{"id":182,"date":"2010-07-27T16:05:09","date_gmt":"2010-07-27T16:05:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=182"},"modified":"2020-12-17T14:04:54","modified_gmt":"2020-12-17T14:04:54","slug":"lebensqualitaet-kann-reifen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/?p=182","title":{"rendered":"Lebensqualit\u00e4t kann reifen!"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/reife-lq-titel.jpg\" alt=\"reife-lq-titel\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p> <span class=\"Titel3rot\">Jetzt von spirit.ch bewiesen: Nach f\u00fcnfzig geht&#8217;s bergauf&#8230;<\/span> <\/p>\n<p class=\"Stil28\"><em>Mit Analysen vorhandener spirit.ch-Daten sowie mit einer eigenen Umfrage zum Thema &#8222;Reife Lebensqualit\u00e4t&#8220; wurde ausgelotet, wie sich Lebensqualit\u00e4t und ihre unterschiedlichen Facetten im Verlaufe der Lebensphasen entwickeln. Das erfreuliche Ergebnis: Reife Lebensqualit\u00e4t existiert!<\/em><\/p>\n<table style=\"background-color: #ffffcc;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"wichtig\">Sie k\u00f6nnen diese ganze Studie (50 Seiten) <a class=\"jce_file\" title=\"vollst\u00e4ndig\" href=\"Downloads\/reifende_lq.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vollst\u00e4ndig<\/a> \u00a0(17.3 MB) oder <a class=\"jce_file\" title=\"in reduzierter Druckqualit\u00e4t\" href=\"Downloads\/reifende_lq_komp.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in reduzierter Druckqualit\u00e4t<\/a> (3.9 MB) herunterladen!<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mit Hilfe innovativer <em>Sozialforschung<\/em> wird erkundet, wie weit sich in den K\u00f6pfen der meinungsbildenden Avantgarde bereits eine neue Sicht des \u00e4lter Werdens etabliert hat.<\/p>\n<p>Insbesondere wird \u00fcberpr\u00fcft, ob sich das <em>Konzept der Reifenden Lebensqualit\u00e4t als Kern eines solchen neuen und positiven Alterbildes eignet.<\/em><\/p>\n<p>Grundlage des Projekts sind verschiedene <em>Online-Befragungen<\/em> rund um Lebensqualit\u00e4t und Reife, die ein <em>verl\u00e4ssliches Bild des Meinungsspektrums der meinungsbildenden Avantgarde<\/em> zeigen. Speziell analysiert wurde, ob dieses Meinungsspektrum bei den <em>einzelnen Altersgruppen<\/em> unterschiedlich ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p class=\"Titel3rot\">Das Wichtigste auf einen Blick<\/p>\n<p class=\"wichtig\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/reife-lq-1.jpg\" alt=\"reife-lq-1\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p>Die <em>wichtigsten Ergebnisse<\/em> der Studie lauten:<\/p>\n<p><em>Der Bewusstseinswandel ist in Gang gekommen.<\/em> Die \u00e4lter werdende Gesellschaft ist zum Zukunftsthema geworden. Die Folgen dieser Entwicklung werden nicht mehr ausschliesslich negativ eingesch\u00e4tzt, man beginnt, auch ihre Chancen zu entdecken. Und reifere Vor- und Leitbilder haben grosse Zukunftspotenziale. <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=178\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr&#8230;<\/a><\/em><\/p>\n<p>Auch pers\u00f6nlich wird das eigene <em>\u00e4lter Werden zunehmend akzeptiert<\/em>, ja voll bejaht. Dabei spielt die <em>Idee der Reifung<\/em> eine <em>Schl\u00fcsselrolle<\/em>. Reife wird tats\u00e4chlich zum Kern einer neuen, positiven Sicht des \u00e4lter Werdens. Rund um den attraktiven Schl\u00fcsselwert Reife gruppieren sich einzelne <em>reife Werte,<\/em> vor allem innere Ruhe und Ausgeglichenheit, Gelassenheit, Zufriedenheit, Authentizit\u00e4t, Lebensqualit\u00e4t, klar zu wissen, was einem gut tut, Weisheit sowie Bescheidenheit und Demut. <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=179\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr&#8230;<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Der Siegeszug des neuen Leitwerts Lebensqualit\u00e4t ist nicht aufzuhalten. <\/em>Vor allem als pers\u00f6nlicher Leitwert wird Lebensqualit\u00e4t attraktiver, wobei man sich bewusst ist, dass man daf\u00fcr mehrheitlich selber verantwortlich ist. <a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=33\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Mehr&#8230;<\/em><\/a>\u00a0\u00a0Die Entkoppelung von Lebensqualit\u00e4t und Lebensstandard schreitet voran. <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=31\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr&#8230;<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Lebensqualit\u00e4t ist tats\u00e4chlich entwicklungsf\u00e4hig.<\/em> Die Kurve des Lebensqualit\u00e4ts-Index kann rauf und runter verlaufen, wobei sie insgesamt eindeutig aufw\u00e4rts tendiert \u2013 auch in reiferen Jahren. Nach 65 sinken allerdings die Erwartungen an die k\u00fcnftige Lebensqualit\u00e4t deutlich ab. <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=35\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr&#8230;<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Reifung geh\u00f6rt zu den wichtigsten Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren.