{"id":210,"date":"2010-08-05T11:42:05","date_gmt":"2010-08-05T11:42:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=210"},"modified":"2020-12-17T14:04:54","modified_gmt":"2020-12-17T14:04:54","slug":"kuh-schweiz-und-qu-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=210","title":{"rendered":"Kuh-Schweiz und Qu-Schweiz"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/Qu-Schweiz.jpg\" alt=\"Qu-Schweiz\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Eine fiktive Ansprache aus dem Jahr 2020<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em>In ihrer Ansprache zum Nationalfeiertag 2010 hat die Schweizerische Bundespr\u00e4sidentin Doris Leuthard zu einer Diskussion \u00fcber die Schweiz des Jahrs 2020 aufgerufen (Original-Wortlaut siehe unten). Hier ist ein erster Beitrag von spirit.ch. Und eine ermutigende Antwort aus Bern (ganz zum Schluss).<\/em><\/p>\n<table border=\"0\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/ch-logo.jpg\" alt=\"ch-logo\" width=\"187\" height=\"59\" \/><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/spirit-logo.jpg\" alt=\"spirit-logo\" width=\"130\" height=\"113\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"Stil28\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"Stil28\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"Stil28\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Eidgen\u00f6ssisches Zukunftsdepartement EZD \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Internet-Ansprache zum 1. August 2020:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Von der Kuh-Schweiz zur Qu-Schweiz<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Bern, 30.07.2020 \u2013 Bundespr\u00e4sidentin Xenia Futura, Nationalfeiertag 2020<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Liebe Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger<\/p>\n<p>Vor exakt zehn Jahren hat meine Vorg\u00e4ngerin, die damalige Bundespr\u00e4sidentin Doris Leuthard, dazu aufgerufen, gemeinsam \u00fcber die fernere Zukunft unseres Landes nachzudenken. Konkret stellte sie die Frage: Wo soll die Schweiz in 10 Jahren stehen?<\/p>\n<p>Was damals als ferne Zukunft erschien, ist jetzt Gegenwart. Aus Respekt f\u00fcr meine Vorg\u00e4ngerin, die mit ihrer Ansprache zum 1. August 2010 die Debatte angestossen hat, m\u00f6chte ich kurz auf das seitdem vergangene Jahrzehnt zur\u00fcckblicken. Dieses Jahrzehnt ist gepr\u00e4gt von grossen Ver\u00e4nderungen. Die Schweiz hat damals begonnen, \u00fcber ihre eigene Zukunft nachzudenken, und das hat bekanntlich so weit gef\u00fchrt, dass im Bundesrat ein eigenes Zukunftsdepartement geschaffen wurde. Wer h\u00e4tte das vor zehn Jahren gedacht?<\/p>\n<p>Wenn ich jetzt von der H\u00fcgelkuppe im Appenzeller Vorderland, auf der ich stehe, so zu sagen vom Rand her auf die Schweiz blicke, sehe ich allerdings keine grossen Ver\u00e4nderungen im Vergleich zum Jahr 2010. Und das gilt im \u00fcbertragenen Sinne f\u00fcr den ganzen Blick auf die Schweiz im letzten Jahrzehnt.<\/p>\n<p>Eine Besucherin von aussen, die nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder in die Schweiz kommt, wird immer noch dieselbe wunderbar funktionierende Schweiz vorfinden. Sie wird immer noch auf eine bl\u00fchende Wirtschaft treffen, die den meisten hier lebenden Menschen einen hohen Lebensstandard erm\u00f6glicht. \u00c4usserlich betrachtet hat sich in diesem Jahrzehnt in der Schweiz nichts Umwerfendes ereignet, es gab keine grossen Wachstumssch\u00fcbe und keine besondere Dynamik.<\/p>\n<p>Doch genau diese Stabilit\u00e4t auf hohem Niveau ist es, die wir hier zu Lande sch\u00e4tzen gelernt haben. Sie erm\u00f6glicht uns n\u00e4mlich, aus dem Hamsterrad des Wachstumszwangs auszusteigen und uns den wirklich entscheidenden Fragen zuzuwenden. Sie heissen: Worum geht es eigentlich im menschlichen Leben? Und im menschlichen Zusammenleben?