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Von Thailand und anderen Abenteuern

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10. Oktober 2012

 

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Ein Ergebnis hat das angekündigte Nachdenken über die Zukunft von spirit.ch in den letzten Monaten gebracht: Wir wollen künftig noch mehr neue und unkonventionelle Wege beschreiten, um im Sinne unseres eigentlichen Ziels zu wirken. Dieses besteht in der Bewusstseinsbildung für unser Kernthema Nachhaltige Lebensqualität. Dazu tragen unsere Umfragen ebenso bei wie die essayistischen Beiträge auf unserer Homepage. Weil das offensichtlich nicht genügt, haben wir nach weiteren Kanälen für unser Anliegen gesucht.

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Dabei sind wir auf ein Medium gestossen, das ich persönlich vor eineinhalb Jahren entdeckt habe: den guten alten Krimi. Ich habe damals zunächst nur für die Gäste der Feier zu meinem sechzigsten Geburtstag den ersten Appenzeller-Käse-Krimi der Welt geschrieben, um auf spielerische Art etwas von dem zu vermitteln, was mich an der Lebensqualität meiner Heimat, dem Appenzellerland, fasziniert. Danach fand dieser Krimi die Unterstützung von Appenzeller Käse, und noch etwas später auch einen Verleger in Form des renommierten deutschen Regionalkrimi-Verags Emons. Soeben ist er herausgekommen und jetzt überall im Buchhandel erhältlich. (siehe auch www.appenzellerkrimi.ch)

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Menschen mögen Geschichten, die auf spannende und vergnügliche Art Themen transportieren. Krimis sind dafür ein ideales Medium. Zudem habe ich entdeckt, dass es ausgesprochen Spass macht, Krimis zu schreiben. Aus dem ersten Appenzeller-Käse-Krimi ist deshalb mittlerweile eine Trilogie geworden. Die beiden Folge-Bände erscheinen nächstes Jahr ebenfalls bei Emons. Das alles hat zur Idee geführt, einen Nachhaltigkkeits-Krimi zu schreiben, zusammen mit meinem Partner bei spirit.ch, Christian Engweiler, der ja ein ausgewiesener Nachhaltigkeits-Fachmann ist. Im Moment brüten wir über unkonventionelle Wege, das Schreiben dieses Krimis zu finanzieren. Bald werden Sie darüber mehr erfahren. Auch hier gilt: Fortsetzung folgt…

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22. Juni 2012

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Zugegeben: Es war schon eine persönliche Genugtuung, als Gastreferent zu einem wichtigen Anlass in Südtirol eingeladen zu weden, um dort Lebensqualität als Leitwert des 21. Jahrhunderts zu beschreiben (siehe Artikel über das SMG Forum). Erlebt habe ich dort nicht nur eine ebenso kompetente wie warmherzige Organisation, sondern auch ein starkes Interesse der regionalen Medien. Und nicht zuletzt die grosszügige Unterbringung im wunderschönen Parkhotel Laurin in Bozen, die es meiner Liebsten und mir ermöglicht hat, noch einige Tage lang den Lebensquauliäts-Lebensraum Südtirol zu geniessen.

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Ebenfalls viel zu meiner Lebensqualität in diesen Südtiroler Tagen haben interessante Begegnungen und Gespräche beigetragen, hier etwa mit dem Präsidenten der Südtirol Marketing Gesellschaft. Offenbar herrschen in einer Stadt, die sogar Lederwaren mit Philosophie in Verbindung bringt, besonders günstige Rahmenbedingungen für einen Zukunfts-Philosophen wie mich…

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So viel anders sieht es in Südtirol nicht aus als im heimischen Appenzellerland, wenngleich zuzugeben ist, dass das Klima freundlicher und die Weine schmackhafter sind. Lebensqualität jedenfalls lässt sich beiden Lebensräumen finden.

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Noch wichtiger als der Beitrag dieser Reise zu meiner persönlichen Lebensqualität ist die erfreuliche Erkenntnis, dass die Verantwortlichen für die Marken-Pflege von Südtirol begonnen haben, auf Lebensqualität als zentrales Argument für ihren Lebensraum zu setzen, und sich deshalb ernsthaft dafür interessieren, wovon sie eigentlich sprechen, wenn sie von Lebensqualität reden, was alles natürlich ganz im Sinne von spirit.ch ist. Ganz falsch können wir mit unserem unermüdlichen Einsatz für den Leitwert Nachhaltige Lebensqualität also nicht liegen. Zur Ernte dieser Reise gehört also auch eine wirksame Portion Antrieb, mit diesem Einsatz weiter zu machen.