<\/em> Und die meisten Sph\u00e4ren von Lebensqualit\u00e4t sind \u00e4lteren Menschen wichtiger als j\u00fcngeren. Dem steht eine \u00fcberdurchschnittlich hohe Zufriedenheit mit der eigenen differenzierten Lebensqualit\u00e4t gegen\u00fcber. <em><a href=\"lq-wissen\/lq-allgemein\/lq-profile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr&#8230;<\/a><\/em><\/p>\n<p>Lebensqualit\u00e4t kann nicht nur reifen, sie tut es auch tats\u00e4chlich. Und wird dadurch besser. Die alten Vorurteile, wonach es mit der Lebensqualit\u00e4t nach f\u00fcnfzig nur noch bergab gehe, sind damit widerlegt. <em>Reife Lebensqualit\u00e4t existiert.<\/em> Und wie! <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=180\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr&#8230;<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Reife Lebensqualit\u00e4t ist ein attraktives Thema<\/em> \u2013 nicht nur f\u00fcr die reiferen Jahrg\u00e4nge, aber f\u00fcr diese ganz besonders. <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=181\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr&#8230; <\/a><\/em><\/p>\n<p> <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=181\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <\/p>\n<hr \/>\n<p> <\/a><\/em> <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p> <strong>  <!--nextpage--> <\/strong> <\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/reife-lq-2.jpg\" alt=\"reife-lq-2\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Thema: Unterwegs zu einer neuen Sicht des \u00e4lter Werdens<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Noch vor f\u00fcnfzig Jahren w\u00e4re man mit dem Thema <em>Reifende Lebensqualit\u00e4t<\/em> bei den meisten Menschen auf blankes Unverst\u00e4ndnis gestossen. Zum einen sprach damals noch niemand von Lebensqualit\u00e4t. Die Gesellschaft hatte alle H\u00e4nde voll zu tun, Wohlstand zu schaffen: \u201eJetzt wird in die H\u00e4nde gespuckt \u2013 wir steigern das Bruttosozialprodukt!\u201c. Und der einzelne Mensch hatte nichts anderes im Kopf, als sich seinen Teil am Kuchen zu sichern und den pers\u00f6nlichen Lebensstandard zu steigern.<\/p>\n<p>Zum anderen waren auch die Vorstellungen \u00fcber das \u00e4lter Werden und das Alter klar und eindeutig: Alt sein bedeutet arm sein \u2013 und arm dran sein. Alter wurde gleichgesetzt mit Abbau, mit Defiziten, mit Krankheit und Siechtum.\u00a0 Wer Gl\u00fcck hatte, konnte nach einem harten Arbeitsleben noch ein paar J\u00e4hrchen den \u201eRuhestand\u201c geniessen, das heisst, auf dem B\u00e4nkchen vor dem H\u00e4uschen Daumen drehen und zugucken, wie das Leben ohne ihn weiter ging. H\u00e4tte es das Wort schon damals gegeben, w\u00e4re klar gewesen: In Sachen Lebensqualit\u00e4t ist vom Alter nicht mehr viel zu erwarten.<\/p>\n<p>Auch in der nicht ganz unwesentlichen Frage, wann eigentlich das Alter beginnt, war man sich einig: Mit f\u00fcnfzig. Eine popul\u00e4re Illustration dieses Altersbildes war die so genannte Lebenstreppe \u201eDas Stufenalter des Menschen\u201c:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/lebenstreppe.jpg\" alt=\"lebenstreppe\" width=\"640\" height=\"408\" \/><\/p>\n<p>Im menschlichen Leben geht es demnach zun\u00e4chst immer bergauf \u2013 bis f\u00fcnfzig. Dort herrscht \u201eStillestand\u201c, und danach geht es nur noch bergab. In einer heutigen Sprache formuliert: Der Stand des Lebensqualit\u00e4ts-Kontos steigt bis f\u00fcnfzig, danach sinkt er unaufhaltsam.<\/p>\n<p>Seitdem hat sich viel getan. Auf der einen Seite beobachten wir einen fundamentalen Wertewandel. Immer mehr Menschen erkennen, dass es sie nicht gl\u00fccklich oder zufrieden macht, dem Tanz um das goldene Kalb zu fr\u00f6nen und einfach immer mehr vom selben, n\u00e4mlich Geld, zu wollen: \u201eDas kann doch nicht alles gewesen sein, da muss doch noch etwas Leben ins Leben rein!\u201c Als Alternative zur einseitigen Fixierung auf Lebensstandard bietet sich ein neuer Leitwert an: Lebensqualit\u00e4t. Der Wertewandel vom Lebensstandard zur Lebensqualit\u00e4t bedeutet eine Akzentverschiebung von Quantit\u00e4t zu Qualit\u00e4t, von mehr zu besser, von Geld zu Geist. Lebensqualit\u00e4t wird somit immer mehr zu einem zentralen Thema, und immer mehr Menschen machen sich Gedanken dar\u00fcber, was Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr sie bedeutet, und wie sie sie verbessern k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite steht der ebenso fundamentale demografische Wandel: Wir werden \u2013 als Einzelne wie als Gesellschaft \u2013 immer \u00e4lter. L\u00e4ngst haben wir beim Beginn des Rentenalters nicht mehr die Aussicht auf im besten Fall einige kurze Jahre eines m\u00fchsamen Ruhestands, sondern die Perspektive eines l\u00e4ngeren \u201edritten (oder immer mehr auch vierten) Alters\u201c. F\u00fcr die meisten bedeutet \u00e4lter Werden l\u00e4ngst nicht mehr, arm zu werden. Und auch die gesundheitlichen Voraussetzungen daf\u00fcr, ein aktives Leben auch in reiferen Jahren zu leben, sind immer \u00f6fter gegeben.