Lebensqualit\u00e4t zu k\u00fcmmern. Heute hingegen haben immer mehr Menschen diese Gelegenheit. Das ist zwar \u00e4u\u00dferst positiv, doch die Krux bleibt, dass wir mit dem Weg der LebensQualit\u00e4ts-Optimierung Neuland betreten.<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong>Falsche Versprechen<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/einleit3-net.jpg\" alt=\"einleit3-net\" width=\"364\" height=\"268\" \/><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Neuland gibt es bekanntlich keine Reisef\u00fchrer. Das ist f\u00fcr manche Menschen ein Grund, gar nicht erst aufzubrechen, weil sie glauben, auf einen Reisef\u00fchrer angewiesen zu sein, der ihnen genau sagt, was sie tun und was sie lassen sollen, damit die Reise gelingt. Dieses Bed\u00fcrfnis ist angesichts des Booms einer eigentlichen Ratgeber-Industrie kaum zu \u00fcbersehen. Ob in B\u00fccher oder Seminaren, die Botschaft lautet immer gleich: Tu dies, tu dass und jenes lass, geh diesen Schritt und jenen nicht, dann wirst Du gl\u00fccklicher, zufriedener, kreativer, reicher.<\/p>\n<p>Um es frank und frei zu sagen: Ich bin gegen\u00fcber solchen Versprechungen mehr als skeptisch und glaube nicht, dass sie funktionieren. Warum das so sein muss, das zeigt ein einfaches Gedankenexperiment: Wenn alle Ratgeber ihre Versprechen einl\u00f6sen k\u00f6nnten, dann w\u00e4ren sie bald \u00fcberfl\u00fcssig, weil dann alle Menschen dank ihrer reich und gl\u00fccklich w\u00e4ren. Sind sie aber offenbar nicht, sonst w\u00fcrden sie nicht immer neue Ratgeber kaufen&#8230;<\/p>\n<p>Warum k\u00f6nnen Ratgeber nicht funktionieren? Wegen unserer Individualit\u00e4t. Wir sind einfach zu verschieden, als dass es allgemein g\u00fcltige Empfehlungen geben k\u00f6nnte. Dasselbe Tun und Lassen kann den einen gl\u00fccklich und die andere ungl\u00fccklich machen. Was eine k\u00fcrzlich selbst erlebte kleine Geschichte wunderbar illustriert:<\/p>\n<p>Um vom Hotel irgendwo auf einer Mittelmeerinsel, in dem meine Liebste und ich ein paar sch\u00f6ne Tage verbracht hatten, zum n\u00e4chsten f\u00fcr Autos zug\u00e4nglichen Ort zu gelangen, gab es f\u00fcr die erste Etappe nur zwei M\u00f6glichkeiten: Zu Fu\u00df etwa zwanzig Minuten \u00fcber eine H\u00fcgel, oder mit einem kleinen Boot etwa zehn Minuten der K\u00fcste lang \u00fcbers Meer. F\u00fcr meine Begriffe war das Meer an diesem Morgen im Vorfeld eines angek\u00fcndigten Sturms schon reichlich bewegt, und die Vorstellung, mich darauf einer kleinen Nussschale anvertrauen zu m\u00fcssen, behagte mir gar nicht. Meine Liebste dagegen, eine Liebhaberin des Meeres, fand die Aussicht, einen H\u00fcgel erklimmen zu m\u00fcssen, ebenso wenig attraktiv. Weshalb wir uns f\u00fcr dieses kurze Wegst\u00fcck trennten. Ich ging zu Fu\u00df, sie lie\u00df sich schippern.<\/p>\n<p>Wieder vereinigt stellte sich heraus, dass ein anderes Paar aus dem kleinen Hotel genau die gleiche L\u00f6sung gew\u00e4hlt hatte, wenngleich mit vertauschten Rollen. Damit endete aber auch schon die Gemeinsamkeit: W\u00e4hrend ich mich f\u00fcr das zweite Wegst\u00fcck bis zur n\u00e4chsten Autostra\u00dfe ohne Bedenken der gro\u00dfen K\u00fcstenf\u00e4hre anvertraute, war das f\u00fcr die Dame des zweiten Paars auch zu viel. Lieber ging sie auch diese zweite Strecke zu Fu\u00df, selbst wenn das einen Marsch von etwa zwei Stunden bedeutete.<\/p>\n<p>Vier Menschen also, und drei unterschiedliche L\u00f6sungen f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung eines kurzen St\u00fccks Weges. Ganz offenkundig war das jeweils gew\u00e4hlte Verhalten f\u00fcr die betreffende Person die beste Variante. Doch ich garantiere Ihnen: In jedem Ratgeberbuch der Welt w\u00e4re eine dieser Varianten \u2013 oder eine zus\u00e4tzliche, die im konkreten Fall f\u00fcr niemanden gepasst h\u00e4tte \u2013 zur einzig richtigen L\u00f6sung erkl\u00e4rt worden. Das kann man den Autoren dieser B\u00fccher noch nicht einmal vorwerfen, denn kein Autor hat die Phantasie, sich jeden vorkommenden Einzelfall vorzustellen, und kein Buch hat den Platz, um alle individuellen Spielm\u00f6glichkeiten abzubilden. Nur h\u00e4tte die Fixierung auf einen Rat im Fall unserer vier Menschen dazu gef\u00fchrt, dass mindestens zwei davon mit der empfohlenen L\u00f6sung