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Mitten in einem schon verdorrt geglaubten Baum in Bozen wächst frisches Grün – ein schönes Symbol für unsere Arbeit. Und im übrigens sehr empfehlenswerten Tourismus-Museum in Schloss Trauttmannsdorff fand sich dieses Motto, das Ihnen und uns als Leitschnur dienen mag…

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6. Juni 2012

 

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Das spirit-Männchen rennt derzeit nur auf unserer Startseite. In Wirklichkeit herrscht ein gewisser Stillstand. Die Nutzerzahlen unserer Website stagnieren, wenngleich auf duchaus erfreulichem Niveau. Die Beteiligung an unseren Umfragen ist eher sinkend. Und auch die sonstigen Aufrufe zum Mitmachen, zu eigenem Engagement oder gar zu Spenden finden, von löblichen Ausnahmen abgesehen, keine Resonanz und versanden deswegen irgendwo in den Tiefen des Internets. Wir machen uns deshalb natürlich Gedanken zur Zukunft von spirit.ch, wobei wir im Moment noch in der (unvermeidlichen) Phase der Ratlosigkeit stecken. 

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Hilfreich sind bei diesem Prozess nach wie vor die inspirierenden Umgebungen. Bei mir ist es dieselbe geblieben, bei Christian jetzt wieder seit zwei Monaten die neue tropische Umgebung seiner thailändischen Insel, von wo er gerade heute einen heftigen Orkan gemeldet hat. Trotz Wolken und Stürmen werden wir natürlich das Projekt spirit.ch nicht aufgeben, sondern höchstens etwas weniger darin investieren. Zudem fliesst mehr und mehr von unserem Lebensqualitäts-Wissen, von unseren Kompetenzen und Instrumenten in die verstärkte Zusammenarbeit mit der terzStiftung ein.

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Nachhaltige LebensQualität bleibt für uns ein Thema mit Zukunft. Nächste Woche werde ich in Südtirol für die dortige Marketing-Gesellschaft einen Vortrag und einen Workshop zum Thema Lebensqualität halten, und das Interesse ist jetzt schon gross. Ob hier einfach das alte Prinzip wirkt, wonach der Prophet im eigenen Vaterland weniger gilt als anderswo? Wie dem auch sei: Wir bleiben dran und sind guten Mutes, dass spirit.ch verstärkt Fahrt aufnehmen wird. Wann auch immer…

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30. März 2012

 

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In den letzten zweieinhalb Wochen war Christian Engweiler, mein Freund und Partner bei spirit.ch, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Monika im Appenzellerland. Die vier Monate zuvor hatten sie in Thailand verbracht (siehe letzten Blog-Eintrag) und sich dabei entschlossen, ihren hauptsächlichen Lebenssitz (vorläufig) ganz dahin zu verlegen. Jetzt waren sie hier, um Diverses zu erledigen, zum Beispiel ihr Haus ganz in der Nähe zu räumen. 

Das ist für mich persönlich ein weitaus grösserer Einschnitt als für spirit.ch, denn der Stiftung, ihrer Tätigkeit und dieser Website bleibt Christian, den modernen Kommunikationsmitteln sei Dank, weiterhin erhalten, so dass unsere bisher so ausgezeichnet funktionierende Zusammenarbeit zum Wohle von spirit.ch weitergeht…

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Neulich im Postbus wurde ich unfreiwilliger Zeuge eines Gesprächs zwischen zwei Frauen aus dem Nachbarort. Sie sprachen über dessen Vorzüge und verwendeten dabei ganz selbstverständlich das Wort „Lebensqualität“. So langsam scheint das Thema von spirit.ch in breiteren Bevölkerungskreisen anzukommen. Das bestätigt einmal mehr, dass positive Entwicklungen ihre Reifungszeit brauchen. Und freut mich natürlich…

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Direkt mit Lebensqualität zu tun hat auch unser neues Befragungsthema: Mobilität und Lebensqualität. Wiederum zusammen mit unserer Partnerin terzStiftung möchten wir herausfinden, was Mobilität für die verschiedenen Generationen bedeutet. Ein wahrhaft bewegendes Thema also, zu dessen Erhellung Sie beitragen können, indem Sie an der Befragung teilnehmen. Mein Dank dafür ist Ihnen gewiss…