<\/p>\n<p>Nur die Vorstellung, \u00e4ltere Menschen seien arm dran, h\u00e4lt sich hartn\u00e4ckig in den K\u00f6pfen. Nach wie vor gilt: Alle wollen alt werden, niemand will alt sein. Das \u00e4lter Werden hat immer noch ein schlechtes Image. Und zwar, weil wir uns unterschwellig noch immer an die \u00dcberzeugung klammern, \u00e4lter Werden bedeute automatisch einen Abbau der Lebensqualit\u00e4t. Solche Vorurteile sind nur schwer zu vertreiben. Das einzige, was dagegen hilft, ist eine \u00fcberzeugende Alternative, eine attraktive neue Sicht des \u00e4lter Werdens. Diese neue Sicht ist nun in Sicht. Sie heisst <em>Reifende Lebensqualit\u00e4t<\/em>.<\/p>\n<p>Genau darum geht es in der vorliegenden Studie: Die Idee der Reifenden Lebensqualit\u00e4t zum Kern einer neuen, positiveren Sicht des \u00e4lter Werdens zu machen. Und wenn wir schon dabei sind, das alte und \u00fcberholte Bild des \u00e4lter Werdens durch eine attraktive zukunftsgerichtete Alternative zu ersetzen, dann k\u00f6nnen wir dies auch gleich radikal tun. Wir sagen deshalb nicht nur, es g\u00e4be keinen Grund, sich vor einem Sinken der Lebensqualit\u00e4t jenseits der so genannt magischen Grenze von 50 Jahren zu f\u00fcrchten. Wir behaupten vielmehr: <em>Nach f\u00fcnfzig wird die Lebensqualit\u00e4t sogar besser!<\/em><\/p>\n<p>Anders formuliert: Lebensqualit\u00e4t kann bis ins hohe Alter reifen und dadurch besser werden. Was uns endlich einen \u00fcberzeugenden Grund daf\u00fcr gibt, uns auf das \u00e4lter Werden zu freuen. Oder, wenn wir schon \u00e4lter sind, unseren Blick f\u00fcr die Vorteile und Potenziale dieser Lebensphase zu sch\u00e4rfen. Und f\u00fcr uns als Gemeinschaft bedeutet diese Erkenntnis, dass wir gute Argumente daf\u00fcr bekommen, die \u00e4lter werdende Gesellschaft nicht als Problem zu sehen, sondern als Chance.<\/p>\n<p>Ein solcher Bewusstseinswandel braucht selber Zeit zum reifen. Wie jeder Bewusstseinswandel beginnt er zun\u00e4chst in einigen wenigen K\u00f6pfen. Wenn die Zeit reif ist, und wenn die neuen Ideen \u00fcberzeugend sind, breitet er sich aus. Noch immer ist es in dieser Phase eine Minderheit, welche die neuen Sichtweisen \u00fcbernimmt, doch weil es sich bei dieser Minderheit um interessierte und engagierte Menschen handelt, wirkt diese Avantgarde meinungsbildend und steckt andere an, so dass sich der Bewusstseinswandel durchsetzt und irgendwann zum Mainstream wird. In weiteren f\u00fcnfzig Jahren wird man sich deshalb wundern, warum die neue Sicht des \u00e4lter Werdens, die auf der Idee der Reifenden Lebensqualit\u00e4t beruht, nicht schon viel fr\u00fcher selbstverst\u00e4ndlich geworden ist.<\/p>\n<p>Noch aber befinden wir uns in der Phase, in welcher der Bewusstseinswandel von einer meinungsbildenden Avantgarde getragen wird. Umso wichtiger ist es zu erfahren, welche Bilder und Vorstellungen \u00fcber Reifende Lebensqualit\u00e4t in den K\u00f6pfen dieser Minderheit zu finden sind. Das ist das Thema dieses Forschungsprojekts.<\/p>\n<p>Dabei n\u00e4hern wir uns dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Zun\u00e4chst fragen wir nach Einstellungen zur <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=178\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00e4lter werdenden Gesellschaft und ihren Folgen<\/a><\/em>. Dann besch\u00e4ftigen wir uns mit den Begriffen <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=179\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reife und Reifung<\/a><\/em>. Es folgen Fragen zum <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=33\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neuen Leitwert Lebensqualit\u00e4t<\/a><\/em>. <em>Wie sich<\/em> die eigene <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=35\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebensqualit\u00e4t<\/a><\/em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=35\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> <\/a><em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=35\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in Vergangenheit und Zukunft<\/a><\/em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=35\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> <\/a><em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=35\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">entwickelt<\/a><\/em>, ist Thema des vierten Kapitels. Da Lebensqualit\u00e4t viele Facetten hat, besch\u00e4ftigen wir uns danach mit den so genannten <em><a href=\"lq-wissen\/lq-allgemein\/lq-profile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4ren<\/a><\/em>.<\/p>\n<p>Kernst\u00fcck der Studie bildet das Thema <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=180\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebensqualit\u00e4t und Lebensphasen<\/a><\/em>. Und zum Schluss befassen wir uns direkt mit Fragen rund um <em><a href=\"http:\/\/www.spirit.ch\/wordpress\/?p=181\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reife(nde) Lebensqualit\u00e4t<\/a><\/em>.