ungl\u00fccklich gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Wenn Ratschl\u00e4ge mit Anspruch auf Allgemeing\u00fcltigkeit also schon auf vertrautem Terrain versagen, dann werden sie in unbekanntem Gel\u00e4nde erst recht v\u00f6llig unm\u00f6glich. Au\u00dfer ein paar anekdotischen Berichten dar\u00fcber, welches Tun sich im Einzelfall bew\u00e4hrt hat, und welches nicht, haben wir hier keine Anhaltspunkte daf\u00fcr, wie wir uns am besten verhalten. Nat\u00fcrlich sind manche Menschen schon fr\u00fcher in Richtung LebensQualit\u00e4ts-Optimierung aufgebrochen, und einige davon k\u00f6nnen dar\u00fcber spannend und anregend erz\u00e4hlen. Gerade weil diese Pioniere einen gewissen Reifegrad erreicht haben,\u00a0 wissen sie jedoch, dass sich aus ihren pers\u00f6nlichen Erfahrungen nicht automatisch Rezepte ableiten lassen, und schon gar keine Ratschl\u00e4ge.<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong>Was tun? oder Wohin denken?<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/einleit2-net.jpg\" alt=\"einleit2-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Gibt es also gar keine Hoffnung, dass wir von anderen etwas f\u00fcr unsere eigene LebensQualit\u00e4ts-Optimierung lernen k\u00f6nnen? Doch. Und zwar dann, wenn wir die einengende Vorstellung aufgeben, es ginge dabei darum zu lernen, wie man etwas <em>tut<\/em>.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberzeugung, es ginge, beim Lernen und sonst wo im Leben, immer prim\u00e4r um Tun, um aktives Handeln, ist tief in unserer Kultur verwurzelt. Die Lenin zugeschriebene gefl\u00fcgelte Frage <em>Was tun? <\/em>ist deshalb immer auch unsere Frage. Wenn wir ein Ziel ins Auge gefasst haben, planen wir unser Tun. Wir sehen vor unserem geistigen Auge schon die Schritte, die wir tun werden, um das Ziel zu erreichen. Und denken dabei an Schritte aus Knochen und Muskeln und Nerven, die uns daran erinnern, dass wir uns in der \u00e4u\u00dferen Zone des sicht- und sp\u00fcrbaren Handelns befinden.<\/p>\n<p>Diese Beschr\u00e4nkung der Aufmerksamkeit auf die Ebene des Tuns f\u00fchrt zwar zu viel Bewegung. Doch das ist nicht automatisch gut. Auch hektisches, ebenso plan- wie sinnloses Herumgerenne ist Bewegung. Und f\u00fchrt doch nirgendwo hin. Erst wenn wir, freiwillig oder nicht, eine Zeit lang aus der Tretm\u00fchle unseres Aktivismus austreten, werden wir gewahr, dass es noch andere Ebenen unseres Lebenswegs geben muss als jene der aktiven Schritte.<\/p>\n<p>Diese Ebene liegt ganz nah. Zwar nicht direkt vor unseren Augen, aber daf\u00fcr direkt dahinter. Dort befindet sich bekanntlich unser Gehirn, und das haben wir von der Evolution oder von wem auch immer f\u00fcr eine Menge n\u00fctzlicher Zwecke geschenkt bekommen. Darunter auch zum Denken.<\/p>\n<p>Die F\u00e4higkeit zu denken ist, so weit wir das beurteilen k\u00f6nnen, ein exklusives Geschenk an die Menschheit. Ob wir das verdient haben, ist eine andere Frage, doch darum geht es auch gar nicht, wenn man ein Geschenk bekommt. Die Frage ist vielmehr, ob sich die Beschenkten des Geschenks w\u00fcrdig erweisen. Also das Beste daraus machen. Davon kann im Falle des Geschenks des Denkens bisher keine Rede sein. Wir nutzen dessen Potenziale alles andere als optimal. Von den vielen \u00dcbeln dieser Welt ist Dummheit eines der schlimmsten.<\/p>\n<p>Dummheit ist nichts anderes als eingeschr\u00e4nktes Denken in den immer gleichen fest getrampelten Pfaden. Was uns darauf bringt, dass unsere Sprache das Bild des Weges sehr wohl auch f\u00fcr das Denken benutzt: Es gibt Denkpfade und Denkschritte. Und wir kennen auch die Verbindung zwischen den Wegen in der \u00e4u\u00dferen Welt und jenen unseres Denkens: Wenn wir uns auf eine Reise begeben, bereiten wir sie gedanklich vor, um nicht gedankenlos durch Neuland torkeln zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Bevor wir die Reise der LebensQualit\u00e4ts-Optimierung antreten, empfiehlt sich also genau das: eine intensive gedankliche Vorbereitung. Was erwartet mich da? Welche Risiken gibt es, vor allem aber auch welche Chancen und Potenziale? Welche Denkmuster k\u00f6nnten sich als destruktiv erweisen, und welche als n\u00fctzlich und konstruktiv? Gibt es Denkfallen? Und welche geistige Nahrung k\u00f6nnte sich auf dem Weg der LebensQualit\u00e4ts-Optimierung als bek\u00f6mmlich und st\u00e4rkend erweisen?