AG

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4. Februar 2012

 

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Dass so lange Zeit seit meinem letzten Blog-Eintrag verstrichen ist, liegt nicht nur daran, dass ich in der Zwischenzeit meinen zweiten Appenzeller-Käse-Krimi geschrieben habe, sondern auch am fehlenden Stupsen durch meinen Partner bei spirit.ch, Christian Engweiler. Der ist nämlich kurz nach dem letzten Blog-Eintrag zusammen mit seiner Lebensgefährtin und seinem 95-jährigen Grossvater nach Thailand gereist und wird, wie es aussieht, auch noch eine ganze Weile dort bleiben. Kommunikation gibt es deshalb zwischen uns derzeit nur digital – und da kann schon mal was untergehen. Unsere gemeinsame Arbeit jedoch geht weiter, und das geht gut. Wenn Sie wissen wollen, wie spirit.ch zum „globalen Unternehmen“ wurde: Christian unterhält auf dieser Seite einen eigenen (und sehr viel regelmässigeren und ausführlicheren) Blog über sein Leben in den Tropen. Falls Sie das als kleines Kontrastprogramm zum momentanen strengen Winter geniessen möchten, finden Sie es hier.

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Einer der Haupgründe für das temporäre Auswandern von Christian und Monika war der Wunsch, dem greisen Grossvater einen Lebensabend mit optimaler Lebensqualität zu ermöglichen. Diese Haltung ist alles andere als selbstverständlich und kann manchen Menschen als Vorbild dienen. Überhaupt ist das Lernen von Vorbildern die beste Art, soziale Veränderungen wie den Werte-Wandel zu fördern. Was mir zu diesem Thema sonst noch eingefallen ist, erfahren Sie in meinem neusten Artikel namens Vor-Bilder.

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Ansonsten arbeiten wir intensiv an verschiedenen Projekten, die wir zusammen mit unseren Partnern von der terzStiftung durchführen (im Moment aktuell die Umfrage „50plus: Wo drückt der Schuh?“), sowie an unserem eigenen Projekt der Nachhaltigen Resonanzgruppen. Wie es aussieht, finden unsere inhaltliche Kompetenz in Sachen Nachhaltige Lebensqualität sowie unsere methodische Kompetenz in Sachen Resonanzgruppen allmählich Resonanz, was uns natürlich freut. Und uns hilft, die jeweiligen Wonnen der Jahreseit zu geniessen – Christian bei plus 30 Grad und ich bei minus 15…

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9. November 2011

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Goldener Herbst. Oft strahlend blauer Himmel hier oben, und unten ein Nebelmeer. Volles Auskosten des Standortvorteils „Weit- und Überblick“. Wir arbeiten intensiv an unserem neuen Projekt der Nachhaltigkeits-Resonanzgruppen und erhalten positive Rückmeldungen dazu. Diesen Schwung werden wir nutzen. Und üben nebenbei die Praxis der Resonanzgruppen in diversen gemeinsamen Projekten mit unserem Partner terz.

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Am 5. November versammelten sich an einem Föhntag die Organe der Stiftung spirit.ch am Ursprungsort im „Hirschen“ in Wald AR. Stiftungsrat, Beirat und eine Vertreterin der Nutzernetzwerks diskutierten in angeregter Atmosphäre Gegenwart und Zukunft von spirit.ch. Zugleich nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, sich persönlich kennen zu lernen und so eine zusätzliche Dimension von Wir-Gefühl zu erschliessen.

Schade, dass nicht mehr Netzwerkmitglieder anwesend waren. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass sich die Bereitschaft, spirit.ch nicht nur zu nutzen, wie das gegen zehntausend BesucherInnen jeden Monat tun, sondern auch aktiv zu unterstützen, in engen Grenzen hält. Umso wertvoller sind die persönlichen Beiträge des kleinen, aber feinen Kreises, der am 5. November dabei war. Ganz herzlichen Dank für Eure Teilnahme und Euer Engagement!

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Es sei, so wurde in jener Runde berichtet, für Neueinsteiger nicht ganz einfach, sich in der Vielfalt der auf www.spirit.ch gebotenen Inhalte zu orientieren und darin eine klare Botschaft zu erkennen. Stimmt. Nachhaltige Lebensqualität ist nun mal keine eindimensionale klare Botschaft, sondern bunt und vielschichtig und viele Facetten umfassend. Deshalb gibt es auch keine geführte Tour duch unsere Inhalte und nicht einmal einen klaren Nutzungsleitfaden.

