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Von Thailand und anderen Abenteuern

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18. Juli 2010

 

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Was für ein wunderbarer Beitrag zu unserer Lebensqualität: In diesem prachtvollen Sommer das schöne Wetter zu Hause geniessen zu können, ohne Ferien-Stress und mit der Möglichkeit, in Ruhe, wenn auch den Temperaturen angepasst leicht reduziert, zu arbeiten. Zudem ist es bei uns oben nie ganz so heiss wie im Unterland, was die Umstände zusammen mit einem meist wehenden leichten Lüftchen noch angenehmer macht.

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Zufällig bin ich in den letzten Tagen über die obige Grafik gestolpert. Wieder einmal staune ich selbst darüber, wie lange ich mich schon mit dem Thema Lebensqualität beschäftige: Das Bild stammt aus dem Jahr 2003. Und natürlich gefällt mir nach wie vor die Symbolik der fraktalen Formen. Das Leben ist nun mal kein ruhiger, gerader Fluss, sondern stetiges Strudeln in chaotischen Formen. Und genau das macht seine Schönheit aus.

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Derzeit arbeite ich an einem neuen Projekt im Rahmen von spirit.ch. Ich möchte mein gesammeltes Lebensqualitäts-Wissen – und das ist, ohne falsche Bescheidenheit, eine ganze Menge – zu einem Lern-Angebot bündeln: Besser Leben – Lebensqualitäts-Optimierung durch Selbst-Studium. Die beiden ersten Kapitel über Lebensqualität generell sowie über die Lebensqualitäts-Sphäre Gesundheit, liegen schon vor. Fünfzehn weitere Kapitel mit den übrigen Lebensqualitäts-Sphären werden noch folgen. (Wenn Sie sich dafür interessieren, schicken Sie mir einfach ein Mail.)

Den lesenden Waldschrat des obigen Bildes haben Christian und ich auf einer gemeinsamen Wanderung im nahen Vorarlberg entdeckt. Derzeit verwandeln sich unsere Wander-Konferenzen allerdings eher in Planschbecken-Konferenzen. Wobei wir wie Sie hoffen, dass dieser Zustand noch eine ganze Weile anhält…

AG

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28. Juni 2010

 

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Für unsere eigene Lebensqualität haben Christian und ich heute eine kleine Wanderung im Alpstein, unserem „Hausgebirge“ unternommen. Das war wegen des unendlich verlängerten Winters bisher kaum möglich, doch endlich ist auch hier zu Lande der Sommer eingekehrt, und so haben wir die Rundtour trotz etlichen Keuchens und etlicher Schweisstropfen sehr genossen. Tut einfach gut, und lüftet auch den Kopf aus, der derzeit wie bei vielen auch bei uns von der Fussball-WM mit gefüllt wird.

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Dass dabei das .ch in unserem Namen wirksamer ist als bei den meisten anderen Themen, lässt sich (hoffentlich) nachvollziehen. Und da gab es eine ordentliche Achterbahn der Gefühle: Nach einem gloriosen Auftaktsieg gegen den Favoriten Spanien ist die Schweiz ziemlich sang- und klanglos schon in der Vorrunde ausgeschieden. Was uns nicht daran hindert, weiterhin das Geschehen in Südafrika zu verfolgen. Schliesslich lässt auch das Mitfiebern oder die Freude an schönen Spielen (wie jenem der deutschen im Achtelfinal gegen England) das Lebensqualitäts-Konto steigen. Und darum geht es bei spirit.ch immer.