<\/p>\n<p>Schliesslich ziehen wir einige Schlussfolgerungen aus den Studienergebnissen (siehe unten). Eine davon sei bereits an dieser Stelle vorweggenommen: Reifende Lebensqualit\u00e4t kann tats\u00e4chlich zum Kern einer neuen, positiven Sicht des \u00e4lter Werdens werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/reife-lq-3.jpg\" alt=\"reife-lq-3\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Projekt: Ein Blick in die K\u00f6pfe der meinungsbildenden Avantgarde<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Bewusstseinswandel beginnt immer in einzelnen K\u00f6pfen.\u00a0 Davon, was sich dort abspielt, hat die grosse Masse meistens noch lange keine Ahnung. Wenn man also wissen will, welche Wandlungsprozesse im Bewusstsein in Gang sind, fragt man besser nicht die Masse, sondern einzelne Experten, die sich mit dem Thema schon eingehender besch\u00e4ftigt haben. Solche Expertenbefragungen sind deshalb gang und g\u00e4be, wenn man etwas \u00fcber zuk\u00fcnftige Entwicklungen erfahren will \u2013 zum Beispiel \u00fcber die Entwicklung einer neuen Sicht des \u00e4lter Werdens.<\/p>\n<p>Nun fragt es sich allerdings, wer bei einer solchen Frage die Experten sind. \u00dcblicherweise setzt man Expertentum gleich mit gewissen Berufsrollen, das heisst, man wird Experte, wenn man sich mit einem Thema professionell besch\u00e4ftigt. Nun gibt es allerdings in fast jedem Themenfeld Menschen, die sich damit interessiert und engagiert auseinandersetzen, obwohl sie keine Profis sind. Nichtsdestotrotz erwerben und schaffen auch sie Experten-Wissen. Und da, wo sie vom Thema direkt betroffen sind, oft genug sogar relevanteres Wissen als die Profi-Experten.<\/p>\n<p>So paradox es klingt: Es gibt so etwas wie <em>Laien-Experten<\/em>. Und genau dieser Gruppe von interessierten und engagierten Zeitgenossen verschafft das vorliegende Projekt eine Stimme.<\/p>\n<p>Die Voraussetzung einer direkten Betroffenheit ist f\u00fcr alle, die hier zu Geh\u00f6r kommen, zweifellos gegeben, denn \u00e4lter werden wir schliesslich alle. Was nicht bedeutet, dass wir uns auch alle bewusst mit dem Thema des \u00e4lter Werdens auseinandersetzen. Viele verdr\u00e4ngen es oder fl\u00fcchten sich in den hoffnungslosen Versuch, die verlorene Jugend wieder zu gewinne, weil sie sich der Illusion hingeben, ihre Lebensqualit\u00e4t sei damals besser gewesen. Und viele nehmen sich auch einfach nicht die n\u00f6tige Zeit und Musse, um in Ruhe dar\u00fcber nachzudenken, welche Chancen und Potenziale in den sp\u00e4teren Lebensphasen stecken.<\/p>\n<p>Es ist also eine Minderheit, die sich bewusst mit dem \u00e4lter Werden besch\u00e4ftigt und sich gerne zum Thema \u00e4ussert. Das ist in unserer politischen Demokratie nicht anders: Meistens nimmt nur eine Minderheit an den Abstimmungen teil, n\u00e4mlich jene, die sich f\u00fcr das Thema interessiert und sich dazu \u00e4ussern m\u00f6chte. Und niemand nimmt Anstoss daran, dass es auf diese Weise nie zu einem wirklich repr\u00e4sentativen Meinungsbild der Gesamtbev\u00f6lkerung kommt. Es ist f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich, dass alle mitreden k\u00f6nnen, aber niemand mitreden muss.<\/p>\n<p>In der klassischen Umfrageforschung wird immer noch die strikte Version von Repr\u00e4sentativit\u00e4t hoch gehalten. Eine Stichprobe soll ein exaktes Abbild der Gesamtbev\u00f6lkerung liefern, und zu Antworten gen\u00f6tigt werden deshalb auch Befragte, die sich keinen Deut f\u00fcr das fragliche Thema interessieren und deshalb dazu auch nichts zu sagen haben. Und weil manche Fragen nun mal einen gewissen Intelligenzgrad erfordern, den man nicht \u00fcberall in der Bev\u00f6lkerung voraussetzen kann, muss das Niveau der Fragen so weit nach unten nivelliert werden, bis sie auch vom letzten verstanden werden. So erh\u00e4lt man streng repr\u00e4sentative Antworten auf banale Fragen.\u00a0<\/p>\n<p>Unsere Fragen dagegen sind alles andere als banal und setzen tats\u00e4chlich ein ordentliches Mass an Interesse und Engagement voraus. Eine klassisch repr\u00e4sentative Umfrage kam deshalb nicht in Frage. Stattdessen setzen wir bewusst auf die Minderheit der Laien-Experten und verschaffen diesen eine Stimme, um so die Meinungen der meinungsbildenden Avantgarde zu Geh\u00f6r zu bringen.<\/p>\n<p>Das wiederum ist auf verschiedene Weise m\u00f6glich. Man k\u00f6nnte zum Beispiel mit einigen Angeh\u00f6rigen dieser Avantgarde ausf\u00fchrliche Gespr\u00e4che \u00fcber eine neue Sicht des \u00e4lter Werdens im Allgemeinen und \u00fcber Reifende Lebensqualit\u00e4t im Speziellen f\u00fchren und diese Gespr\u00e4che dann protokollieren. Der Nachteil dieser grunds\u00e4tzlich ergiebigen Methode besteht zum einen darin, dass immer nur eine reichlich begrenzte Anzahl von Gespr\u00e4chen gef\u00fchrt werden kann, und zum anderen in der fehlenden Vergleichbarkeit. Pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che verlaufen immer wieder anders, und ihre Ergebnisse bilden deshalb immer nur eine Reihe von eher lose miteinander verbundenen