{"id":197,"date":"2010-06-14T09:06:46","date_gmt":"2010-06-14T09:06:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=197"},"modified":"2010-06-14T09:06:46","modified_gmt":"2010-06-14T09:06:46","slug":"balance-bedeutet-lebensqualitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=197","title":{"rendered":"Balance bedeutet Lebensqualit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/diverse\/balance1.jpg\" alt=\"balance1\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Ein Beitrag von spirit.ch im G\u00f6nnermagazin der terzStiftung<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em>In &#8222;terz&#8220;, dem G\u00f6nnermagazin der <a href=\"http:\/\/www.terzstiftung.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">terzStiftung<\/a>, N3 3 vom Juni 2010, das unter dem General-Motto &#8222;Selbst\u00e4ndig bleiben heisst in Balance bleiben&#8220; stand, erschien dieser Artikel aus der Feder von spirit.ch. In derselben Ausgabe wurde auch die offizielle Partnerschaft zwischen terzStiftung und spirit.ch bekannt gegeben (siehe unten).<\/em><\/p>\n<p class=\"Stil28\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/diverse\/balance.jpg\" alt=\"balance\" width=\"364\" height=\"218\" \/><\/p>\n<p class=\"Stil28\"><strong>Die F\u00e4higkeit zu Masshalten und Balance ist ein wichtiges Element von Lebensqualit\u00e4t \u2013 und sie w\u00e4chst mit dem Alter.<\/strong><\/p>\n<p>\u00c4ltere Semester erinnern sich vielleicht noch an die fr\u00fcher popul\u00e4ren Darstellungen der so genannten Lebenstreppe. Diese Treppe f\u00fchrte links in Zehnjahresstufen ab der Geburt aufw\u00e4rts bis f\u00fcnfzig \u2013 und danach rechts wieder runter bis ins Greisenalter. Klare Botschaft: Das H\u00f6chstmass an Lebensqualit\u00e4t wird mit f\u00fcnfzig erreicht \u2013 danach geht es nur noch bergab.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck wissen wir es heute besser. Unz\u00e4hlige Menschen in reiferen Jahren wissen ein Lied davon zu singen, dass mit f\u00fcnfzig der H\u00f6hepunkt keineswegs erreicht sein muss. Und jetzt haben wir es quasi amtlich: Eine Studie der Stiftung spirit.ch, die sich f\u00fcr Nachhaltige Lebensqualit\u00e4t einsetzt und Partnerin der terzStiftung ist, weist nach, dass in punkto Lebensqualit\u00e4t die besten Jahre zwischen f\u00fcnfzig und achtzig liegen. Erst danach gibt es eine sinkende Tendenz, die aber keineswegs dramatisch ausf\u00e4llt. (Die ganze Studie ist im Internet zu finden unter www.spirit.ch.)<\/p>\n<p>In Zahlen ausgedr\u00fcckt: Von zehn maximal m\u00f6glichen Punkten erreicht die Lebensqualit\u00e4t in der Phase zwischen 20 und 34 Jahren 6.0. Zwischen 35 und 49 sind es 6.8 Punkte. Die beiden Phasen 50 bis 64 sowie 65 bis 79 liegen mit 7.6 bzw. 7.7 Punkten fast gleichauf weit oben. Nach 80 gibt es dann einen R\u00fcckgang auf 6.9 Punkte.<\/p>\n<p>Das ist nat\u00fcrlich eine Spielerei, denn eine Qualit\u00e4t kann man nicht wirklich messen. Und zudem hat Lebensqualit\u00e4t viele Facetten. Deshalb haben wir in der Studie nicht nur nach der Entwicklung der generellen Lebensqualit\u00e4t im Verlaufe der Lebensphasen gefragt, sondern auch nach wichtigen Elementen von Lebensqualit\u00e4t. Um Vergleiche zwischen den Antworten zu erm\u00f6glichen, haben wir auch dabei eine qualitative Einstufung in eine Zahl \u201e\u00fcbersetzen\u201c lassen, denn Tendenzen lassen sich so sehr wohl erfassen.<\/p>\n<p><strong>Reife Lebensqualit\u00e4t nach 50<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/diverse\/balance2.jpg\" alt=\"balance2\" width=\"364\" height=\"283\" \/><\/p>\n<p>Mit einer Ausnahme, n\u00e4mlich \u201ek\u00f6rperliche Gesundheit\u201c, ergibt sich \u00fcberall dasselbe Bild: Die Lebensqualit\u00e4t steigt und erreicht ihren H\u00f6hepunkt in den Lebensphasen zwischen f\u00fcnfzig und achtzig. Das gilt f\u00fcr das \u201egeistig-seelische Wohlbefinden\u201c ebenso wie f\u00fcr die \u201eF\u00e4higkeit zu Lebens-Sinn(en)\u201c, f\u00fcr die \u201eF\u00e4higkeit zur Selbstverwirklichung\u201c ebenso wie f\u00fcr \u201esoziale Kompetenz und Qualit\u00e4t des menschlichen Umfelds\u201c. Es gilt auch f\u00fcr die \u201eF\u00e4higkeit zu Lebensgestaltung und Lebenskunst\u201c. Und ganz besonders f\u00fcr die \u201eF\u00e4higkeit zu Masshalten und Balance\u201c.<\/p>\n<p>Hier geht die Treppe besonders steil bergauf und erreicht ihren klaren H\u00f6hepunkt in der Lebensphase zwischen 65 und 79. Danach geht es nur noch leicht bergab.<\/p>\n<p>Damit wissen wir jetzt nicht nur, dass Reife Lebensqualit\u00e4t kein Phantom ist, sondern handfeste Realit\u00e4t, sondern wir sind auch einem Geheimnis dieses erfreulichen Ph\u00e4nomens auf der Spur: Die F\u00e4higkeit zu Masshalten und Balance tr\u00e4gt wesentlich zur Lebensqualit\u00e4t bei.