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Kaum zurück von der Wanderung kam nach über zweimonatiger Wartezeit endlich der Bescheid der eidgenössischen Stiftungsaufsicht, unsere vorgesehene Stiftung ginge so in Ordnung. Nun können wir sie endlich gründen und damit auch nach aussen klar machen, dass die Förderung Nachhaltiger LebensQualität durch Forschung und Kommunikation eine gute und förderungswürdige Sache ist. Wir hoffen natürlich, dass spirit.ch damit noch einmal zusätzliche Fahrt aufnimmt. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen…

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8. Juni 2010

 

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Siddhartha, der Held des gleichnamigen Romans von Hermann Hesse, wird in einer Phase seines Lebens zum erfolgreichen Kaufmann, weil er, wie er selber sagt, in seiner Zeit als Yogi gelernt hätte zu warten. Nun, das lernen wir bei spirit.ch derzeit auch. Wir haben etliche konkrete Projekte rund um Nachhaltige Lebensqualität entwickelt, und warten nun auf die Reaktionen möglicher Partner. Von diesen Reaktionen hängt auch der materielle Fortbestand unserer Plattform ab. Was sich wiederum nicht unwesentlich auf unsere eigene Lebensqualität auswirkt. Diese Zeiten des Wartens tragen also nicht direkt zur Steigerung unserer Lebensqualität bei – höchstens indirekt, indem sie uns die gute alte Tugend der Gelassenheit lehren…

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Warten tun wir auch immer noch auf das endgültige okay der zuständigen Behörde zur Gründung unserer Stiftung. Tja, Behörden haben offenbar manchmal einen anderen Zeitbegriff als andere Menschen… Dafür hat unser Schiff auf anderen Gewässern Fahrt aufgenommen. Mehrere Kooperationen mit gleichgesinnten Partnern sind für beide Seiten erfreulich angelaufen. Und wir erfahren von verschiedenen Seiten viel Zustimmung zu unserer Idee, was uns natürlich entsprechend aufbaut und hoffen lässt, der Spirit von spirit.ch ergiesse sich bald so intensiv wie bei einem ordentlichen Wasserfall aus unserer näheren Umgebung…

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Wie viel Lebensqualität diese Gegend anbietet – wenn man sie denn zu nutzen vermag – erfuhren am letzten Wochenende zwei führende Mitarbeiter der deutschen Stiftung Lebensqualität, die zusammen mit ihren Frauen zu ausgiebigen Partnerschaftsgesprächen anreisten, das endlich wieder prächtig gewordene Wetter jedoch zu ausgiebigen Ausflügen und Wanderungen nutzten. Gesprochen haben wir dennoch fruchtbar und erfolgreich. Wir sind dabei alle einem Slogan gefolgt, der auch schon lange existiert, ohne dass er jemals ernst genommen worden wäre: Work smarter. Not harder…

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4. Mai 2010

 

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Nun, ich gebe es ja zu, den üblichen Zeitrhythmen eines Blogs entspricht dieser nicht ganz, es gibt doch mehr Abstände als ein paar Tage zwischen den einzelnen Beiträgen. Das liegt natürlich daran, dass wir nicht einfach belanglose News über unsere Befindlichkeit absondern wollen, sondern uns nur melden, wenn wir etwas zu sagen haben. Und es liegt auch daran, dass spirit.ch einfach zu viel zu tun gibt, um regelmässig Tagebuch zu führen. Im Moment zum Beispiel die Gründung unserer Stiftung. Dauert alles immer länger als geplant, aber das nötige Kapital ist dank einiger edler Spenderinnen und Spender beisammen, der Rest besteht (hoffentlich) nur noch aus Formalitäten. Wir freuen uns natürlich auf den Moment, wo auch offiziell klar wird, dass spirit.ch als die führende Plattform für Lebensqualitäts-Wissen einen Service public im besten gemeinnützigen Sinne anbietet.

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Lebensqualitäts-Wissen wird natürlich zunächst von einzelnen Menschen genutzt. Doch mehr und mehr erkennen wir auch den Zusammenhang zwischen persönlicher Lebensqualität und bestimmten Institutionen, zum Beispiel Unternehmen. Jedes Unternehmen beeinflusst die Lebensqualitäts-Bilanz seiner Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten etc. Wäre es da nicht sinnvoll, so etwas wie eine Gesamt-Lebensqualitäts-Bilanz von Unternehmen anzustreben? Wir haben uns erste Überlegungen dazu gemacht. Dieses Projekt steht noch ganz am Anfang, doch gerade zukunftsweisende Ideen – sprich Visionen – brauchen am Anfang den geschützten Raum einer offenen Denkwerkstatt, um sich entfalten zu können. Wir halten Sie auf dem Laufenden darüber, wie dieses zarte Pflänzchen gedeiht.