<\/p>\n<p>Weil wir vor zehn Jahren angefangen haben, uns diesen Fragen zu stellen, hat sich der <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=186\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spirit der Schweiz<\/a> ver\u00e4ndert. Ich bin sonst sehr f\u00fcr die Pflege unserer Landessprachen, aber im Falle von <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=190\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spirit<\/a> mache ich eine Ausnahme. Weil es dabei um Geist und Seele geht, aber auch um Begeisterung, um ansteckende Ideen, um inneren Antrieb. All das zusammen macht Spirit aus.<\/p>\n<p>Und was ist nun der Kern dieses neuen schweizerischen Spirits? Unser neuer gemeinsamer <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=33\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leit-Wert<\/a>, der, wie Sie alle wissen, LebensQualit\u00e4t heisst. Wir sind uns in diesem Jahrzehnt dar\u00fcber einig geworden, dass es LebensQualit\u00e4t ist, worum es im Einzelleben wie im Zusammenleben letztlich geht.<\/p>\n<p>Und wir haben <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=184\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gelernt<\/a>, dass LebensQualit\u00e4t viel zu sehr pers\u00f6nlich gef\u00e4rbt ist, um daraus Patentrezepte oder Ideologien machen zu k\u00f6nnen. Wir alle haben zum Gl\u00fcck unterschiedliche Vorstellungen davon, was f\u00fcr uns LebensQualit\u00e4t bedeutet. Wir m\u00fcssen diese unterschiedlichen Vorstellungen nicht alle unter einen Hut bringen. Und die <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=80\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Politik<\/a> kann keine LebensQualit\u00e4t schaffen. Doch sie \u2013 und damit wir alle \u2013 sind herausgefordert, die optimalen Voraussetzungen daf\u00fcr zu schaffen, dass m\u00f6glichst viele Menschen in freier und eigenverantwortlicher Lebensgestaltung eine m\u00f6glichst gute LebensQualit\u00e4t realisieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch die Politik ist durch den neuen Spirit der Schweiz eine andere geworden. Der Wandel kam nicht \u00fcber Nacht, doch schliesslich haben sich alle massgeblichen politischen Kr\u00e4fte darauf geeinigt, \u201em\u00f6glichst gute LebensQualit\u00e4t f\u00fcr m\u00f6glichst viele\u201c zum neuen gemeinsamen Leit-Wert zu ernennen. Wie man diesen Leit-Wert konkret verwirklicht, ist immer noch umstritten, aber weil eine gemeinsame Werte-Basis existiert, kann dieser Streit wesentlich sachlicher und pragmatischer ausgetragen werden als fr\u00fcher. (<a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=81\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr&#8230;<\/a>)<\/p>\n<p>All das und noch viel mehr geschah, weil vor zehn Jahren einige nachdenkliche Vordenkerinnen und Vordenker auf die einfachen Fragen ihrer damaligen Bundespr\u00e4sidentin, wo die Schweiz in 10 Jahren stehen solle, welche ihrer Errungenschaften gepflegt werden sollen, und was neue Projekte seien, eine ebenso einfache Antwort gaben: Die Schweiz soll zum f\u00fchrenden LebensQualit\u00e4ts-Land werden.<\/p>\n<p>Ohne falsche Bescheidenheit d\u00fcrfen wir heute sagen: Das haben wir geschafft. Wir mussten dazu lange und intensiv \u00fcber LebensQualit\u00e4t nachdenken und diskutieren \u2013 und das ist ein anspruchsvolles und herausforderndes Thema. Zumal dann, wenn es um Nachhaltige LebensQualit\u00e4t geht, also um eine LebensQualit\u00e4t, die \u00fcber die Grenzen von Gegenwart und Eigeninteressen hinaus blickt. In der Auseinandersetzung mit Nachhaltiger LebensQualit\u00e4t haben wir auch gelernt, <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=195\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ganzheitlicher und vernetzter zu denken<\/a>.<\/p>\n<p>Und das strahlt aus. Wir wissen heute viel besser als vor zehn Jahren, was wir als Schweiz dem \u00fcbrigen Europa und der Welt zu bieten und zu geben haben: ein zukunftsgerichtetes und damit wertvolles <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=207\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Versuchslabor in Sachen Nachhaltige\u00a0 LebensQualit\u00e4t<\/a> zu sein. Diese neue Rolle der Schweiz, die unter uns gesagt so neu gar nicht ist, wird von unseren n\u00e4heren und ferneren Nachbarl\u00e4ndern zunehmend gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Die Schweiz galt lange als Kuh-Land, im guten wie im schlechten Sinne. Und, wie Sie hinter mir h\u00f6ren k\u00f6nnen, geh\u00f6rt das Gebimmel einer gem\u00fctlich grasenden Kuhherde noch immer zur Nachhaltigen LebensQualit\u00e4t dieses Landes. Doch mehr und mehr werden wir zum kompetenten und glaubw\u00fcrdigen Qu-Land. Qu wie Qualit\u00e4t geh\u00f6rte schon immer zu unseren St\u00e4rken. Die Hinwendung zu Nachhaltiger LebensQualit\u00e4t hat diesem Qu eine zus\u00e4tzliche Dimension hinzugef\u00fcgt. Von der Kuh-Schweiz zur Qu-Schweiz: Das ist der neue Schweizer Spirit.