<\/p>\n<p>Das ist auch kein Wunder. Wir haben n\u00e4mlich nicht weniger als sechzehn so genannter Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren identifiziert, die alle f\u00fcr die generelle Lebensqualit\u00e4t wichtig sind, von \u201eMaterie\u201c bis \u201eSinn\u201c, von \u201eStabilit\u00e4t\u201c bis \u201eReifung\u201c, von \u201eBeziehungen\u201c bis \u201eEigenes\u201c. Wenn wir uns ernsthaft und wirkungsvoll um unsere Lebensqualit\u00e4t k\u00fcmmern wollen, verdient jede dieser Sph\u00e4ren volle Aufmerksamkeit. Nur eben keine ungeteilte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/diverse\/balance3.jpg\" alt=\"balance3\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p>Denn wenn wir uns zu sehr auf eine Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re konzentrieren, leiden die anderen unweigerlich darunter. Unsere M\u00f6glichkeiten, Zeit, Aufmerksamkeit und Energie zu investieren, sind immer beschr\u00e4nkt, und so wird die Frage nach dem richtigen Mass entscheidend. Und jene nach Ausgleich, Gleichgewicht und Balance.<\/p>\n<p>Zunehmend ist heute von \u201ework-life-balance\u201c die Rede, von der Balance zwischen Arbeit und Leben. Als ob es so einfach w\u00e4re. Es geht hier nicht um die statische Balance einer Schaukel. Sondern um die dynamische Balance eines Radfahrers. Wollten wir beim Radfahren ein stabiles Gleichgewicht durchziehen, l\u00e4gen wir schnell auf der Nase. Nur wenn wir uns st\u00e4ndig an ver\u00e4nderte Voraussetzungen f\u00fcr unsere Balance anpassen, erreichen wir ein dynamisches, ein fliessendes Gleichgewicht.<\/p>\n<p><strong>Balance ist Lebenskunst<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/diverse\/balance4.jpg\" alt=\"balance4\" width=\"364\" height=\"269\" \/><\/p>\n<p>Das ist eine hohe Kunst. Nicht zuf\u00e4llig steht die Sph\u00e4re \u201eLebenskunst\u201c zuoberst im Kreis der sechzehn Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren von spirit.ch.\u00a0 Worum es dabei geht, wird klar formuliert: Sinn f\u00fcr das richtige Mass, Balance zwischen Lebensbereichen, Integration aller Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren. Und es herrscht Einigkeit dar\u00fcber, dass all das zusammen entscheidend f\u00fcr die eigene Lebensqualit\u00e4t ist.<\/p>\n<p>Wie jede Kunstfertigkeit kann und muss auch die F\u00e4higkeit zu Masshalten und Balance wachsen und reifen. Reife Lebensqualit\u00e4t und Balance sind deshalb untrennbar verbunden. Und da reifende Lebensqualit\u00e4t nach Erkenntnis einer rasch wachsenden Zahl von Menschen das ist, worum es im Leben geht, lohnt es sich, in Balance zu bleiben, um Lebensqualit\u00e4t auf hohem Niveau bis ins hohe Alter zu erm\u00f6glichen und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Eines gilt auch dabei: \u00c4lter werden wir von allein. Reifer nicht unbedingt. Die Chancen, in Balance zu bleiben, steigen zwar mit zunehmendem Alter. Aber um diese Chance auch nutzen zu k\u00f6nnen, gibt es nur eines: \u00fcben, \u00fcben, \u00fcben&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/diverse\/partner-terz.jpg\" alt=\"partner-terz\" width=\"364\" height=\"404\" \/><\/p>\n<p>Die Stiftung spirit.ch f\u00f6rdert die Verbreitung des neuen Leit-Werts \u201eNachhaltige LebensQualit\u00e4t\u201c durch Forschung und Kommunikation, und leistet so einen Beitrag zum dringend notwendigen Werte-Wandel vom Lebensstandard zur Lebensqualit\u00e4t. Da blinder Materialismus in die Irre f\u00fchrt, brauchen wir einen neuen Leit-Wert: Nachhaltige Lebensqualit\u00e4t. Doch dar\u00fcber, was Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr die Menschen konkret bedeutet, wissen wir erstaunlich wenig. Um das zu \u00e4ndern, f\u00fchrt spirit.ch mit Hilfe innovativer Sozialforschung Studien durch, deren Ergebnisse \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sind (www.spirit.ch).<\/p>\n<p>spirit.ch ist ein Projekt zur Bewusstseinsbildung, das die Maxime hoch h\u00e4lt: \u00bbLebensqualit\u00e4t kann man nicht lernen. Das Denken dar\u00fcber schon.\u00ab Z.B. \u00fcber \u201eReife\u201c als eine von sechzehn Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren. spirit.ch setzt sich f\u00fcr Reife Lebensqualit\u00e4t ein und trifft sich hier mit den Zielen der terzStiftung.<\/p>\n<p><em>Dr. Andreas Giger,\u00a0<\/em><em>Stiftungsratspr\u00e4sident <\/em><\/p>\n<p> <em> <\/p>\n<hr \/>\n<p> <\/em> <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/diverse\/balance1-kl.jpg\" alt=\"balance1-kl\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Ein Beitrag von spirit.ch im G\u00f6nnermagazin der terzStiftung<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-197","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=197"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/197\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}