Einzelf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Ein einigermassen verl\u00e4ssliches Gesamtbild des Meinungsspektrums innerhalb der meinungsbildenden Avantgarde ergibt sich so nicht. Besser ist es, wenn sich an einer solchen Befragung grunds\u00e4tzlich alle beteiligen k\u00f6nnen, die das wollen und von ihren geistigen Voraussetzungen her auch k\u00f6nnen. Und zum zweiten sollten die Antworten auch direkt miteinander verglichen werden k\u00f6nnen. Das wiederum geht nur mit einer standardisierten Befragungsform, also mit einem Fragebogen, der f\u00fcr alle dieselben Fragebogen und Antwortm\u00f6glichkeiten enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Die Verwendung von standardisierten Befragungen f\u00fcr ein Thema wie neue Altersbilder ist zun\u00e4chst etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Dass man Abstimmungsprognosen und Marktanteile von Waschpulvermarken so ermittelt, ist l\u00e4ngst normal. Aber kann man so auch \u201ephilosophische\u201c Fragen wie jene, ob es so etwas wie Reifende Lebensqualit\u00e4t gibt, beantworten? Man kann.<\/p>\n<p>Viele Jahre Erfahrung mit solchen Befragungen haben uns gelehrt, dass es tats\u00e4chlich so etwas gibt wie \u201eSchwarmintelligenz\u201c oder die \u201eWeisheit der Masse\u201c. Massen m\u00fcssen es gar nicht sein, es gen\u00fcgen schon f\u00fcnfzig oder hundert interessierte Menschen, die vergleichbare Antworten auf vergleichbare Fragen geben, um jenseits zuf\u00e4lliger Einzelmeinungen ein verl\u00e4ssliches Abbild des kollektiven Bewusstseins zu entdecken.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gehen so viele individuelle Feinheiten und Differenzierungen verloren, doch auf der anderen Seite gewinnt man durch Befragungen und statistische Auswertungen ein gutes Bild davon, wie die Menschen denken und ticken. Oder jedenfalls jene Menschen, die sich f\u00fcr ein Thema wie Lebensqualit\u00e4t \u00fcberhaupt interessieren. So erhalten Sie auch in dieser Studie einen guten Gesamteindruck von den Einstellungen der meinungsbildenden Avantgarde zum Thema Reifende Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Da kann die Schulmeinung noch so sehr behaupten, Philosophie und Statistik seien wie Feuer und Wasser und somit v\u00f6llig unvertr\u00e4glich \u2013 wir haben andere Erfahrungen gemacht. Und m\u00f6chten Ihnen diese in dieser Studie weiter geben. Um uns dabei zu folgen, brauchen Sie keinerlei statistische Vorkenntnisse und nicht einmal ein Faible f\u00fcr Zahlen. Es gen\u00fcgt, sich f\u00fcr einen Moment auf die Idee einzulassen, auch in Zahlen k\u00f6nnten Erkenntnisse stecken, die f\u00fcr die eigene Lebensgestaltung n\u00fctzlich sind.<\/p>\n<p>Ein beliebter Ansatz der statistischen Analyse ist der Vergleich bestimmter Merkmale in unterschiedlichen Gruppen. Treten eines oder mehrere Merkmale in einer Gruppe geh\u00e4uft auf und in der anderen selten, kann man einen Zusammenhang vermuten. Muss man aber nicht, wie das bekannte Beispiel zeigt: In sehr l\u00e4ndlichen Gegenden findet man eine h\u00f6here Kinderzahl und weitaus mehr St\u00f6rche als in st\u00e4dtischen. Das bedeutet nicht, dass der Storch die Kinder bringt&#8230;<\/p>\n<p>In unserem Fall vergleichen wir vor allem die Antworten verschiedener Altersgruppen. Wir wollen sehen, ob sich die Vorstellungen rund um Reifende Lebensqualit\u00e4t in den verschiedenen Lebensphasen ver\u00e4ndern. Dazu stehen uns verschiedene Datenquellen zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Die Lebensqualit\u00e4ts-Basis-Befragung von spirit.ch:<\/em> Dort werden vielf\u00e4ltige Fragen rund um das Thema Lebensqualit\u00e4t gestellt, deren Antworten wir speziell f\u00fcr dieses Projekt <em>nach Altersgruppen analysiert<\/em> haben. Die Daten stammen aus den Jahren 2009 und 2010 und beruhen auf rund 300 Teilnehmenden.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Die Umfrage \u00fcber Reife Lebensqualit\u00e4t von spirit.ch:<\/em> Diese fand im Februar und M\u00e4rz 2010 statt und fokussierte auf das Thema Reife und Lebensqualit\u00e4t. Teilgenommen haben etwa 120 Personen, was ein verl\u00e4ssliches Gesamtbild und zudem die Auswertung nach Altersgruppen erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Die Umfrage \u00fcber Reife Lebensqualit\u00e4t aus dem Jahr 2007:<\/em> Diese wurde noch vom Vorg\u00e4nger-Projekt von spirit.ch namens SensoNet durchgef\u00fchrt. Beteiligt haben sich 139 Personen. Da die damalige Befragung dieselbe Zielgruppe hatte, n\u00e4mlich am Thema Interessierte, und da viele Fragen bereits damals identisch formuliert und mit derselben Methode (Online-Befragung) erhoben wurden, gibt es die M\u00f6glichkeit des direkten <em>Zeitvergleichs<\/em>.