Blog

Von Thailand und anderen Abenteuern

Thailand-Blog

spirit.ch-Blog

 

28. Oktober 2009

blog281009-1

Dass über einen Monat lang kein neuer Blogeintarg erschien, lag daran, dass ich mich zusammen mit meiner Liebsten fast drei Wochen auf meiner Lieblingsinsel Kreta aufgehalten habe. Dabei galt obiges Motto, dass vor über vierzig Jahren, als Matala Treffpunkt der Hippies war, auf die Hafenmauer aufgemalt und seitdem immer wieder erneuert worden ist. Tatsächlich wunderbar, einfach so in den Tag hinein zu leben und kaum an morgen oder an spirit.ch zu denken! Und natürlich nicht als Dauerzustand möglich…

blog281009-2

Vor zehn Tagen dann die Rückkehr nach Hause, verbunden mit einem echten Klimaschock: Vom Sommer direkt in den Winter. Diesen Schock zu verdauen, hat einige Tage gedauert. Bis ich dann merkte, dass beide Gegenden und Klimata durchaus Gemeinsamkeiten aufweisen. Zum Beispiel seltsame Formen, welche die Natur formt. Und ob dies nun ein Fels am Meer ist oder ein Schneerest bei mir in der Nähe im Wald: Es macht mir Spass, solche Formen, Muster und Zusammenhänge zu entdecken, die nicht immer auf Anhieb sichtbar sind. Und das gilt nicht nur für die Natur, sondern auch für den menschlichen Geist, dem ich ja auch mit spirit.ch besser auf die Spur kommen möchte.

blog281009-3

Nun bin ich wieder voll im Saft – und der Schnee ist auch vom Föhnsturm weggeblasen worden. Entsprechend können Sie auf spirit.ch bald neue Aktivitäten, Befragungen und Ergebnisse erwarten. Mehr demnächst in diesem Theater. Bleiben Sie uns gewogen…

AG

blog281009-4


24. September 2009

blog240909-1

Das beruhigende Gefühl, viel für den Aufbau von spirit.ch getan zu haben, macht es mir leicht, für drei Wochen davon und von den heimischen Gefilden Abschied zu nehmen, um wohlverdiente Ferien auf meiner Lieblingsinsel zu geniessen. Noch leichter macht das natürlich die Tatsache, dass sich jetzt auch Christian Engweiler voll dem Projekt widmen kann (siehe letzten Blog-Eintrag).

blog240909-2

Ein verbindendes Glied zwischen den grünen Appenzeller Hügeln und den jetzt ausgetrockneten Inselhügeln sind diese Experten für Lebensqualität…

Ach ja, spirit.ch blüht auch – jetzt sind es über 200 ernsthaft Interessierte, die das Basis-Fragenspiel voll ausgefüllt haben. Natürlich können es gut und gerne noch wesentlich mehr sein. Zur Motivation hier ein Mail, das ich kürzlich an mein Netz versandt habe:

»Lebensqualität ist das, worum es im Leben geht.« Mit diesem Satz eröffnete ich neulich ein Lehrmodul im Rahmen eines Weiterbildungskurses der Universität St. Gallen für „Very Ecperienced Persons“. Danach habe ich nicht nur referiert, sondern die Teilnehmenden auch einige Fragen aus dem Lebensqualitäts-Basis-Fragenspiel beantworten lassen, wobei sie ihre Antworten von Hand in Kurven und Profile übertragen konnten. Das Echo war sehr positiv, wie diese wörtlichen Feedbacks zeigen:

„Sehr interessant. Gab mir gute Ideen, meine Lebensqualität zu definieren“ / „Souveräner Auftritt, interessantes Sphären-Modell für die Darstellung der Lebensqualität“ / „Packend, faszinierend“

Womit ich im direkten Kontakt mit anspruchsvollen Menschen bestätigt fand: Sich selbst Fragen rund um Lebensqualität zu stellen, fördert die Selbsterkenntnis.

Leider ist dieser direkte Kontakt nicht mit Ihnen allen möglich. Doch Selbsterkenntnis durch Fragen rund um Lebensqualität können Sie auch so gewinnen, denn die im Kurs verwendeten Fragen und noch viel mehr finden Sie auch im Internet auf www.spirit.ch. Wenn Sie dort beim Basis-Fragenspiel mitmachen, können Sie Ihre Antworten ausdrucken und dann mit den Gesamtergebnissen vergleichen.