Lebensqualität ist individuell und persönlich, und so können auch die Zugänge zu den auf unserer Homepage angebotenen Impulsen nur individuell sein. Unser einziger Tipp deshalb: Blättern Sie sich durch das Menü und vertiefen Sie sich in jene Beiträge, die Sie ansprechen. Oder gar anlachen…

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24. September 2011

 

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In den zwei Jahren, in denen wir nun spirit.ch betreiben, haben wir viel Wissen über Werte und Leit-Werte, über Lebensqualität und Nachhaltigkeit gesammelt und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Diese Tätigkeit ist weiterhin sinnvoll und nützlich, wir weden sie daher weiter führen. Allerdings mussten wir auch feststellen, dass die interessierte Öffentlichkeit bisher sehr überschaubar geblieben ist. So sinnvoll die verstärkte Reflexion über die eigenen Werte und Lebensziele, speziell über den Leit-Wert Nachhaltige LebensQualität, auch sein mag – um eine weit verbreitete Tätigkeit handelt es sich noch nicht. Wohl taucht der Begriff Lebensqualität vermehrt an allen möglichen und unmöglichen Orten auf, doch eine Massenbewegung ist die Beschäftigung damit noch nicht geworden, so sehr wir uns das auch erträumen mögen.

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Etwas anders sieht es mit dem zweiten Begriff in der Zielsetzung unserer Stiftung aus, nämlich mit Nachhaltigkeit. Dieses Gedankengut breitet sich immer mehr aus, und es hat bereits zur Entwicklung von professionellen Rollen geführt, etwa als Nachhaltigkeitsverantwortliche in Unternehmen, oder als Nachhaltigkeits-BeraterInnen. Zudem wird Nachhaltigkeit für eine stetig wachsende Zahl von einzelnen Menschen zu einem wichtigen Entscheidungskriterium in ihren Rollen als Konsumenten oder StaatsbrügerInnen. Und da wir in der Person meines Mitstreiters und Freundes Christian Engweiler über einen gemasterten Nachhaltigkeits-Manager verfügen, steht uns, zusammen mit meinem Wissen über Werte und Werte-Wandel, eine hohe inhaltliche Kompetenz im Bereich Nachhaltigkeit zur Verfügung.

Deshalb haben wir eine alte gemeinsame methodische Idee wieder aufgegriffen und wenden sie nun auf das Thema Nachhaltigkeit an: die Resonanzgruppe. Wie der Name schon sagt, geht es dabei darum, herauszufinden, ob und wie bestimmte Ideen und Gedanken bei einem ausgewählten Kreis von besonders Interessierten und Engagierten eine Resonanz finden. Dies geschieht in Form eines dauerhaften, also nachhaltigen Dialogs, für den sowohl standardisierte Online-Befragungen als auch Forumsdiskussionen eingesetzt werden. Weil wir schon mehrere solcher Resonangruppen eingerichtet haben und betreiben, steht uns jetzt auch die notwendige methodische und technische Kapazität für den Aufbau der Nachhaltigkeits-Resonanzgruppen von spirit.ch zur Verfügung.

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Wie das genau aussehen wird, werden Sie auf dieser Plattform rechtzeitig erfahren. Falls Sie aber schon jetzt neugierig geworden sind, weil Sie sich für das Thema Nachhaltigkeit interessieren und darüber gerne mitreden würden, gibt es eine Abkürzung: Im Netzwerk von spirit.ch sind das Konzept und die beiden ersten Ausgaben von NACHHALTIGKEITEN, dem neuen Publikationsorgan der Nachhaltigkeits-Resonanzgruppen, einsehbar und können auch bewertet werden. Falls Sie noch nicht Mitglied dieses Netzwerks sind: Die Anmeldung ist ganz einfach.