<\/p>\n<p>Obwohl wir uns mittlerweile auch der <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=209\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vision eines Reifen Landes<\/a> ann\u00e4hern, ist die positive Entwicklung, welche die Schweiz im letzten Jahrzehnt erlebt hat, noch lange nicht zu Ende. Machen wir uns gemeinsam auf, diesen Weg weiter zu gehen. Und bedenken wir dabei das neue Leitmotto im Bundeshaus: \u201eEs gibt keine Nachhaltige LebensQualit\u00e4t ohne die der anderen.\u201c<\/p>\n<p><em>F\u00fcr Schweizerinnen und Nicht-Schweizer: Lesen Sie bitte auch den Beitrag <\/em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=212\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Keine Lebensqualit\u00e4ts-Insel<\/em><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Die Original-Ansprache 2010 von Bundespr\u00e4sidentin Doris Leuthard:<\/em><\/p>\n<p>Liebe Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger<\/p>\n<p>Hier auf dem Lindenberg \u00fcber dem Aargauer Reusstal mit dem Zugersee und dem Albis in der Ferne\u00a0&#8211; hier bin ich zu Hause. Hier bin ich den Menschen nahe\u00a0&#8211; unseren Traditionen, unseren Werten. Von hier aus kann ich aber auch den Blick in die Weite schweifen lassen. Hier sp\u00fcre ich jenes Wechselspiel von N\u00e4he und Ferne, von Heimat und Weltoffenheit, das die Schweiz ausmacht.<\/p>\n<p>N\u00e4he und damit Heimat, das sind die Menschen\u00a0&#8211; dort, wo man lebt, sich aufgehoben f\u00fchlt, eingebettet in die reichhaltige Geschichte und Kultur unseres Landes, in die Erfahrungen der Generationen vor uns und in die Erfolge, die wir zusammen erzielen.<\/p>\n<p>Auf das Erreichte d\u00fcrfen wir stolz sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Dank unserer direkten Demokratie haben Sie als B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger eine grosse Mitwirkung an der Entwicklung des Staates.<\/li>\n<li>Unsere tief in der Gesellschaft verwurzelte Wirtschaft liefert das Fundament f\u00fcr einen beachtlichen Lebensstandart und einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.<\/li>\n<li>Dank einer breiten wissenschaftlichen Basis sind wir auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Pflege der Ferne haben wir darob nicht vergessen. Aus der Erkenntnis heraus, dass wir nie allein stark und m\u00e4chtig waren und sein werden, haben wir uns ausgetauscht\u00a0&#8211; mit den Nachbarn oder mit fernen L\u00e4ndern. Wir waren dort solidarisch, wo andere unsere Hilfe brauchten.<\/p>\n<p>Wir haben es immer wieder bewiesen und in der aktuellen Wirtschaftskrise erneut gezeigt: Die Alltagsprobleme meistern wir gut. Voraussetzung ist aber, dass alle ihren Beitrag leisten, jeder an seinem Ort, jede nach ihren M\u00f6glichkeiten. Mit dieser Einstellung werden wir auch die grossen Herausforderungen der nahen Zukunft bew\u00e4ltigen:<\/p>\n<ul>\n<li> die demographische Entwicklung der Gesellschaft mit der Anpassung der Sozialwerke,<\/li>\n<li>die Bew\u00e4ltigung der zunehmenden Mobilit\u00e4t auf Strasse und Schiene und deren Finanzierung oder<\/li>\n<li>die Bewahrung unserer nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen und die Sicherung unserer hohen Lebensqualit\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das wird politische Auseinandersetzungen geben, aber das werden wir gemeinsam und demokratisch l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Wichtiger scheint mir aber, dass wir \u00fcberlegen, was wir unternehmen, um weiterhin auf dieses Land stolz zu sein. Ich bin \u00fcberzeugt, wir alle wollen, dass man mit Respekt und Anerkennung von der Schweiz spricht. Was also sind Errungenschaften, die wir erhalten oder gar ausbauen m\u00fcssen, was sind neue Projekte? Was ist unsere Rolle in der sich ver\u00e4ndernden Welt, was unser Beitrag dazu? Wie soll unser Verh\u00e4ltnis zu unseren europ\u00e4ischen Nachbarn aussehen? Wo soll die Schweiz in 10 Jahren stehen?