Falls Sie diesen Schritt schon getan haben: Wie wäre es denn, einer guten Freundin oder einem guten Freund dieses Erlebnis der Selbsterkenntnis ebenfalls zu gönnen und sie oder ihn persönlich zur Teilnahme einzuladen? Wer weiss, vielleicht ergeben sich ja aus einem Vergleich der Antworten interessante Gesprächsstoffe…

Dem habe ich vorläufig nichts hinzuzufügen…

AG

blog240909-3


9. September 2009

blog090909-1

Wie ja schon länger von Andreas angekündigt möchte ich mich nun auch im Blog einbringen. Seit Beginn von spirit.ch habe ich eher im Hintergrund gewirkt und die Umfrage-Software betreut sowie das Konzept für spirit.ch mit Andreas zusammen entwickelt. „Nebenbei“ habe ich meine Masterarbeit verfasst, die Sie ja in meiner Umfrage über Nachhaltigkeitskommunikation schon etwas kennengelernt haben. Das Bild oben zeigt mich, nach der lang ersehnten Abgabe der Arbeit. An dieser Stelle möchte ich allen, immerhin 542 Personen, die die Umfrage ausgefüllt haben, von Herzen für Ihre Antworten danken!

Das Thema strategischer Konsum, dass ich dabei ja fokussiert habe, hat mich zunehmend fasziniert und zeigt, dass KonsumentInnen durchaus bereits sind, das Heft selber in die Hand zu nehmen und den Unternehmen mitzuteilen, welche Werte sie bevorzugen und was sie punkto nachhaltiger Lebensqualität von den Produkten und Dienstleistungen erwarten.

All die aufgestellten Rückmeldungen zum Thema haben mich gefreut und zeigen, dass dieses Thema zukünftig wohl noch einiges an Gewicht erhalten und die Wirtschaft nachhaltig verändern wird.

Nun, die Literatur, die ich benötigte (siehe Photo unten) kann ich nun erst einmal weglegen und dafür am Samstag das MBA-Diplom in Lüneburg an der Leuphana Universität in Empfang nehmen 🙂 – ein Ziel, auf das ich nun fast 3 Jahre hingearbeitet habe.

blog090909-2

Nach der Abgabe der Masterarbeit war ich nun mit meiner Partnerin noch eine Woche in den Ferien am roten Meer (ich weiss ja, nicht 100% nachhaltig, aber mehr als verdient…). Ein Photo möchte ich Euch dabei nicht vorenthalten, denn so nah konnte ich mich dieser Vogelart noch nie annähern.

blog090909-3

Nach meiner Rückkehr aus Lüneburg freue ich mich dann, mich intensiver ins Projekt einzubringen und hoffe, dass die Plattform schon bald mehr nachhaltige Lebensqualität bewirken kann!

Bis dann – Ihr Christian Engweiler


2. September 2009

blog020909-1

Ein paar Tage lang im wunderschönen Engadin mit meiner Liebsten, um (erfolgreich) neue Energie zu tanken. Und dabei das Bild vom Klimaweg bei Muottas Muragl mitgebracht, das Christian nun für die Darstellung der Ergebnisse seiner Umfrage über Nachhaltigkeitskommunikation eingesetzt hat. Er ist derzeit ebenfalls in den Ferien, nicht ohne davor die Mitteilung erhalten zu haben, seine Masterarbeit sei akzeptiert. Was auch bedeutet, dass er bald mehr Ressourcen in spirit.ch stecken kann – er wird sich dann auch in diesem Blog selber zu Wort melden.

blog020909-2

Lange war ich nicht im Engadin, und erst jetzt, als ich wieder da war, habe ich gemerkt, wie viel ich vermisst habe… Ebenfalls erst da oben habe ich realisiert, dass es genau ein Vierteljahrhundert her ist, seit ich den berühmen Bianco-Grat bestiegen habe. Das war ein wahres Initiations-Erlebnis, der Höhepunkt meiner Bergsteigerlaufbanh – und zugleich ihr Ende. (Einen uralten Bericht über dieses Erlebnis finden Sie hier.) Ja, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Ein Zustand, der bei spirit.ch noch ein Weilchen auf sich warten lassen dürfte…

blog020909-3

Zwischenzeitlich wieder volle Zuwendung zu spirit.ch. Der Test in unserer Wohngemeinde läuft, eine zweite Gemeinde zeigt starkes Interesse. Und ein potenzieller Mitstreiter ist aufgetaucht (siehe Bild unten), mit dem erste Ideen am Reifen sind. Sobald es so weit ist, wird Ihnen dieser geheminisvolle Unbekannte auch näher treten…

blog020909-4


18. August 2009

blog180809-1

Ich hatte mir vorgenommen, den Stand der Ergebnisse des Lebensqualitäts-Basis-Fragenspiels jeweils zu aktualisieren, wenn 50 neue Antworten dazu gekommen sind. Just einen Tag bevor ich für einige Ferientage in die Berge verschwinde, ist nun die Schwelle von 150 erreicht. Natürlich habe ich die aktuellen Ergebnisse sofort ins Netz gehängt. Und dabei festgstellt, dass meine alte Erfahrung, wonach 50 Antworten schon sehr gute Tendenzen liefern, auch hier stimmt. Grosse Verschiebungen gab es nicht. Was natürlich nicht heisst, dass jetzt niemand mehr mitmachen soll – im Gegenteil: Je mehr Antworten, desto wertvoller die Ergebnisse…