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Weitere SensoNet-Umfragen aus fr\u00fcheren Jahren:<\/em> Einzelne Fragen, die in der aktuellen Umfrage \u00fcber Reife Lebensqualit\u00e4t gestellt wurden, waren bereits Bestandteil fr\u00fcherer Befragungen von SensoNet, was in diesen F\u00e4llen zus\u00e4tzliche Zeitvergleiche erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Da sich die Magie statistischer Zahlen nicht f\u00fcr alle Leserinnen und Leser unmittelbar erschliessen d\u00fcrfte, haben wir alle relevanten Ergebnisse unserer Ausz\u00e4hlungen und Analysen in grafische Darstellungen umgesetzt und zus\u00e4tzlich kommentiert, so dass ein optimaler Erkenntnisgewinn m\u00f6glich sein sollte.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen bei der Lekt\u00fcre reifende Ein- und Aussichten.<\/p>\n<p>Wald AR, im Fr\u00fchling 2010:\u00a0<\/p>\n<p>Dr. Andreas Giger, Projektleiter<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/reife-lq-4.jpg\" alt=\"reife-lq-4\" width=\"364\" height=\"273\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerungen: Neues Denken \u00fcber reifende Lebensqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Aus den Studienergebnissen ergeben sich f\u00fcnf Thesen:<\/p>\n<p>1. Eine neue Sicht des \u00e4lter Werdens \u00f6ffnet sich. In      ihrem Zentrum steht der Leitwert Reife Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>\u00a02.\u00a0Basis des Leitwerts Reife Lebensqualit\u00e4t ist der      Wertewandel vom Lebensstandard zur Lebensqualit\u00e4t, der gerade auch bei den      reiferen Jahrg\u00e4ngen wirksam wird.<\/p>\n<p>\u00a03.\u00a0Statt von Altern und Alter wird zunehmend von      Reifung und Reife die Rede sein. Reife ist eine zentrale      Lebensqualit\u00e4ts-Sph\u00e4re, die attraktive Werte wie Ausgeglichenheit,      Gelassenheit und Zufriedenheit umfasst.<\/p>\n<p>\u00a04.\u00a0Reifende Lebensqualit\u00e4t ist deshalb die ideale      Kombination zweier wertvoller Werte. Mehr und mehr wird erkannt, dass      Reife Lebensqualit\u00e4t das ist, worum es im Leben geht.<\/p>\n<p>\u00a05.\u00a0Wenn Reifende Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr immer mehr      Menschen zum Ziel der eigenen Lebensgestaltung wird, hat dies Auswirkungen      auf Individuen ebenso wie auf die Gesellschaft.<\/p>\n<p>Daraus lassen sich f\u00fcr alle Akteure der Alterskultur <em>Empfehlungen<\/em> ableiten:<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Menschen \u00fcber 50: Werden Sie selbstbewusster! <\/strong><\/p>\n<p>Jetzt ist es amtlich: Die besten Lebensjahre liegen jenseits der f\u00fcnfzig. Werden Sie sich dessen bewusst und geniessen Sie Ihre Lebensphasen mit der h\u00f6chsten Lebensqualit\u00e4t. Dass dem so ist, d\u00fcrfen Sie ruhig auch anderen mitteilen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Menschen unter 50: Setzen Sie sich lohnende Ziele!<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt keinen Grund, sich vor dem \u00e4lter Werden zu f\u00fcrchten \u2013 im Gegenteil. Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben Sie Ihre besten und vor allem zufriedensten Jahre noch vor sich \u2013 wenn Sie Reifende Lebensqualit\u00e4t zum Ziel Ihrer Lebensgestaltung machen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Tr\u00e4ger einer neuen Alterskultur: Argumentieren Sie empirisch!<\/strong><\/p>\n<p>Hohe Lebensqualit\u00e4t in den Lebensphasen nach f\u00fcnfzig muss nicht mehr herbei geredet werden. Sie ist eine Tatsache, die sich jetzt belegen l\u00e4sst. Nutzen die diese Fakten, um f\u00fcr eine neue Sicht des \u00e4lter Werdens zu werben.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Wirtschaft: Nutzen Sie die Reifen Lebensqualit\u00e4tsm\u00e4rkte!<\/strong><\/p>\n<p>Reife Menschen legen grossen Wert auf ihre Lebensqualit\u00e4t und sind deshalb bereit, Geld f\u00fcr Produkte und Dienstleistungen auszugeben, die ihre Lebensqualit\u00e4t verbessern. Nutzen Sie diese Chance \u2013 und fragen Sie reife Menschen, was Sie f\u00fcr deren Lebensqualit\u00e4t tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Politik: H\u00f6ren Sie auf, von \u00dcberalterung zu sprechen!<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00e4lter werdende Gesellschaft ist kein Problem, sondern eine Chance. Reife Lebensqualit\u00e4t ist eine Ressource, die noch v\u00f6llig ungen\u00fcgend genutzt wird. Denn f\u00fcr reife Menschen ist es Teil ihrer Lebensqualit\u00e4t, ihr Erfahrungswissen in die Gesellschaft einzubringen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Medien: Machen Sie Reife Lebensqualit\u00e4t zum Thema!<\/strong><\/p>\n<p>Auch Mediennutzerinnen und -nutzer werden immer \u00e4lter und damit empf\u00e4nglicher f\u00fcr Impulse und Anregungen zur F\u00f6rderung ihrer Reifen Lebensqualit\u00e4t. Medien, die diesen Trend rechtzeitig erkennen und in Inhalte umsetzen, haben deshalb einen Wettbewerbsvorteil.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p> <!