<\/p>\n<p>Mit solchen Fragen besch\u00e4ftigen sich die Besser Leben-Lern-Angebote, aufbauend auf der ebenso einfachen wie radikalen \u00dcberzeugung, dass wir an der Realit\u00e4t nichts \u00e4ndern k\u00f6nnen, wohl aber an deren Interpretation. Und die ist eine Frage des Denkens. Wie wir \u00fcber unsere Lebensqualit\u00e4t und deren Optimierung denken, bestimmt unsere Realit\u00e4t entscheidend mit.<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong>Die Gedanken sind frei<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/einleit4-net.jpg\" alt=\"einleit4-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Die Gedanken sind einer alten Weisheit gem\u00e4\u00df frei. Was in der Formulierung von Francis Picabia besonders sch\u00f6n klingt: <em>Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann<\/em>. Es gibt also keine Entschuldigung daf\u00fcr, in ebenso alten wie starren Denkgeleisen zu verharren. Wir haben die Freiheit, und damit die Verantwortung, unsere eigenen Denkschritte zu w\u00e4hlen. Auch auf dem Weg der LebensQualit\u00e4ts-Optimierung.<\/p>\n<p>Denken geh\u00f6rt also mindestens so sehr wie Handeln in das Reich der pers\u00f6nlichen Individualit\u00e4t. Was f\u00fcr das Handeln gilt, trifft so noch mehr f\u00fcr das Denken zu: Es gibt keine allgemeing\u00fcltigen Rezepte oder Ratschl\u00e4ge. Niemand kann Ihnen sagen, wie Sie denken sollen. Das ist und bleibt Ihre h\u00f6chst pers\u00f6nliche Angelegenheit.<\/p>\n<p>Allerdings wissen alle, die den Spa\u00df am Denken f\u00fcr sich entdeckt haben, dass bei der Entwicklung des eigenen Denkens Anregungen von au\u00dfen n\u00fctzlich, ja geradezu unentbehrlich sind. Durch Denkanst\u00f6\u00dfe geraten die eigenen, immer zur Tr\u00e4gheit neigenden Gedanken in Bewegung. Und da Bewegung zum Wesen des Denkens geh\u00f6rt, wie das sch\u00f6ne Sprachbild vom Gedankenfluss verr\u00e4t, sind Denkanst\u00f6\u00dfe eine wunderbare Sache. Wie ich hoffe, auch in unserem Fall&#8230;<\/p>\n<p>Denken geschieht nicht immer so wohlgeordnet und gerichtet, wie wir es in der Schule gelernt haben. Gerade Denken \u00fcber ein Neuland wie jenes der LebensQualit\u00e4ts-Optimierung neigt dazu, ungeordnet und chaotisch zu sein. Die Lern-Angebote von Besser Leben sind\u00a0 deshalb der Versuch, etwas Ordnung in dieses Chaos zu bringen.<\/p>\n<p>Meine Ideen sind keineswegs als Ratschlag gedacht. Vielmehr als Einladung, sich f\u00fcr einen Moment spielerisch darauf einzulassen. Kostet ja nichts. Im guten Fall k\u00f6nnen Sie die Idee in Ihren eigenen Gedankenfluss einflie\u00dfen lassen. Und im schlechten k\u00f6nnen Sie sie einfach wieder vergessen.<\/p>\n<p>Von einer Idee jedoch lasse ich mich selbst nicht abbringen: Der Weg der LebensQualit\u00e4ts-Optimierung ist ein Weg des Denkens. Lebensqualit\u00e4t l\u00e4sst sich nicht lernen. Wohl aber das Denken dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Wobei mit \u201eDenken\u201c keineswegs nur k\u00fchl rationales Denken gemeint ist. Sondern ebenso Wahrnehmung. Empfindung. Bewertung. Dieses ganzheitlich gemeinte Denken \u00fcber Lebensqualit\u00e4t l\u00e4sst sich optimieren. Und lernen.<\/p>\n<p><em>Besseres Denken bringt bessere Lebensqualit\u00e4t: <\/em>Wer das halb gef\u00fcllte Glas halb voll sieht statt halb leer, hat eine bessere Lebensqualit\u00e4t. Und solche Gl\u00e4ser, bei denen es zentral darauf ankommt, wie wir dar\u00fcber denken, gibt es im Leben viele.<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong>Das inhaltliche Angebots-Paket von &#8222;Besser leben&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/inhaltspaket-net.jpg\" alt=\"inhaltspaket-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Inhaltlich h\u00e4lt sich das Lernangebot von Besser Leben eng an das Sph\u00e4ren-Modell von spirit.ch:<\/p>\n<p><strong>Die Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren<\/strong><\/p>\n<p>Lebensqualit\u00e4t ist ein vielschichtiges Ph\u00e4nomen mit vielen Facetten. Diese verdichten wir zu <em>sechzehn Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren<\/em>, die sich ihrerseits jeweils weiter auff\u00e4chern lassen. Das Modell mit den sechzehn Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren ist das Ergebnis intensiver Vorabkl\u00e4rungen.