Um Sie etwas neugierig zu machen: Unsere Idee, als zenrales Thema der Nachhaltigkeits-Resonanzgruppen Nachhaltiges Bewusstsein zu wählen, hat eine sehr gute Resonanz ausgelöst. Die Förderung von Nachhaltigem Bewusstsein wird als zweitwichtigstes nachhaltiges politisches Ziel eingestuft, und der wirksamste Faktor für eine nachhaltige Entwicklung ist „Denken und Bewusstsein der Einzelnen“. Mehr inspirierendes Material dazu finden Sie, wenn Sie sich im Netzwerk einloggen…

Herzlich Ihr Andreas Giger

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22. Juli 2011

 

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Als ich meinen letzten Blog verfasste, war ich es noch nicht – jetzt bin ich sechzig Jahre jung. Etwa sechzig Familienangehörige und Freunde, darunter viele spirit.ch-Fans, haben diesen Anlass mit mit zusammen gefeiert – mit einem rundum gelungenen Fest, bei dem sogar das diesjährige miese Sommerwetter einigermassen mitspielte. Den Abschluss bildete eine Fahrt mit einem Verkehrsmittel, das hundertprozentige Nachhaltige Lebensqualität bot: Pferde-Wagen…

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Nachhaltiges Bewusstsein: Was ist das eigentlich? Und welche Konsequenzen hat es für Politik und Wirtschaft? Gibt es Visionen, die konkret eine nachhaltige Zukunft beschreiben? Das sind die Themen, mit denen wir uns bei spirit.ch derzeit schwerpunktmässig beschäftigen. Sie werden von diesem Projekt noch hören. Bereits aufgeschaltet ist die erste Umfrage zum Thema „Nachhaltiges Bewusstsein und Politik“. Mehr darüber finden Sie hier.

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Das obige Bild steht dafür, dass unser Spirit weiterhin lodert. Je älter (und hoffentlich reifer) ich werde, desto bedeutsamer erscheint mir unser Leit-Wert Nachhaltige Lebensqualität. Sich dafür einzusetzen, wird ein lohnendes Thema und Ziel meines nächsten Lebensjahrzehnts bleiben…

Apropos Geburtstag: Auch die Schweiz feiert demnächst einen solchen, am 1. August. Das Bild unten ist unser Geburtstagsgruss.

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25. Mai 2011

 

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Letzte Woche habe ich im unterfränkischen Bad Kissingen anlässlich des Kongresses „Seelen-Heil-Kunst“ der Akademie Heiligenfeld einen Vortrag und einen Workshop zum Thema „Lebenskunst bringt Lebensqualität/Lebenskunst ist Kunsthandwerk“ gehalten. Das Echo darauf hat zweierlei gezeigt: Menschen, die im Bereich der Heilkunst tätig sind, interessieren sich zunehmend für das Thema Lebensqualität. Und es gibt einen wachsenden Bedarf nach Lern-Impulsen zu diesem Thema. Wir bleiben dran!

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Zielgerichtetheit führt manchmal vor verschlossene Türen, wie figura zeigt. Der Geist weht bekanntlich, wo er will, und damit auch der spirit. Laterales Driften ist derzeit auch bei spirit.ch der beste Weg, um nachhaltig voranzukommen. Dazu bietet natürlich dieser wundervolle Frühsommer beste Bedingungen…

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Neben meinem gelebtem Leben zieht derzeit zunehmend der zweite Bestandteil des Worts Lebensqualität Aufmerksamkeit auf sich. Ich denke über das Verhältnis zwischen Quantität und Qualität nach. Könnte es nicht sein, dass viele unserer Krisen darauf zurückzuführen sind, dass wir auf einer tiefen Stufe unseres geistigen Betriebssystems diese beiden Sphären zu oft durcheinander bringen? Sollten wir uns nicht noch einmal vertieft damit beschäftigen, was qualitativen Wachstum wirklich bedeuten könnte? Haben wir uns zu sehr dem Diktat der Messbarkeit unterworfen? Was können wir tun, um dem Reich der Qualität vermehrte Geltung zu verschaffen? Fragen über Fragen, doch neues Denken beginnt immer mit Fragen…

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8. April 2011

 

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Während Freund und spirit.ch-Kollege Christian gerade wohlverdiente Ferien in Thailand geniesst und ich selbst von einigen Tagen in Istanbul zurück bin, laufen hier die Fäden bei unserer Umfrage Wie reif ist die Schweizer Politik? heiss. Bis im Moment haben 563 Menschen vorwiegend reiferen Alters diesen anspruchsvollen Fragebogen ausgefüllt. Das übertrifft unsere kühnsten Erwartungen, freut uns natürlich riesig und zeigt zweierlei: Offenbar hat das Thema „Reife Politik“ einen Nerv getroffen. Und offenkundig wollen sich die Generationen über 50 verstärkt Gehör verschaffen. Zu ersten Ergebnissen der Umfrage finden Sie übrigens hier.