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Selbst bei dichtem Nebel wie heute, wo man keine fünfzig Meter weit sieht, ist unsere ländliche Umgebung im Appenzeller Vorderland ein idealer Raum für eine solche Denkwerkstatt. Dabei wissen wir natürlich, dass Räume nicht nur geografisch definiert sind, sondern zum Beispiel auch politisch. Und deswegen interessieren wir uns auch sehr für die Zusammenhänge zwischen Politik und Lebensqualität. So sehr, dass wir dazu eine entsprechende Umfrage gestartet haben. Darin geht es auch um die Vision, Lebensqualität könnte zum politischen Leit-Wert des 21. Jahrhunderts werden. Wenn Sie dieser Vision auf die Welt helfen wollen, machen Sie mit und äussern Sie Ihre Meinung, denn auf die kommt es an. Und zwar unabhängig davon, in welchem Land Sie leben…

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8. April 2010

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Lebensqualitäts-Quellen. Ein Begriff, der Christian und mir gestern auf einer längeren Wanderung zugefallen ist. Lebensqualitäts-Quellen gibt es überall. Dieser strahlende Frühlingstag zum Beispiel. Die Möglichkeit, mal einen Tag die vielen anstehenden Arbeiten für spirit.ch zu vergessen und stattdessen einfach das Draussensein zu geniessen. Bilder zu entdecken und festzuhalten. Gemeinsames Gehen in einvernehmlichen Schweigen und Gespräche über dies und das. Festliche Oster-Erinnerungen. Und so weiter und so fort.

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Alles, was wir selber tun müssen, ist es, diese Quellen zu entdecken. Sie sprudeln von selbst und wässern die Felder unserer Lebensqualität, wenn wir es zulassen. Und sie sind nicht einmal so gut versteckt wie Ostereier. Tun zum Beispiel kann auch eine wunderbare Lebensqualitäts-Quelle sein. Die ganzen Arbeiten, die nötig waren, um die all die wundersamen Ergebnisse unseres Forschungsprojekts Reife Lebensqualität auf unserer Plattform zugänglich zu machen, waren anstrengend, aber eben auch inspirierend und sinnvoll. Und sie haben Spass gemacht…

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Auch das ist eine Lebensqualitäts-Quelle: Unser fast schon ritueller Suppentag im Kulturzentrum Alpenblick auf dem St. Anton, der eine knappe Marschstunde von uns weg liegt. Die Suppen befriedigen immer Gaumen und Auge. Wobei das nicht für jene empörte Mail-Schreiberin gelten dürfte, die sich bitter darüber beklagte, dass spirit.ch keine eindeutige Stellungnahme gegen den Konsum von Tierprodukten aller Art, speziell jedoch von Fleisch, abgäbe. Nun, wir sind eben der Überzeugung, es gäbe in solchen Fragen mehrere zulässige Überzeugungen, weil schliesslich nur jede und jeder für sich sagen kann, was Nachhaltige Lebensqualität bedeutet. Wenn jemand, der seine eigene Überzeugung stur für die einzig richtige und mögliche hält und andere nicht aushält, auf spirit.ch keine Heimat findet, dann liegt das durchaus in der Absicht der Erfinder…

Und um zu zeigen, dass wir durchaus Verständnis für vegetarische Argumente haben, zeigen wir das Schwein, das wir Ihnen und spirit.ch wünschen, nur in der hölzernen Form, wie sie ein Kunsthandwerker aus unserem Dorf geschaffen hat. Wer weiterhin fleischliche Gelüste hegt, kann sich die leibhaftige Form ja selber ausmalen…

AG

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