<\/p>\n<p>Die sechzehn Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren lassen sich wie folgt umschreiben:\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gesundheit<\/strong> (k\u00f6rperlich, geistig, seelisch) <\/li>\n<li><strong>Tun<\/strong> (Arbeit \u2013 bezahlte und freiwillige,      Aktivit\u00e4t, Kreativit\u00e4t, Leistung, Wirkung)<\/li>\n<li><strong>Beziehungen<\/strong> (Liebe, Familie, Freundschaft) <\/li>\n<li><strong>Lebensfreude<\/strong> (Gl\u00fcck, Genuss, Freude, Abwechslung)<\/li>\n<li><strong>Materie<\/strong> (Einkommen, Besitz, Konsum, G\u00fcter) <\/li>\n<li><strong>Stabilit\u00e4t<\/strong> (Tradition, Sicherheit, Kontrolle) <\/li>\n<li><strong>Raum<\/strong> (Wohnsituation, Wohnort, Mobilit\u00e4t)<\/li>\n<li><strong>Echtheit<\/strong> (Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit,      Wahrhaftigkeit, Selbst\u00e4ndigkeit)<\/li>\n<li><strong>Respekt<\/strong> (im Umgang miteinander sowie mit Natur      und Kulturen, Zuverl\u00e4ssigkeit, Treue, Toleranz)<\/li>\n<li><strong>Offenheit<\/strong> (Humor, Optimismus, Intelligenz,      Zufriedenheit, Konfliktkompetenz)<\/li>\n<li><strong>Nachhaltigkeit<\/strong> (Umwelt-Verantwortung gegen\u00fcber      n\u00e4chsten Generationen, soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung,      Menschenrechte) <\/li>\n<li><strong>Zeit<\/strong> (Integration von Vergangenheit,      Gegenwart und Zukunft, Lebens-Tempo, Oasen im hektischen Zeitstrom)<\/li>\n<li><strong>Eigenes<\/strong> (Selbstverwirklichung, Treue zu sich      selbst, Unabh\u00e4ngigkeit, Lebensgestaltung nach eigenen Werten,      Selbst-Kompetenz)<\/li>\n<li><strong>Reifung<\/strong> (im Reinen mit sich sein, st\u00e4ndiges      Dazulernen, Selbst-Bewusstsein, Vertrauen in inneren Kompass, Weisheit)<\/li>\n<li><strong>Sinn<\/strong> (Lebens-Sinn, Sinn-Quellen,      Naturerleben, Spiritualit\u00e4t, Religion)<\/li>\n<li><strong>Lebens-Kunst<\/strong> (Sinn f\u00fcr das richtige Ma\u00df, Balance      zwischen Lebensbereichen, Integration aller Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren) <\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/spharen-net.jpg\" alt=\"spharen-net\" width=\"640\" height=\"393\" \/><\/p>\n<p class=\"klein\">Das Modell der sechzehn Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren von spirit.ch zeigt,\u00a0welche Bedeutung jede Sph\u00e4re f\u00fcr die generelle Lebensqualit\u00e4t hat.\u00a0<\/p>\n<p><em>Zu jeder Sph\u00e4re gibt es ein eigenes Lern-Paket.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu<\/em> kommt als einleitendes und \u00fcbergeordnetes Lern-Paket eine Einf\u00fchrung in die Thematik <em>Lebensqualit\u00e4t aus ganzheitlicher Sicht<\/em>.<\/p>\n<p>Besser Leben schn\u00fcrt also ein Gesamt-Paket aus insgesamt siebzehn Lern-Paketen.<\/p>\n<p>Die Kreisform des Sph\u00e4renmodells wurde \u00fcbrigens bewusst gew\u00e4hlt, um klar zu machen, dass es keinen vordefinierten Ein- und Ausstieg und keine festgelegte Reihenfolge der Besch\u00e4ftigung mit den einzelnen Sph\u00e4ren gibt. Sie entscheiden frei \u2013 am besten intuitiv \u2013 mit welchen Lern-Paketen Sie sich zuerst besch\u00e4ftigen wollen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich empfiehlt es sich, zun\u00e4chst einen Blick in das Paket <em>LebensQualit\u00e4t \u2013 eine Einf\u00fchrung<\/em> zu werfen, doch auch hierzu gibt es keinen Zwang. Wie denn generell f\u00fcr alle Lern-Angebote von Besser Leben gilt: Alles kann, nichts muss&#8230;<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong>Die Lern-Module von &#8222;Besser Leben&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Jedes der siebzehn Lern-Pakete enth\u00e4lt sechs Module, die in unterschiedlichen Medien bzw. Kan\u00e4len Lebensqualit\u00e4ts-Impulse vermitteln:<\/p>\n<p><strong>Modul 1: Texte<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/texte-net.jpg\" alt=\"texte-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Denken ist eng an Sprache gekoppelt. Deshalb sind Texte ein zentrales Element des Selbst-Studiums von LebensQualit\u00e4ts-Optimierung. Dieser Lesestoff wird angereichert mit Bildern und Grafiken. Die Texte selbst sind m\u00f6glichst knapp und konzentriert und (hoffentlich) gut lesbar.