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In einem Satz zusammengefasst lautet das Ergebnis: Es gibt einen grossen ungedeckten Bedarf nach einer reiferen Politik bzw. nach einer reiferen Schweiz. So weit die leider zu erwartende Diagnose. Dabei wollten wir jedoch nicht stehen bleiben und haben deshalb zusammen mit der die Umfrage mit tragenden terzStiftung eine „Therapie“ formuliert, und zwar in Form der VISION REIFE SCHWEIZ. Zusammen mit René Künzli, TERTIANUM-Gründer und Präsident der terzStiftung, habe ich ein kleines Buch geschrieben, von dem dieser Tage die ersten Exemplare eingetroffen sind. Sie können das Buch bestellen und die Vision unterstützen, nämlich hier.

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Im Übrigen geniesse ich derzeit einfach meine Lebensqualität in Form des frühsommerlichen Wetters, der blühenden und strotzenden Natur und der Tatsache, dass der nächste Winter weit, weit weg liegt…

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12. März 2011

 

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Der Begriff Lebensqualität wird allmählich salonfähig: Im November letzten Jahres setzte der deutsche Bundestag eine sogenannte „Enquete-Kommission“ ein, die unter dem Titel „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ nach „Wegen zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“ suchen soll, wofür sie zweieinhalb Jahre Zeit hat. Da diese Kommission beide Schlüsselbegriffe unserer Stiftung, also Nachhaltigkeit und Lebensqualität, im Namen und Auftrag führt, sind wir daran natürlich sehr interessiert.

Am 9. März hatte ich Gelegenheit, zusammen mit unseren deutschen Kollegen von der Stiftung Lebensqualität die Vorsitzende der Enquete-Kommission, die einunddreissigjährige SPD-Abgeordnete Daniela Kolbe, in deren Wahlkreis Leipzig persönlich kennenzulernen. Dabei wurde echtes Interesse an unserer Arbeit spürbar. Wir hoffen natürlich, dass daraus eine fruchtbare Zusammenarbeit wird. Halten Sie uns die Daumen!

Das Bild zeigt Frau Kolbe beim Blättern in meinem Buch „Moses 2.0 – Wie wir gemeinsam den Wandel vom Lebensstandard zur Lebensqualität schaffen“. Und genau das ist das Thema der Enquete-Kommission.

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4. März 2011

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Diese Mimosen blühen zwar erst im Gewächs der Königlichen Gartenakademie in Berlin, doch metereologisch hat der Frühling am 1. März bereits begonnen und wird sich, trotz des bei uns oben immer noch liegenden Schnees, nicht mehr aufhalten lassen. Dasselbe hoffen wir natürlich auch für spirit.ch… 

Im Oktober finden in der Schweiz die Wahlen in den National- und Ständerat statt. Damit in deren Vorfeld auch jenes Thema zur Sprache kommt, das uns besonders am Herzen liegt, nämlich die Frage, um welche Werte es in der Politik (und darüber hinaus) gehen soll, hat sich spirit.ch erneut mit der terzStiftung zusammengetan, um den Reifen Werten, zu denen Nachhaltige LebensQualität unabdingbar gehört, das nötige Gehör zu verschaffen.

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Dies geschieht zweigleisig:

– In einer eben gestarteten Online-Umfrage geht es um das Thema „Reife Politik“, wobei sich Reife sowohl auf spezifische politische Inhalte und Anliegen bezieht, als auch auf einen reifen politischen Stil. Es geht also um einen besonderen Blickwinkel bei der Betrachtung von Politik. Sie sind herzlich eingeladen, der Reifen Politik ebenfalls Ihre Stimme zu geben, indem Sie sich an unserer Umfrage beteiligen. Mehr dazu hier.

– Ebenfalls um eine besondere Sichtweise geht es bei der Vision REIFE SCHWEIZ, welche ich zusammen mit René Künzli, dem Präsidenten der terzStiftung, verfasse. Wir wollen nicht bei der durch die Umfrage ermöglichten Diagnose stehen bleiben, sondern auch aufzeigen, welche Werte in einer Reifen Schweiz nach unserer Ansicht eine besondere Rolle spielen sollten. Weitere Informationen zu dieser Vision finden Sie auf reife.ch.