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie herzlich einladen, diese Debatte \u00fcber Fragen einer ferneren Zukunft heute zu beginnen\u00a0&#8211; der 1. August eignet sich besonders daf\u00fcr. Allein kann der Bundesrat diese Debatte nicht f\u00fchren. Patentrezepte hat niemand; ich nicht und jene schon gar nicht, die dies im Brustton der \u00dcberzeugung von sich behaupten. Nur gemeinsam finden wir L\u00f6sungen, die von der Gesellschaft getragen sind. Wir brauchen die Ideen aller Menschen in unserem Land. Eine Debatte ist wichtig und sie hilft uns, die gegenw\u00e4rtig sp\u00fcrbare Verunsicherung zu \u00fcberwinden. Gemeinsam k\u00f6nnen wir den Kompass f\u00fcr die Schweiz neu ausrichten. Demokratie heisst nicht, die Faust im Sack zu machen oder lauthals zu protestieren. Demokratie ist Engagement f\u00fcr die Zukunft der Schweiz. Nutzen Sie Ihre B\u00fcrgerrechte daher und beteiligen Sie sich aktiv an der Diskussion.<\/p>\n<p>Liebe Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger, pflegen wir die N\u00e4he, k\u00fcmmern wir uns um das Wohl der Menschen und gehen die Zukunft ohne Scheuklappen an. Nehmen wir aber auch die Ferne ins Visier und engagieren uns aktiv in dieser Welt, wo nach wie vor viele Menschen in Armut und schlechten Verh\u00e4ltnissen leben m\u00fcssen. Kehren wir zu einer konstruktiven politischen Debatte zur\u00fcck. \u00dcberwinden wir Egoismus und R\u00fccksichtslosigkeit. Orientieren wir uns am Motto im Bundeshaus in Bern: &#8222;Einer f\u00fcr alle, alle f\u00fcr Einen&#8220;. <\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Na bitte!<\/strong><\/p>\n<p><em>Unser Mail an die Bundespr\u00e4sidentin und die Antwort aus ihrem Departement:<\/em><\/p>\n<p>Sehr geehrte Frau Leuthard<\/p>\n<div>\n<p>Sie haben in Ihrer TV-Ansprache zum 1. August dieses Jahres dazu aufgerufen, \u00fcber die Schweiz im Jahr 2020 nachzudenken. Diesem Aufruf bin ich gerne nachgekommen. Sie finden das Ergebnis dieses Vordenkens im beiliegenden Beitrag &#8222;Von der Kuh-Schweiz zur Qu-Schweiz&#8220;. Ich w\u00fcnsche anregende und vergn\u00fcgliche Lekt\u00fcre!<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div>\n<p>Mit herzlichen Gr\u00fcssen:\u00a0<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div>\n<p>Andreas Giger <\/p>\n<hr \/>\n<p>Sehr geehrter Herr Giger,<\/p>\n<p>Im Namen von Frau Bundespr\u00e4sidentin Leuthard danke ich Ihnen f\u00fcr Ihre Gedanken zum 1. August und zur Zukunft der Schweiz. Sie haben dabei ganz besonders auf die Qualit\u00e4t, die Nachhaltigkeit und in Kombination auf die Lebensqualit\u00e4t in der Schweiz Bezug genommen. Damit haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen, werden doch alle drei Begriffe in der Politik des Eidgen\u00f6ssischen Volkswirtschaftsdepartementes gelebt und in den \u00f6ffentlichen Auftritten durch Frau Bundespr\u00e4sidentin Leuthard selber immer wieder als anzustrebende Ziele heraus gestrichen.<\/p>\n<p>Mit besten Gr\u00fcssen<\/p>\n<p>Peter Frey<\/p>\n<p>Generalsekretariat EVD<\/p>\n<p>Kommunikation<\/p>\n<p>Bundeshaus Ost<\/p>\n<p>3003 Bern <\/p>\n<hr \/>\n<\/p><\/div>\n<p class=\"klein\"><em>F\u00fcr Schweizerinnen und Nicht-Schweizer: Lesen Sie bitte auch den Beitrag <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=212\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Keine Lebensqualit\u00e4ts-Insel<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Allgemein\/Qu-Schweiz-kl.jpg\" alt=\"Qu-Schweiz-kl\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Eine fiktive Ansprache von Xenia Futura aus dem Jahr 2020<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-210","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=210"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/210\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":653,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/210\/revisions\/653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}