<\/p>\n<p>Innerhalb des Moduls Texte gibt es jeweils f\u00fcnf Unter-Module, um verschiedene Denk-Wege zu er\u00f6ffnen:<\/p>\n<p><strong>1.1. W\u00f6rtlich<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/woertlich-net.jpg\" alt=\"woertlich-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Worte sind alles andere als Schall und Rauch. Was wir mit einem bestimmten Begriff verbinden, welche Inhalte und Bedeutungen wir ihm zuschreiben, pr\u00e4gt unser Denken ganz entscheidend.<\/p>\n<p>Deshalb wird jedes Lern-Paket mit einigen \u00dcberlegungen zur Begrifflichkeit der jeweiligen Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re er\u00f6ffnet. Dabei werden keine exakten Definitionen geliefert, denn solche kann es bei den Begriffen rund um Lebensqualit\u00e4t kaum geben. Vielmehr geht es darum, durch Reflexion Auswege aus der Enge unserer \u00fcblichen Wort-Bedeutungen zu zeigen und bisher verborgene Bedeutungs-Potenziale zu entdecken. Denn das steht am Anfang jedes neuen Denk-Wegs.\u00a0<\/p>\n<p><strong>1.2. Denk-Bar<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/denkbar-net.jpg\" alt=\"denkbar-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Wenn es kein festes Wissen \u00fcber LebensQualit\u00e4ts-Optimierung gibt, und schon gar keines, das allgemein verbindlich ist, dann k\u00f6nnen Texte dazu nur eines: Denkbare Denkpfade aufzeigen. Nat\u00fcrlich l\u00e4ngst nicht alle m\u00f6glichen, denn das w\u00fcrde dicke W\u00e4lzer f\u00fcllen. Vielmehr will ich Ihnen beispielhaft einige solcher denkbarer Denkpfade schildern.<\/p>\n<p>Damit m\u00f6chte ich Sie keineswegs dazu zwingen, diese Denkpfade selber zu begehen, sondern Sie einladen, ihnen eine Weile im Sinne eines Gedankenexperiments zu folgen, um dann irgendwann seitlich auszubrechen und Ihre eigenen Pfade zu entdecken.<\/p>\n<p>Und wenn Sie unterwegs einer meiner Gedanken anr\u00fchrt, packen Sie ihn in Ihren geistigen Wegzehrungsrucksack, aus dem Sie sich auf Ihrem Weg zur LebensQualit\u00e4ts-Optimierung verpflegen&#8230;<\/p>\n<p><strong>1.3. Satz-B\u00e4lle<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/satzbaelle-net.jpg\" alt=\"satzbaelle-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Manchmal ist ein einzelner Satz eine wunderbare Inspirationsquelle. Deshalb werden unter dieser Rubrik S\u00e4tze zitiert, die zur jeweiligen Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re passen. S\u00e4tze von spannenden Denkern \u2013 und vom viel beschworenen Volksmund.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich erhebt diese Liste keinerlei Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Vielmehr enth\u00e4lt sie S\u00e4tze, die mir mehr oder weniger zugefallen sind \u2013 und die f\u00fcr mich einen Sinn ergeben. Ob ein Satz bei Ihnen auf Resonanz st\u00f6\u00dft, k\u00f6nnen nat\u00fcrlich wiederum nur Sie selbst herausfinden&#8230;<\/p>\n<p><strong>1.4. Schwarm-Intelligenz<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/schwarmintell-net.jpg\" alt=\"schwarmintell-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn ich aufgrund meiner jahrelangen wissenschaftlichen und pers\u00f6nlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Lebensqualit\u00e4t ohne falsche Bescheidenheit behaupten darf, einiges dar\u00fcber zu wissen, so ist nat\u00fcrlich auch mir die Begrenztheit dieses Wissens bewusst. Die Perspektiven und die M\u00f6glichkeiten zu wissen sind eben bei jedem Individuum begrenzt.<\/p>\n<p>Deshalb zapfe ich ebenfalls seit vielen Jahren eine Wissensquelle an, die heut zu Tage Schwarm-Intelligenz genannt wird. Oder die Weisheit der vielen. Es geht dabei um die immer wieder best\u00e4tigte Tatsache, dass viele Laien zusammen meist mehr wissen als der beste Einzelexperte.<\/p>\n<p>Das gilt nach meinen Erfahrungen auch f\u00fcr das Wissen rund um Lebensqualit\u00e4t: Auch da sehen viele Augen mehr als zwei. Deshalb geh\u00f6re ich trotz meiner selbst gew\u00e4hlten Berufsbezeichnung als Zukunfts-Philosoph nicht zu jenen Denkern, die ihre Weisheiten in der Studierstube und auf ausgedehnten Spazierg\u00e4ngen ausschlie\u00dflich aus sich selbst sch\u00f6pfen. Das tue ich zwar auch gerne, doch ich m\u00f6chte schon wissen, ob meine Erkenntnisse und Ideen v\u00f6llig abgehoben sind, oder ob sie irgendwo drau\u00dfen in der Welt auf Resonanz sto\u00dfen. Und deshalb frage ich gerne andere Leute \u00fcber Themen wie Lebensqualit\u00e4t aus.<\/p>\n<p>Und zwar in Form von standardisierten Umfragen \u2013 was zun\u00e4chst etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig ist. Dass man Abstimmungsprognosen und Marktanteile von Waschpulvermarken so ermittelt, ist l\u00e4ngst normal. Aber kann man so auch \u201ephilosophische\u201c Fragen wie jene, ob Lebensqualit\u00e4t lernbar ist, beantworten? Man kann.<\/p>\n<p>Viele Jahre Erfahrung mit solchen Befragungen haben mich gelehrt, dass es tats\u00e4chlich so etwas gibt wie \u201eSchwarmintelligenz\u201c oder die \u201eWeisheit der Masse\u201c. Massen m\u00fcssen es gar nicht sein, es gen\u00fcgen schon f\u00fcnfzig oder hundert interessierte Menschen, die vergleichbare Antworten auf vergleichbare Fragen geben, um jenseits zuf\u00e4lliger Einzelmeinungen ein verl\u00e4ssliches Abbild des kollektiven Bewusstseins zu entdecken.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gehen so viele individuelle Feinheiten und Differenzierungen verloren, doch auf der anderen Seite gewinnt man durch Befragungen und statistische Auswertungen ein gutes Bild davon, wie die Menschen denken und ticken. Oder jedenfalls jene Menschen, die sich f\u00fcr ein Thema wie Lebensqualit\u00e4t \u00fcberhaupt interessieren.<\/p>\n<p>Da kann die Schulmeinung noch so sehr behaupten, Philosophie und Statistik seien wie Feuer und Wasser und somit v\u00f6llig unvertr\u00e4glich \u2013 ich habe andere Erfahrungen gemacht. Und m\u00f6chte Ihnen \u00fcber die Fr\u00fcchte dieser ungew\u00f6hnlichen Kombination berichten. Um mir dabei zu folgen, brauchen Sie keinerlei statistische Vorkenntnisse und nicht einmal ein Faible f\u00fcr Zahlen. Es gen\u00fcgt, sich f\u00fcr einen Moment auf die Idee einzulassen, auch in Zahlen k\u00f6nnten Erkenntnisse stecken, die f\u00fcr Ihre eigene Lebensgestaltung n\u00fctzlich sind.<\/p>\n<p>Ob Sie sich dieser \u201eMagie der Zahlen\u201c hingeben oder nicht, liegt allein bei Ihnen. Einen Versuch wert ist es sicher allemal&#8230;<\/p>\n<p><strong>1.5. Eigen-Sinniges<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/eigensinn-net.jpg\" alt=\"eigensinn-net\" width=\"364\" height=\"264\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Wenn Lebensqualit\u00e4t schon radikal subjektiv ist, dann lohnt es sich auch, einer radikal subjektiven Perspektive Raum zu geben. Deshalb schildere ich Ihnen bei jeder Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re in einem kurzen Text meine Sicht der Dinge.<\/p>\n<p>Diese bewusst subjektiv und pers\u00f6nlich gef\u00e4rbte Berichte \u00fcber meine Erfahrungen mit Lebensqualit\u00e4t werden Sie nicht eins zu eins auf Ihr eigenes Leben \u00fcbertragen k\u00f6nnen, aber vielleicht teilen wir die eine oder andere Erfahrung, und manchmal kann es auch ganz am\u00fcsant sein, von anderen zu lernen, wie man es ganz bestimmt nicht machen sollte&#8230;<\/p>\n<p>Mit meinem Alter irgendwo in der zweiten H\u00e4lfte F\u00fcnfzig hatte ich auch, ganz ohne mein Verdienst, die M\u00f6glichkeit, die dynamische Seite von Lebensqualit\u00e4t kennen zu lernen. Was Lebensqualit\u00e4t ist und was sie bedeutet, ist nicht starr und unverr\u00fcckbar, weder auf der pers\u00f6nlichen noch auf der kollektiven Ebene. Und so habe ich die reifende Lebensqualit\u00e4t entdeckt, die Tatsache, dass sich Lebensqualit\u00e4t mit zunehmendem Alter nicht nur ver\u00e4ndert, sondern auch verbessert. Und genau diese tr\u00f6stliche Botschaft m\u00f6chte ich Ihnen in dieser Rubrik erl\u00e4utern und belegen&#8230;<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong>Modul 2: Ton-Bilder<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/tonbilder-net.jpg\" alt=\"tonbilder-net\" width=\"364\" height=\"274\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Denken und wissen sind untrennbar mit wahrnehmen und empfinden verbunden. Zur Lebensqualit\u00e4ts-Optimierung geh\u00f6rt es deshalb, Lebensqualit\u00e4t sehen und sp\u00fcren zu lernen.<\/p>\n<p>Zu diesem Behufe habe ich f\u00fcr jede Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re aus meinem Foto-Archiv ungef\u00e4hr f\u00fcnfzig Bilder ausgew\u00e4hlt und mit Musik unterlegt. Auch dabei geht es nicht darum, Sie auf bestimmte Bilder und Kl\u00e4nge von Lebensqualit\u00e4t festzulegen, sondern darum, den Fluss Ihrer eigenen Assoziationen anzuregen.<\/p>\n<p>Dass dabei auch Gef\u00fchle und Emotionen ins Spiel kommen, ist kein Zufall, sondern Absicht: Wir k\u00f6nnen Lebensqualit\u00e4t nicht nur auf der rationalen Seite erfassen, sondern auch auf der emotionalen, und erst die Integration beider Dimensionen f\u00fchrt zu einem ganzheitlichen Bild.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen sich die ungef\u00e4hr f\u00fcnf- bis zehnmin\u00fctigen Tonbildschauen, die auf der DVD versammelt sind, am Anfang der Besch\u00e4ftigung mit der jeweiligen Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re anschauen \u2013 zur Einstimmung. Oder \u2013 zur Auflockerung \u2013 mittendrin in Ihrer Auseinandersetzung mit den Texten. Oder danach \u2013 zur Abrundung. Besonders freuen w\u00fcrde es mich, wenn Sie dadurch angeregt werden, Ihre eigenen Lebensqualit\u00e4ts-Bilder zu sehen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Modul 3: Quellen<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/quellen-net.jpg\" alt=\"quellen-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Gute Fragen f\u00fchren bekanntlich nicht zu abschlie\u00dfenden Antworten, sondern zu neuen spannenden Fragestellungen. So k\u00f6nnte es Ihnen auch bei der Auseinandersetzung mit unseren Texten zu den einzelnen Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren gehen: Ihr Wissensdurst wird nicht gestillt, sondern geweckt.<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Fall stellen wir Ihnen weiter f\u00fchrende Wissensquellen zur Verf\u00fcgung. Es kann sich dabei um Material aus unseren eigenen Best\u00e4nden handeln, um Artikel, B\u00fccher und andere Medien, sowie nat\u00fcrlich um Links zu Wissensquellen im Internet.<\/p>\n<p>Sie finden den Zugang zu diesen Quellen im ausschlie\u00dflich den Studierenden von Besser Leben zug\u00e4nglichen Bereich von www.spirit.ch. Nat\u00fcrlich werden diese Quellen laufend erg\u00e4nzt und erweitert, um Ihnen eine m\u00f6glichst breite Palette von Quellen zu Lebensqualit\u00e4ts-Wissen zu erschlie\u00dfen, die Sie nat\u00fcrlich wiederum nach Lust und Laune nutzen k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Modul 4: Fragen<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/fragen-net.jpg\" alt=\"fragen-net\" width=\"364\" height=\"278\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Fragen regen den Geist an, weil sie neue Perspektiven er\u00f6ffnen. Und der Vergleich der eigenen Antworten mit denen der anderen hilft, die eigene Position im m\u00f6glichen Meinungsspektrum zu kl\u00e4ren. Beides geh\u00f6rt unabdingbar zum Prinzip des Selbst-Studiums.<\/p>\n<p>Zum Lern-Angebot von Besser Leben geh\u00f6ren deshalb auch so genannte Fragenspiele. Zu jeder Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re gibt es einen Online-Fragebogen, der die jeweilige Sph\u00e4re vertieft auslotet. Dabei besteht immer die M\u00f6glichkeit, die eigenen Antworten mit denjenigen der \u00fcbrigen Teilnehmenden zu vergleichen.<\/p>\n<p><strong>Modul 5: Tests<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/tests-net.jpg\" alt=\"tests-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Unsere ausschlie\u00dflich den Studierenden von Besser Leben vorbehaltenen Tests dienen nicht der Lernkontrolle, sondern der Selbsterkenntnis. Sie bestehen aus Fragen- und Antwortspielen (online), aus denen eine pers\u00f6nliche R\u00fcckmeldung resultiert.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich bleibt es Ihnen \u00fcberlassen, ob und wann Sie am Test f\u00fcr eine bestimmte Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re teilnehmen. Ob es Ihnen in Form von Selbsterkenntnis etwas bringt, finden Sie am besten heraus, indem Sie es einfach mal ausprobieren&#8230;<\/p>\n<p><strong>Modul 6: Erfa-Gruppen<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/erfagruppen-net.jpg\" alt=\"erfagruppen-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Erfa-Gruppen sind geschlossene Internet-Gruppen, die den Erfahrungsaustausch zu Themen der jeweiligen Sph\u00e4re erm\u00f6glichen. Auch sie sind ausschlie\u00dflich den Studierenden von Besser Leben zug\u00e4nglich. Das erlaubt eine offene Diskussion zwischen realen Menschen, die zu ihrer Meinung stehen (anonyme Beitr\u00e4ge sind in den Erfa-Gruppen nicht m\u00f6glich).