--nextpage--> <\/p>\n<p><strong>Statements zur Studie:<\/strong><\/p>\n<p>Die Mehrheit der heutigen Pensionierten sieht im Alter neue Chancen: Wer keiner Erwerbst\u00e4tigkeit mehr nachgehen muss, oder will, kann seine Neigungen und Interessen verfolgen oder neue entwickeln. Unsere gesellschaftliche Wirklichkeit wird jedoch oft noch von Vorstellungen \u00fcber das Alter gepr\u00e4gt, die ganz auf Defizite fixiert sind. Spirit.ch erwirbt sich echte Verdienste, wenn durch Umfragen klar gestellt wird, dass eine positive Sicht auf das \u00e4lter Werden bei den Meinungsf\u00fchrern vorherrscht. Die Werte, die um den Schl\u00fcsselwert Reife gruppiert sind: innere Ruhe und Ausgeglichenheit, Gelassenheit, Zufriedenheit, Authentizit\u00e4t, Lebensqualit\u00e4t, klar zu wissen, was einem gut tut, Weisheit sowie Bescheidenheit und Demut sind solche Werte, wie sie auch die terzStiftung mit \u00e4lteren Personen verbindet. Wir \u00e4lteren Menschen haben auch eine wichtige Aufgaben, n\u00e4mlich, die genannten Werte unserer Enkelgeneration vorzuleben und zu \u00fcbergeben. \u00dcberholte Altersbilder m\u00fcssen wir gemeinsam berichtigen.<\/p>\n<p>Ren\u00e9 K\u00fcnzli, Pr\u00e4sident der terzStiftung<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die zentralen Mehrwerte die eine<em> <\/em>reifende Lebensqualit\u00e4t bieten, sind seit vielen Jahren die wichtigsten Elemente meiner eigenen Lebenskunst. Sie sind der Antrieb und die Motivation ein erf\u00fclltes und spannendes Leben zu f\u00fchren, also genau die Bausteine die geeignet sind individuelle Lebenslust zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Nach Lekt\u00fcre der Studie <em>Reife(nde) Lebensqualit\u00e4t <\/em>f\u00fchle ich mich darin best\u00e4tigt und bin mir sicher mit der Gr\u00fcndung der deutschen Stiftung Lebensqualit\u00e4t im Jahre 2000 den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Au\u00dferdem best\u00e4tigt mich die Studie, dass unsere geplanten Aktivit\u00e4ten voll im Zeichen der Zeit liegen und damit erfolgreich verlaufen werden. Hierzu ein Beispiel:<\/p>\n<p><strong>Gesundheit als elementare Basis f\u00fcr die Reife(nde) Lebensqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die n\u00e4chsten 30 Jahre sind die Herausforderungen rund um den demografischen Wandel unbestritten eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Die Anzahl der \u00e4lteren Menschen in Westeuropa nimmt zu, die Menschen werden immer \u00e4lter und die Anzahl der \u201eBeitragszahler\u201c zur Finanzierung des Gesundheitssystems nimmt ab.<\/p>\n<p>Ein realistischer L\u00f6sungsansatz kann nur in der Senkung des individuellen Gesundheitsrisikos und in der Vermeidung einer langj\u00e4hrigen Pflegebed\u00fcrftigkeit liegen. Gutgemachte Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention ist in der Lage fast alle Volkskrankheiten auf ein unvermeidliches Mindestma\u00df zu reduzieren<\/p>\n<p>Da Gesunderhaltung eine pers\u00f6nliche Herausforderung darstellt, steht das Thema Motivation zur Verhaltens\u00e4nderung im Mittelpunkt. Ein entscheidender Motivationsansatz ist das Versprechen eines langen, gesunden und erf\u00fcllten Lebens mit hoher Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bewusstmachung dieser elementaren Mehrwerte sind die Aussagen in den Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Studie <em>Reife(nde) Lebensqualit\u00e4t <\/em>ein ideales Werkzeug und sind fast deckungsgleich mit den zentralen L\u00f6sungsans\u00e4tzen f\u00fcr die Verwirklichung der Ziele der Stiftung Lebensqualit\u00e4t im Rahmen unseres SPrING\u00a9 Projektes in der Europ\u00e4ischen Metropolregion N\u00fcrnberg. Um zum Beispiel einen individuellen Wertewandel zu f\u00f6rdern sind:<\/p>\n<ul>\n<li>die gesicherte      Qualit\u00e4t und die Verst\u00e4ndlichkeit der gemachten Aussagen im SPrING\u00a9      Projekt elementar,<\/li>\n<li>das      fl\u00e4chendeckende Angebot und die Vermittlung dieser Informationen durch      geschulte Fachleute und in Form innovativer Medien erforderlich,<\/li>\n<li>die gesicherte      Qualit\u00e4t der empfohlenen Produkte und Dienstleistungen zu gew\u00e4hrleisten,<\/li>\n<li>der Einsatz von      Mehrwert schaffenden Motivationswerkzeugen entscheidend<\/li>\n<li>und bei allen      Angeboten die umfassende Einbeziehung des Verbrauchers als      Qualit\u00e4tssicherer und Qualit\u00e4tskontrolleur obligatorisch!<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>&#8222;Immer Gute Karten f\u00fcr Ihre Lebensqualit\u00e4t&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Herbert Galster,\u2028Stiftung LebensQualit\u00e4t,\u00a0D-90431 N\u00fcrnberg<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <strong>Was hat f\u00fcr mich\u00a0Reife(nde) Lebensqualit\u00e4t\u00a0bisher bedeutet? <\/strong>Nun, vielleicht wach geweckt durch das Miterleben von Leiden und Tod meiner ersten Frau, hat sich schon fr\u00fch etwas in mir gemeldet: Ein Weckruf: du wirst auch mal \u00e4lter, vielleicht mit andern Lebensvorzeichen als bisher. Also, so wie als Vorbereitung f\u00fcr Ferien habe ich begonnen, mich etwas klug zu machen, was da mal kommen k\u00f6nnte. Im Wissen, dass das vielleicht keine Ferien, wohl aber Herausforderungen sein w\u00fcrden, die ich nur z.T. voraussehen konnte. Gesucht war damit ein Generalnenner, welcher vielleicht \u00fcber alle Entwicklungen als Leitlinie gelten k\u00f6nnte. Ich begann zu versuchen, mit mehr Aufmerksamkeit durchs Leben zu gehen. Und zu merken, dass das JETZT immer zentraler wurde. Wie in sinnvollen Ferien. Aus jedem Heute das Beste zu machen. Gelungen? Ein Anfang war gemacht.