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Es erfordert sicher Mut und Beharrlichkeit, sich für eine werteorientierte Zukunft einzusetzen, statt simplifizierende populistische Parolen abzusondern. Bei der grossen Masse wird man damit kaum Beifall finden. Doch entscheidend ist, dass bei jener Minderheit, welche die Zukunft prägt, eine Diskussion um eben diese Werte in Gang kommt. Eine Minderheit ist das deshalb, weil nicht alle Menschen über die geistigen Fähigkeiten verfügen, über ihren engen Horizont hinaus zu blicken.

Diese Fähigkeit jedoch braucht es, weil es bei Werten wie Lebensqualität, Nachhaltigkeit oder Reife eben immer um übergreifende Begriffe geht, also, um Klartext zu sprechen, um Abstraktionen. Abstraktes Denken hat keinen guten Ruf. Doch jene wertebewusste Minderheit, zu der Sie sicher auch gehören, weiss, dass die Fähigkeit zu abstrahieren eine wunderbare Errungenschaft des menschlichen Geists ist: Abstrahieren heisst laut Duden nämlich nichts anderes als „das Allgemeine aus dem zufälligen Einzelnen begrifflich heraussondern; verallgemeinern“. Dieser geistigen Herausforderung fühlen wir uns verpflichtet…

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3. Februar 2011

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Lange ist es her seit meiner letzten Momentaufnahme in Form dieses Blogs. Das lag einerseits natürlich an den Festtagen zum Jahreswechsel, andererseits aber auch an einem „Klinikaufenthalt“ meines Macs, der rund zehn Tage dauerte. Dank iPhone war ich mit Mail und Internet rudimentär verbunden, doch für viele meiner Tätigkeiten, darunter auch das meiste für spirit.ch, brauche ich den Computer, was einem in voller Konsequenz immer erst bewusst wird, wenn die Dinger ausfallen…

Weil auch spirit.ch-Mitstreiter Christian sich von einem Teil seines bisherigen Tätigkeiten-Portfolios getrennt hat, haben wir verstärkt Raum und Zeit für unsere Wanderkonferenzen (siehe Bild oben), was unsere Nachhaltige LebensQualität ungemein verbessert. Und darum geht es ja schliesslich…

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Die letzten Tage lagen wir hier oben mitten in der Nebelgrenze: Mal mitten drin in der dicksten Milchsuppe, dann wieder knapp darüber. Ein Wechselspiel der Stimmungen und Zeiten – wie im richtigen Leben halt. Apropos Zeiten: Weil mein Mac wieder brav arbeitet, konnte ich endlich auch unsere letzte Kurzumfrage zum Thema „Zeiten-Wende“ auswerten. Und tatsächlich lässt sich eine Verstärkung jener Zeiten-Wende feststellen, die sich bei einer Vorgängerbefragung im Jahr 2004 abzeichnete: Der Zeitgeist hat seine Fixierung auf die Zukunft abgelegt und lebt verstärkt in der Gegenwart. Vor allem aber gibt es einen Trend hin zur „Fliesszeit“, also zu einer Zeit-Orientierung, die gestern, heute und morgen als Einheit sieht und alle Zeit-Dimensionen integriert. (Die gesamten Ergebnisse finden Sie hier.)

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie Sie sich in der Zeit orientieren? Kann ganz interessante Selbsterkenntnisse bringen…

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Im Januar 2011 hatten wir auf der Homepage www.spirit.ch rund 9000 Besucherinnen und Besucher, 1000 mehr als noch im Monat zuvor. Der Trend geht also in die richtige Richtung – und Sie können dazu beitragen, ihn noch zu verstärken, indem Sie Ihr Umfeld darauf hinweisen, dass spirit.ch eine wahre Fundgrube für Wissen und Impulse in Sachen Nachhaltige LebensQualität ist.

Meine computerlose Zeit habe ich übrigens genutzt, um die ersten Ansätze einer VISION REIFE SCHWEIZ zu entwickeln. In dieser Vision spielt Nachhaltige LebensQualität selbstverständlich eine wichtige Rolle – und der „Spirit“ der Schweiz natürlich ebenso. Wir werden an diesem Projekt gemeinsam mit unserem Partner terzStiftung weiter arbeiten – Sie erfahren an dieser Stelle oder anderswo, wie es weitergeht. Wobei ganz Neugierige die Kurzfassung der VISION REIFE SCHWEIZ bereits jetzt finden können…

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