<\/p>\n<p>Die Erfahrungen anderer Menschen mit LebensQualit\u00e4ts-Optimierung lassen sich kaum eins zu eins auf Ihre eigene Lebensgestaltung \u00fcbertragen, doch wertvolle Impulse daf\u00fcr liefern sie allemal. Deshalb m\u00f6chten wir Ihnen ans Herz legen, sich in den Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren Ihrer Wahl rege an den Forums-Diskussionen zu beteiligen, um so die M\u00f6glichkeiten des Lernens in Gruppen voll auszukosten. (Sie k\u00f6nnen bei so vielen Sph\u00e4ren-Gruppen Mitglied werden, wie Sie wollen.)<\/p>\n<p>Sollten aus diesen virtuellen Gruppen durch Selbstorganisation sogar leibhaftige Gruppen werden, w\u00fcrde uns dies mehr als freuen&#8230;<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong>Selbst-Kontrollen<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/selbstkontrolle-net.jpg\" alt=\"selbstkontrolle-net\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Da Lebensqualit\u00e4ts-Wissen nie allgemein g\u00fcltig oder verbindlich sein kann, macht es keinen Sinn, dieses Wissen von au\u00dfen kontrollierend abzufragen. Sie wissen selbst am besten, wo in diesem Wissen noch allf\u00e4llige L\u00fccken klaffen.<\/p>\n<p>Fragen k\u00f6nnen nat\u00fcrlich trotzdem der Selbstkl\u00e4rung und damit dem Lebensqualit\u00e4ts-Wissen \u00fcber sich selbst dienen. Deshalb finden Sie in den Texten immer wieder dieses Logo, mit dem Sie eingeladen werden, sich selbst \u00fcber das jeweilige Thema zu befragen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/ss-logo-net.jpg\" alt=\"ss-logo-net\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Der Erwerb von Lebensqualit\u00e4ts-Wissen ist kein Selbstzweck. Dieses Wissen soll vielmehr, wie schon der Name sagt, dazu beitragen, die eigene Lebensqualit\u00e4t zu optimieren.<\/p>\n<p>Ob dies gelingt, k\u00f6nnen Sie ganz einfach feststellen: Sie beantworten jetzt diese Frage und notieren sich Ihre Antwort:<\/p>\n<p><em>Wenn Sie einmal die h\u00f6chste Lebensqualit\u00e4t, die Sie f\u00fcr sich denken k\u00f6nnen, mit dem Wert 100 beziffern: Wie hoch ist dann Ihre derzeitige allgemeine Lebensqualit\u00e4t? (als Ganzes, nicht auf den jetzigen Augenblick beschr\u00e4nkt&#8230; Ihre tats\u00e4chlich empfundene Lebensqualit\u00e4t k\u00f6nnen Sie mit einer Zahl zwischen 1 und 100 ausdr\u00fccken.<\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p>Die so resultierende Zahl \u2013 Sie haben es sicher schon bemerkt \u2013 \u201emisst\u201c nicht direkt Ihre Lebensqualit\u00e4t, sondern Ihre Zufriedenheit damit denn Zufriedenheit ist der Abstand zwischen unseren pers\u00f6nlichen Idealvorstellungen von Lebensqualit\u00e4t und der Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Dieser Zahlenwert bleibt nat\u00fcrlich nicht stabil. Sie k\u00f6nnen sich also dieselbe Frage immer wieder stellen und so Ver\u00e4nderungen feststellen. Fallen diese positiv aus, so hat Ihr Selbst-Studium in LebensQualit\u00e4ts-Optimierung hoffentlich ihren Teil dazu beigetragen&#8230;<\/p>\n<p>Diese Selbst-Messung der Zufriedenheit mit der eigenen Lebensqualit\u00e4t l\u00e4sst sich \u00fcbrigens differenzieren und auf die einzelnen Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren \u00fcbertragen. Mehr dazu in Kapitel 1 (Lebensqualit\u00e4t ganzheitlich).<\/p>\n<p>Und noch etwas: Die regelm\u00e4ssige Selbst-Messung der eigenen Lebensqualit\u00e4ts-Zufriedenheit ist eine wunderbare \u00dcbung in Selbst-Achtsamkeit&#8230;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<table style=\"background-color: #ffffcc;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"wichtig\">Sie k\u00f6nnen diesen ganzen Text auch als\u00a0<a class=\"jce_file\" title=\"PDF-Datei\" href=\"Downloads\/LQ-Wegweiser.pdf\">PDF-Datei<\/a> herunter laden und ausdrucken (21 Seiten)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/demo\/wegweiser-titel-net-kl.jpg\" alt=\"wegweiser-titel-net-kl\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Besser Leben: Ihr Wegweiser zum SelbstStudium<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/222\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}