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0 <strong>Was bedeutet f\u00fcr mich\u00a0Reife(nde) Lebensqualit\u00e4t\u00a0nach der Lekt\u00fcre der Studie? <\/strong>Eine recht grosse Anzahl von Einzelerfahrungen, Einzeleinsichten fanden in der Studie wie ein Dach, ein verbindendes Gesamt. Welches dem tagt\u00e4glichen Bem\u00fchen nach Sinnerfahrung einen Gedanken- und Gef\u00fchlsraster gab. Und auch noch mehr Klarheit bringt. Allerdings im Fehlen des wirklichen \u00dcberdaches, der Schau des Lebens. \u2028\u20283. <strong>Welche Schlussfolgerungen &#8211; pers\u00f6nliche wie allgemeine &#8211; ziehe ich aus der Studie? <\/strong>Altern als Werden, was ich Werden kann, lohnt sich in jeder Hinsicht. Wann, wenn nicht JETZT kann das werden, was angelegt ist. Und die spezifischen Herausforderungen jedes Entwicklungsschnittes, welcher vor mir steht, fordern heraus, zuerst und immer wieder die SCHAU zu erlangen und darin zu reifen. F\u00fcr jeden Tag, jede Stunde, auch die m\u00fchsame, <strong>dankbar zu sein<\/strong>. Zu erkennen, dass alles Geschenk ist. Ein solches Dach l\u00e4dt uns \u00c4ltere ein, das zu tun und zu lassen, was in den uns je speziell zustehenden Lebensqualit\u00e4ts-Sp\u00e4ren von uns gefordert ist. Respektive angeboten wird.\u2028\u2028Dank an die Autoren dieser Studie, welche, angereichert mit n\u00e4hrenden und herz-haften Diskussionen, bewirken mag, dass M\u00e4nner und Frauen mit Elan an ihre neuen Aufgaben im Altern herangehen m\u00f6gen. Ein gutes Mahl ist vorbereitet, es braucht noch die alles verfeinernde Sauce.<\/p>\n<p>Peter Kessler,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.lifedesigning.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.lifedesigning.ch<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lifedesigning.ch\"> <\/a><\/p>\n<p> <a href=\"http:\/\/www.lifedesigning.ch\">  <\/p>\n<hr \/>\n<p> <\/a> <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Studie \u201eReifende Lebensqualit\u00e4t 2010\u201c: Eindr\u00fccke und Ausblicke<\/strong><\/p>\n<p>Die Studie wagt einen unkonventionellen Denk- und Forschungsansatz und fordert zum Bruch mit Tabus heraus. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich die Vorstellung von einem Lebenszyklus \u00fcberlebt hat, an dessen Ende die Alterung als ein Prozess des physischen wie des mentalen Abbaus und des R\u00fcckzugs aus dem Leben steht. Aufgrund der Selbsterfahrung der Teilnehmenden des Panels er\u00f6ffnet sich \u2013 im Bewusstsein der Chancen gestiegener Lebenserwartung \u2013 eine aktive Lebensphase, in welcher die durch Jahrzehnte lange Vorsorge begr\u00fcndete Anspruchshaltung durch den Willen zu bewusstem Erleben und Gestalten abgel\u00f6st wird.<\/p>\n<p>Wenngleich die Erwartung eines sozialen und kulturellen Wandels weiterer qualitativer sowie quantitativer Forschung bedarf und die Merkmale der Lebensqualit\u00e4t fortlaufend auf Signifikanz und Relevanz zu pr\u00fcfen sind, stellt die Studie scheinbar etablierte Sichtweisen und L\u00f6sungsans\u00e4tze in fundamentalen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Handlungsfeldern in Frage. Dazu geh\u00f6rt auch die etablierte Haltung zur demografischen Entwicklung postindustrieller Gesellschaften. Die Studie weist auf neue Chancen hin, im Streben nach Selbstverwirklichung neue Bed\u00fcrfnisse und neue, erw\u00fcnschte Erwerbsm\u00f6glichkeiten jenseits der heute \u00fcblichen Altersgrenzen zu schaffen.<\/p>\n<p>Damit erfordert letztlich auch die Frage nach der Ausgestaltung der Vorsorge und der materiellen Sicherung ausserhalb des Erwerbslebens v\u00f6llig neue Antworten. Sie haben davon auszugehen, dass die \u201ereifen\u201c Generationen ihre Lebenswelt weitgehend eigenverantwortlich oder gleich berechtigt gestalten werden. Es soll nicht ausser Acht gelassen werden, dass ein sozialer Wandel zu starker Polarisierung innerhalb dieser Gruppe \u2013 nicht zuletzt in Folge ungleicher gesundheitlicher Voraussetzungen \u2013 f\u00fchren wird. Auch diese Aussicht ist ein Beispiel daf\u00fcr, dass diese Studie den Ausgangspunkt f\u00fcr ein breites Spektrum vertiefender Analysen bilden sollte.<\/p>\n<p>Monika Hermann, Dr. Anton Hoffarth, moderning, Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/LQ-Sphaeren\/reife-lq-titel-kl.jpg\" alt=\"reife-lq-titel-kl\" width=\"175\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Jetzt von spirit.ch bewiesen: Nach f\u00fcnfzig geht&#8217;s bergauf&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-182","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=182"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/182\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":641,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/182\/revisions\/641"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.spirit.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}