Mit allzu vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern können wir wohl beim morgen beginnenden Test unseres neusten Angebots, dem Lebensqualitäts-Gemeinde-Spiegel, in unserer Wohngemeinde Wald AR nicht rechnen, dafür ist das Dorf mir rund achthundert Einwohnern einfach zu klein. Aber gespannt sind wir natürlich, was dieser vom Gemeindepräsidenten unterstützte Versuch bringen wird. Fest steht jetzt schon aufgrund des Basis-Fragenspiels, dass die Wohngemeinde oder -stadt in deutlichem Verhältnis zur eigenen Lebensqualität steht. In welchem genau wollen wir herausfinden, und der Test in unserer engeren Heimat ist ein erster Schritt dazu.

blog180809-2

Einer der Lebensqualitäts-Förderer des Landlebens ist für mich der Kontakt zu Tieren aller Art. In letzter Zeit ist es mir dabei ein paar Mal passiert, dass ich ganz natürlich mit Hunden Kontakt aufgenommen habe, deren Besitzer dann bass erstaunt waren: >Was, mein Hund lässt sich doch sonst von Fremden nicht streicheln!< Dabei bin ich doch eigentlich ein Katzenliebhaber. Was mich aber nicht daran hindert, auch mit Kühen, Schafen oder Ziegen intensiven Blick-Austausch zu pflegen. Wie dem auch sei: Dass ich offenbar neben meiner doch ziemlich kopflastigen Seite auch eine ganz kreatürliche aufweise, auf welche die Tiere spontan reagieren, trägt ganz hübsch zu meiner Lebensqualität bei…

blog180809-3

Morgen schickt mein Freund und Projektpartner Christian seine fertige Masterarbeit los. Mir scheint sie gut gelungen, und ich hoffe, das sehen auch die Prüfer so. Bald wird er eine wohlverdiente Frei-Zeit für Ferien und Diplomempfang einziehen, doch dann geht es bei spirit.ch richtig zu zweit los. Ich freue mich darauf und hoffe, dass unser Schiff dann noch mehr Fahrt aufnimmt…

blog180809-4


6. August 2009

blog060809-1

Der erste August, der Schweizer Nationalfeiertag, war für ein Projekt namens spirit.ch natürlich ein besonderer Tag, der Anlass bot, sich mit den Schweizer Wurzeln der ganzen Idee auseinanderzusetzen. Ich habe dies mit meinen Betrachtungen über „Swisspi“, unser Logo, getan (Was will uns diese Werbung sagen?), und darauf einige positive Reaktionen erhalten. Womit sich das Thema für den Moment auch erschöpft hat, denn Lebensqualität ist bekanntlich ein Thema ohne (Landes-)Grenzen…

blog060809-2

Mein Freund und Mitstreiter Christian Engweiler hat die Gelegenheit ohnehin genutzt, sich etwas vom anstrengenden Schlussspurt seiner Abschlussarbeit zu erholen, und zwar an einem Openair der ganz besonderen Art, das am letzten Wochenende nur wenige Kilometer von unserem Wohnort entfernt stattfand. Für ein paar Stunden war ich auch da und habe die Anklänge an das Woodstock-Feeling genossen, doch weil Zeltnächte nicht mehr zu meiner Vorstellung von Lebensqualität gehören, habe ich den gastlichen Ort dann auch wieder verlassen.

Stattdessen habe ich die Gelegenheit genutzt, mit den schon vorhandenen Antworten des Basis-Fragenspiels noch etwas Statistik zu betreiben. Für mich ist das ein enormer Zuwachs an Lebensqualität: Brauchte es noch zu meinen Studienzeiten ein ganzes Rechenzentrum und viel Zeit für solche Berechnungen, so kann ich diese heute in Sekundenschnelle auf meinem eigenen Mac vornehmen. Und so zum Beispiel herausfinden, dass sich die sechzehn Lebensqualitäts-Sphären zu Gruppen und Grüppchen zusammenfassen lassen, deren zwei wichtigsten die „Ich-Sphären“ und die „Hyper-ich-Sphären“ sind. Mehr demnächst in diesem Theater, wenn die hoffentlich weiter steigende Zahl von Antwortenden zuverlässigere Aussagen ermöglicht.

Schon recht deutlich sind dagegen die Antworten auf die Frage Ist Lebensqualität weiblich? Es scheint so, zumindest tendenziell. Was für die Männer ein Ansporn sein könnte, in Sachen Lebensqualitäts-Expertise aufzuholen…

blog060809-3

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert